Papst Leo XIV. veröffentlicht seine erste Enzyklika – und das Thema ist Künstliche Intelligenz.
„Magnifica Humanitas“ heißt das mehr als 100 Seiten lange Lehrschreiben.
Der Titel: Großartige Menschheit.
Das Datum ist kein Zufall.
Vor 135 Jahren veröffentlichte Leo XIII. seine „Rerum novarum“ – die Grundlage der katholischen Soziallehre, geschrieben mitten in der industriellen Revolution.
Sein Nachfolger zieht die Parallele bewusst.
Der Papst wird bei der Vorstellung selbst dabei sein – bisher war das nie so.
Und neben Kardinälen und Theologen sitzt Chris Olah am Tisch, Mitgründer von Anthropic.
Das Unternehmen weigert sich, seine KI für Waffensysteme und Massenüberwachung freizugeben – und liegt deshalb im Konflikt mit der Trump-Regierung.
Trump hat sowohl Anthropic als auch den Papst in den vergangenen Wochen öffentlich angegriffen.
Inhaltlich geht es auch um eine der drängendsten ethischen Fragen zu KI.
Z.B. ob KI-gestützte Maschinen in Kriegen allein über Leben und Tod entscheiden dürfen, wird eines der zentralen Themen sein.
