Für viele UFO-Forscher galten sogenannte Kontaktler als reine Fantasten.
Der Ufologe Wendelle Stevens untersuchte den Fall von Kontaktler Bob Renaud, einem Techniker bei General Electric.
In den 1960er-Jahren reparierte er im Keller eigene Funk- und TV-Geräte.
Über das Radio meldete sich eine außerirdische Stimme.
Die außerirdischen „Korendianer“ gaben ihm TV-Umbau-Pläne, damit er Bilder der Wesen auf seinem Fernseher empfangen konnte.
Nach öffentlichem Spott zog sich Renaud zurück, dokumentierte die Kontakte aber heimlich über Jahrzehnte weiter.
Erste Berichte erschienen dann damals in den deutschen UFO-Nachrichten.
30 Jahre später übergab er dem Forscher Stevens eine CD mit rund 400 Seiten neuem Material.
Renauds Erzählungen wurden über die Jahre immer dramatischer.
Er sprach von einer geheimen Basis in den Berkshire Mountains, Reisen zum Mond und zum Heimatplaneten Koridor sowie einer Allianz aus Hunderttausenden Welten im Konflikt mit einer feindlichen Macht.
Selbst von außerirdischen Agenten in irdischen Regierungen und einem fremden Doppelgänger war die Rede.
Es gibt Parallelen zu Fällen wie George Adamski, Violet Gilbert oder dem Marine-Offizier Holly.
Botschaften der Aliens waren:
1. Gesellschaftsordnung und Lebensweise der Besucher
Friedliche Führung statt Diktatur: Die Außerirdischen berichteten von einer riesigen Förderation (United Worlds Alliance mit rund 740.000 Welten).
Sie würden nicht autoritär regiert, sondern von einem weisen „Rat der Ältesten“ und „Meistern“, deren Ratschlägen man freiwillig folgt.
Kein Geld- und Religionssystem: Ihre Gesellschaften kämen ohne Geldsysteme aus und besäßen keine Dogmen oder Religionen im menschlichen Sinne.
Galaktisches Umfeld: Sie übermittelten Listen von Sternensystemen und erklärten, dass das Weltall dicht besiedelt und politisch organisiert sei (u. a. im Spannungsfeld zwischen der Allianz, einer gleich großen Konföderation und einem feindlichen dritten Imperium).
2. Politische Mission auf der Erde
Verdeckte Stabilisierung: Die Besucher gaben an, die politischen und gesellschaftlichen Vorgänge der Erde genau zu überwachen.
Konfliktentschärfung: Sie hätten menschlich aussehende Agenten in Schlüsselpositionen (u. a. Pentagon, Weißes Haus, russische Regierung) platziert, um die irdische Politik im Verborgenen zu stabilisieren und zur Entspannung im Kalten Krieg beizutragen.
3. Warum sie nur Einzelpersonen kontaktieren
Spaltungs- und Streitgefahr: Auf die Frage, warum sie sich nicht der breiten Menschheit zeigen, erklärten sie, dass Menschen aufgrund unterschiedlicher Bildung, Erfahrungen und Erwartungen dasselbe Ereignis nie gleich wahrnehmen würden.
Mehrere Zeugen führten unweigerlich zu Fraktionsbildungen, Dogmen und Streit (vergleichbar mit den Spaltungen der Religionen).
Der Kontakt zu einer Einzelperson sei daher effektiver und kontrollierbarer.
4. Technische und biologische Belehrungen
Technische Anweisungen: Sie gaben Renaud genaue Anleitungen, wie er seine Funk- und Fernsehgeräte umbauen müsse, um eine Zwei-Wege-Kommunikation mit Ton und Bild zu ermöglichen.
Biologische Anpassung: Sie erklärten, dass Körper und Lebensformen exakt an die Schwerkraft und Atmosphäre ihrer Heimatplaneten gebunden sind.
Für Besuche auf der Erde würden sie ihre Körper teleportieren bzw. anpassen (weshalb sie hier als makellose Menschen erscheinen), und bereiteten ihn darauf vor, wie sich fremde Umweltbedingungen (wie auf Koridor) auf den Menschen auswirken.
