Alexandra Herzog-Schmidt erinnert sich an ihre ersten Kontakte mit vier oder fünf Jahren.
Kleine graue Wesen standen am Bett.
Sie holten sie mit.
Das Gefühl: Schlafparalyse – kein Schreien, kein Bewegen möglich. Aber real.
Sie wurde geholt – durch Wände, durch Fenster, mit spürbarem Widerstand am Glas.
Mit Prozeduren, die sie noch heute beschreiben kann: Röhrchen in der Nase, extreme Wärme, alle Sinne aktiv.
Sie unterscheidet zwei Arten von Grays. Die kleinen kommen holen – wortlos, handwerklich.
Die großen stehen im Hintergrund und kommunizieren telepathisch. „Hab keine Angst“, sagten sie.
Greys und Reptos, so ihre These, sind selbst emotionslos.
Sie forschen deshalb.
Implantate dienen dabei der Messung emotionaler Reaktionen.
Die Rückkehr: schwebend an der Decke, dann der Fall ins Bett – oder daneben.
Auf die Frage des freien Willens hat sie eine klare Antwort:
Der Verstand blockiert diesen, aber wer sich öffnet und protestiert, wird nach Hause gebracht.
Mit 13 Jahren wurde Alexandra zu einem Pfarrer gebracht.
Die Sitzung ähnelte einem Exorzismus.
Mit 14 las sie Berichte anderer Betroffener – und fühlte sich zum ersten Mal verstanden.
Seither hat sie das Phänomen nicht verlassen.
Und sie hat aufgehört, es als Bedrohung zu sehen.
Bewusster Kontakt braucht keine Gruppe und kein Ritual.
Ruhiges Hinsetzen, innere Verbindung – und Sichtungen werden möglich.
Was oft fehlt, ist nicht die Verbindung, sondern die Bereitschaft, die Angst loszulassen.
