Hartwig Hausdorf war in Namibia – und hat sich die Felszeichnungen genau angeschaut.
Im Brandberg-Massiv findet sich ein Ensemble von mehreren hundert Figuren.
Eine davon trägt enganliegende weiße Beinkleider.
Archäologen sprechen von Schamanen oder kretischen Einflüssen.
Hausdorf sieht etwas anderes.
Daneben: Mischwesen!
Gazellen mit menschlichen Beinen.
Wesen mit extrem verlängerten Schädeln – ein Phänomen, das sich weltweit in alten Kulturen wiederholt, von Südamerika bis China.
Hausdorf hat Langschädel fotografiert, die das vierfache Volumen eines normalen Schädels besaßen.
Die Standarderklärung lautet: Schönheitsideal.
Für ein globales Phänomen findet er das unzureichend.
Aus Twyfelfontein, einem Talkessel in Namibia mit mehreren tausend Zeichnungen (=Petroglyphen), zeigt Hausdorf ein Bild, das ihn nicht loslässt.
Ein gelandetes Objekt auf Auslegern, eine Kuppel mit einer Gestalt.
Drumherum drei Gruppen: Schaulustige, nachdenkliche Beobachter, Bogenschützen mit gespanntem Bogen.
Hausdorf liest daraus eine universelle Frage:
Wie Menschen reagieren, wenn sie auf etwas Unerklärliches stoßen – damals wie heute.
Die Interpretation von Hausdorf (UFO-Thematik) ist in der Fachwelt natürlich höchst umstritten.
Die „Gestalten in Kuppeln“ werden von Archäologen meist als symbolische Darstellungen von Schamanen oder rituellen Objekten gedeutet.
