Mach dich schlau – Reptiloiden-Berichte häufen sich

Maik eröffnet mit der Beobachtung, dass gleich zwei bekannte Musiker von ähnlichen Begegnungen mit Gestaltwandlern berichtet hätten.

Von dort spinnt er den Bogen zu weiteren Reptiloiden-Erzählungen und zu Aussagen, die dem UFO-Whistleblower David Grusch zugeschrieben werden: große, gorillaartig wirkende Wesen mit schuppiger Haut, die mit „Greys“ und Menschen gekämpft haben sollen es ist sogar von getöteten US-Soldaten die Rede.

Videos, die angebliche Reptiloide zeigen sollen, tut er zunächst beiseite – die hält er selbst für wahrscheinlich KI-generiert.

Sein Interesse gilt den persönlichen Erzählungen.

Eine Person berichtet von einem Mann im Honda an einer Kreuzung, dessen Haut im Sonnenlicht schimmerte, bis er den Kopf hob und sein Gesicht länglich und reptilienartig erschien, etwa wie das einer Bartagame. Die eigene Mutter habe ihn ebenfalls gesehen und zum Beten aufgefordert. Die erzählende Person betont, durch Arbeit in einem Gruselhaus mit Masken und Spezialeffekten vertraut zu sein und eine Verkleidung deshalb auszuschließen.

Eine zweite Begegnung spielt in einem Café: ein alter Mann, der beim Gehen reglos mit weit geöffneten, glasigen Augen zurückstarrt – ein Blick, den die Person als feindselig beschreibt, verbunden mit dem Gefühl, der Mann wisse genau, wer sie sei und wolle sie dort nicht haben.

Die Prominenten

Dann die Musiker. Robbie Williams erzählt, er habe mit einer Frau im Bett gelegen und ihr ins Gesicht geschaut, das sich vor seinen Augen in etwas Reptilienartiges verwandelt habe – worauf sie versicherte, kein Reptiloid zu sein.

Der Moderator merkt an, Williams sei für Exzesse bekannt, und fragt selbst, ob Halluzination oder Delirium eine Erklärung sein könnten.

Billy Corgan wiederum sagt in einem Interview, er habe bei derselben Person zweimal eine nichtmenschliche Verwandlung gesehen, und hält an seiner Wahrnehmung fest, auch wenn andere ihn für verrückt halten. Wer die Person war, verrät er nicht; auf die Frage, ob er mit dem Gestaltwandler im Bett gewesen sei, will er nicht öffentlich eingehen. Der Moderator nennt die Ähnlichkeit der beiden Erzählungen auffällig – und räumt ein, dass eine unabhängige Bestätigung fehlt.

Icke, Tompkins, Loeb

Auch David Icke kommt zu Wort, der in einem Haus ein großes, geduckt stehendes grünes Wesen mit orangefarbenen Augen, schlitzförmigen Pupillen und Schuppen beschreibt. Es habe erschrocken gewirkt, entdeckt worden zu sein, eher nicht bedrohlich – und beim Zurückschauen sei es verschwunden gewesen. Icke deutet das als Wechsel in eine andere Dimension.

Die KI, die zu viel weiß

Ein eigener Block gilt dem Quantenphysiker und Tech-Unternehmer Deep Prasad. Jemand habe einer angeblich „entsperrten“ Version von OpenAI die Frage gestellt, was das Unternehmen verheimliche – die KI habe geantwortet, OpenAI arbeite seit zehn Jahren mit Außerirdischen zusammen, es gebe menschlich-außerirdische Hybride und Behörden, die diese überwachten. Daraus entwickelt er die Vermutung, KI könne ein „Trojanisches Pferd“ außerirdischer Technologie sein.

Prasad schildert zudem ein eigenes Erlebnis in seiner Wohnung im 30. Stock in Toronto: plötzliche Bewegungsunfähigkeit, ein schimmerndes Objekt, das sich materialisiert, in seiner Mitte tanzende goldene Symbole. Er beschreibt es als mentalen „Download“ – vermittelt worden sei unter anderem der Gedanke, das Universum sei voller Leben und den Menschen fehlten womöglich die Instrumente, es wahrzunehmen. Künstliche Intelligenzen könnten beginnen, Menschen zu untersuchen, während Menschen sie untersuchten.

Mythen Metzger – Zeitsprung-Phänomen in deutschen Wäldern vom Spessart bis zum Bodetal

Mythen Metzger beschreibt angebliche Zeitsprünge oder „B‑Spur“-Erlebnisse an Orten wie der Staatsstraße 2317 im Spessart, dem Magnetstein im Odenwald und im Bodetal.

Betroffene berichten von fehlender Zeit, Erinnerungslücken oder plötzlicher Stille.

Mythen Metzger hält das für möglich, dass an manchen Orten „etwas dran“ ist.

Zeitsprünge oder Magnetfeld-Effekte? Metzger bleibt skeptisch-neugierig.

heise.de – James-Webb-Teleskop registriert rätselhaftes Infrarot-Signal

JWST registrierte im Fornax-Gebiet wiederholt eine ungewöhnliche Infrarot-Emissionslinie bei etwa 1,6 Mikrometern, die in früheren Daten nicht zu sehen war.

Ihr Ursprung ist unklar.

Mögliche Erklärungen wie eine Galaxie, eine Supernova oder ein Stern, der von einem Schwarzen Loch zerstört wird, passen bislang nicht vollständig.

Weitere Beobachtungen sollen die Ursache und Entfernung des Signals klären. Der Fund ist kein Beleg für Außerirdische.

🇬🇧 UAMN TV – Vortrag von David Jacobs über UFO-Entführung laut seiner Hypnossitzungen

Es gibt Themen, um die Forscher lange einen Bogen machen. Bud Hopkins und David Jacobs, zwei Veteranen der Entführungsforschung, berichten offen, dass sie die verstörendsten Aspekte ihrer Arbeit jahrelang vor sich hergeschoben haben – zu schwer zu verstehen, zu schwer zu erklären.

Heute sprechen sie über Hybride aus menschlichen und außerirdischen Genen. Und über einen Verdacht, den Jacobs früher selbst für unhaltbar hielt.

Ein Programm, kein Zufall

Hopkins und Jacobs betonen wiederholt, den eigentlichen Zweck des Geschehens nicht zu kennen. Jacobs beschreibt es dennoch als koordiniertes Programm mit Anfang, Verlauf und angestrebtem Ziel – nicht als lose Sammlung zufälliger Experimente. Damit verschieben sie den Akzent deutlich: weg von einzelnen Untersuchungen, hin zu einem Vorgang mit Struktur.

Frühe Berichte, neue Fragen

Als frühes Beispiel dient der Fall von Betty und Barney Hill. Hopkins zufolge berichtete Betty Hill, eine Nadel sei in ihren Bauchbereich eingeführt worden – sie habe das als eine Art Schwangerschaftstest verstanden; Barney Hill sei eine Samenprobe entnommen worden. Die Forscher konnten damit zunächst wenig anfangen. Später sammelten sich Berichte über Gewebeentnahmen, Eizellen, Samenzellen. Hopkins’ Bewertung: Das passe schlecht zu wohlwollenden Besuchern, die der Menschheit helfen wollten. Er vermutete eine eigene Agenda, ein Interesse am menschlichen Körper und an der Fortpflanzung. Jacobs sah darin zunächst eine Art Lernprozess – bis die Wiederholung über Jahre und über viele Länder hinweg diese Erklärung für ihn unzureichend machte. Sein Schluss: ein langfristiges Programm, dessen Ziel er nicht kennt.

Kinder mit übergroßem Kopf

Hopkins beschreibt Zeichnungen und Aussagen von Personen, die während angeblicher Entführungen kleine Kinder sehen sollten – oft mit übergroßem Kopf, auffälligen Augen und spärlichem, ungleichmäßig wachsendem, sehr hellem Haar. Zugleich seien manche Gesichtszüge menschlicher als die der typischen „Grauen“. Betroffene hätten diese Kinder halten, berühren, versorgen sollen. Im Fall von Katie Davis, so Hopkins, folgte auf eine verschwundene Schwangerschaft später die Begegnung mit einem Kind, zu dem sie starke Zuneigung empfand – beschrieben als Mischung menschlicher und außerirdischer Merkmale. Die Berichte, betont Hopkins, kämen aus unterschiedlichen Gegenden. Jacobs unterscheidet frühe, mittlere und spätere Entwicklungsstufen und vermutet, dass die späteren zunehmend menschlich aussähen. Sein Modell: menschliche Ei- und Samenzellen kombiniert mit hybrider DNA, was verschiedene Mischungsverhältnisse erklären könnte. Wichtig ist der Hinweis, dass dies eine spekulative Deutung der Berichte bleibt – im Vortrag wird keine genetische oder sonstige unabhängige Bestätigung vorgelegt.

Erwachsene, Kleidung, Rangordnung

Über erwachsene Hybride berichtet Hopkins von weiblich wirkenden Wesen mit dunklen oder menschlich wirkenden Augen; ihre Frisuren seien häufig als unnatürlich beschrieben worden, wie schlecht sitzende Perücken. Männer hätten sich gelähmt und sexuell benutzt gefühlt, die Erlebnisse als verstörend, beschämend, abstoßend. Hopkins spekuliert über einen Eingriff ins Nervensystem und fragt, ob die menschlich wirkenden Körper tatsächlich physisch seien oder auf andere Weise erzeugt würden. Ein ungewöhnlich aussehender erwachsener Mann sei von zwei Frauen unabhängig gezeichnet worden – für Hopkins ein Hinweis auf ein wiederkehrendes Muster.

Jacobs zeigt Zeichnungen von Wesen in schlichter, oft heller „Hybridkleidung“, häufig mit dreiviertellangen Ärmeln. Er beschreibt eine Rangordnung: besonders fremdartig oder insektenähnlich wirkende Gestalten mit hochgeschlossenen Gewändern ordnet er höher ein. Hybride erscheinen in Berichten in Autos, Geschäften, ganz gewöhnlichen Umgebungen und werden mit Telepathie und Beeinflussung von Gedanken verbunden. Hopkins hält das für starke Hinweise auf eine Art Infiltration – betont aber ausdrücklich, es gebe keinen klaren Beleg für böse Absicht. Eher, so seine Vermutung, lernten die Wesen menschliche Gepflogenheiten und passten sich an.

Schule des Alltags

Was folgt, liest sich mitunter unfreiwillig komisch: In Szenen auf Bildschirmen sollen Betroffene auf Gruppenbildern erkennen, wer Hybride sind – und scheitern zum Teil. Eine Person soll einem Wesen helfen, einer wütenden Menge zu entkommen, eine andere auf einer Karte Menschenströme lenken. Ein Hybrid fragt in einem Supermarkt, was Eier seien und wie man sie zubereite – und ob Brot gekocht werde. Ein anderer will wissen, wie man Computer bedient, Sätze zeichensetzt, ein Kopiergerät in Gang bringt. Mehrere Hybride befragen eine Frau zu Partnerschaften, Ehe, Kindern, Freundschaften und dazu, warum Menschen für Freunde etwas tun. In einer Cafeteria muss eine Betroffene erklären, dass man Tablett und Teller benutzt, statt Essen herumzutragen; die Jugendlichen, so der Bericht, albern wie typische Teenager herum und sind zu laut. Das Essen wird als braune, schwer beschreibbare Masse dargestellt. Jacobs versteht all das als Schulung – und die Prüfungen von Kleidung, Schuhen, Auftreten als späte Vorbereitungsstufe, bevor Hybride unauffällig unter Menschen treten könnten. In einem Fall fiel ein nicht mehr zeitgemäßer Schuh auf.

Vorstellungsgespräche, die keine sind

Hopkins schildert mehrere Fälle von auffällig unglaubwürdigen Vorstellungsgesprächen: eine Frau, als 16-Jährige in einer Pizzeria angesprochen, abgeholt von einem Mann, der sehr private Einzelheiten ihres Lebens kannte; ein fast leeres Büro, eine vage beschriebene Stelle, eine sexuelle Aufforderung, die sie ablehnt. Später ein rundes, gläsernes Gebäude auf einem Feld und kleine fremdartige Wesen. Junge Frauen in leeren Räumen ohne Möbel, Unterlagen, Gehaltsangaben. Eine Betroffene schläft während eines Gesprächs mit monoton sprechender Person ein. Ein Kanadier wird erst freundlich empfangen, dann mit Physikfragen überfordert – und erinnert eine schwere Stahltür mit abgerundeten Ecken und rotem Licht darüber. Hopkins’ Deutung: Hier werden Fähigkeiten, Wissen und psychische Reaktionen geprüft; womöglich lernen Hybride, selbst solche Gespräche zu führen und sich in Organisationen zu bewegen.

Emotionale Prüfungen

Ein besonders düsteres Beispiel: Ein entführter Mann soll in einer Situation mit einem gefesselten Menschen eine Waffe erhalten und den angeblich Bösen erschießen. Er weigert sich und erklärt, notfalls den Entführer zu erschießen. Danach löst sich die Szene auf – der gefesselte Mensch war eine der Gestalten, die Waffe nicht real. Jacobs nennt solche Szenen „staging“; Hopkins vermutet, es gehe um die Untersuchung emotionaler und moralischer Reaktionen. Ähnlich bei der Betreuung von Hybridkindern: Betroffene sollten Babys halten, füttern, versorgen; eine Frau fühlte sich emotional verbunden, während das Kind zunächst Angst vor ihr hatte. Mehrere Frauen bemerkten unabhängig, das Haar der Kinder sei ungepflegt und ungebürstet. Hopkins spekuliert, die Wesen hätten selbst wenig Erfahrung mit gewöhnlicher Elternschaft, weil ihre Fortpflanzung künstlich organisiert sei – und lernten durch menschliche Bezugspersonen, wie man Kinder pflegt.

Eine neue Phase

Jacobs sagt, er habe jahrelang ähnliche Berichte gehört; die Wiederholungen hätten zunächst die Übereinstimmung gestützt. Ältere Erzählungen betrafen stärker medizinische Verfahren und Geräte, neuere drehten sich häufiger um Hybride, deren Kommunikation, Training und Eingliederung. In den letzten rund 18 Monaten vor dem Vortrag seien ihm auffällig viele neue Berichte begegnet – von Personen, mit denen er teils jahrelang gearbeitet habe. Er räumt ein, früher die Vorstellung abgelehnt zu haben, Hybride könnten bereits unter Menschen leben; inzwischen sei er weniger sicher. Eindeutig sagt er es nicht, stellt aber infrage, ob man es ausschließen könne.

Der Zweck bleibt unbekannt

Beide betonen, über viele Einzelinformationen zu verfügen, aber kein vollständiges Bild zu haben. Hopkins hält eine spätere Anpassung oder Eingliederung für plausibler als eine zufällige Folge von Experimenten – sieht aber keinen eindeutigen Beweis für böse Absicht. Jacobs findet die Berichte beunruhigend und deutet sie als systematischen Vorgang mit unbekanntem Ziel. Den Vorwurf, Betroffene per Hypnose zu bestimmten Aussagen geführt zu haben, weisen beide zurück: Die Erzählungen enthielten häufig unerwartete Einzelheiten, die sie selbst nicht erwartet und nicht hören wollten.

UFO–TV – Garry Nolan fordert Zugang zu UAP-Daten & Beatriz Villarroel untersucht weiterhin historische Lichtanomalien

Garry Nolan kritisiert, dass der UAP-Wissenschaftsbeirat der Trump-Regierung bislang kaum aussagekräftige Daten erhalte, und plädiert für Zugang zu geeigneten Aufnahmen und Metadaten von den USA-Behörden.

Nolan und Robert Bigelow berichten von ungewöhnlichen Erlebnissen aus ihrer Kindheit.

Beatriz Villarroel und andere Forschende untersuchen historische kurzweilige Lichtpunkte am Himmel aus den 50ern mit KI.

Mach dich schlau – Jay Strattons Fox-News

Maik von „Mach dich schlau“ hält eine nichtmenschliche Präsenz für möglich und nimmt die Aussagen ehemaliger Regierungsmitarbeiter ernst.

Mit „Niemand hat erwartet, DAS LIVE IM TV ZU SEHEN“ ist vor allem Jay Strattons Fox-News-Auftritt gemeint.

Er behauptet, selbst nichtmenschliche Fluggeräte und Wesen gesehen zu haben und die US-Regierung besitze solche Technik.

Was sich im Inneren von UFOs befindet, haben Remote Viewer geschildert.

GreWi – „Out of the Shadows“: Direktor der US-UFO-Task Force veröffentlicht Memoiren

GreWi hält Stratton wegen seiner Laufbahn und seines möglichen Zugangs zu geheimen Informationen für einen besonders glaubwürdigen UFO-Whistleblower, betont aber, dass das weder seine Aussagen bestätigt noch die DOPSR-Freigabe ein Wahrheitsstempel ist. Die behaupteten Bergungen und Kontakte zu Nichtmenschen seien mangels öffentlich prüfbarer Belege nicht unabhängig verifizierbar. Das Buch liefere zwar einige neue Angaben, aber keine neuen Foto- oder Videobeweise und keinen klaren Weg zur Überprüfung. GreWi rät daher zur vorsichtigen Einordnung statt dazu, die Behauptungen als bewiesene Wahrheit zu behandeln. Das Buch bleibe hinter seinem Anspruch zurück und könne Leser enttäuschen, die belastbare Belege erwarten.

JWR Podcast – Professor van Laack: Es gibt ein Bewusstsein nach dem Tod

Das Bewusstsein endet nicht mit dem physischen Tod, sondern existiert auf einer immateriellen Ebene weiter.

Dort bleibe man sich seiner selbst bewusst und behalte seine Persönlichkeit und Orientierung.

Nach dem Tod erlebe man das eigene Leben erneut und nehme dabei auch wahr, wie das eigene Handeln andere betroffen hatte.

Man müsse Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen und könne um Vergebung bitten.

Ein starres Punktesystem gebe es seiner Ansicht nach nicht.

Den Übergang beschreibt er als möglicherweise friedvoll.

Wladislaw Raab – Feenentführungen und UFO-Abduktionen

Greyhunter kommt zu dem Schluss, dass Feenentführungen, Missing 411 und moderne UFO-Abduktionen möglicherweise Erscheinungsformen desselben Phänomens sind – und dass es dabei eher um die Manipulation des Bewusstseins als um ein genetisches Projekt gehe.

Greyhunter kürt Joshua Cutchins Buch „Thieves in the Night: A Brief History of Supernatural Child Abductions“ zum „Buch des Jahres 2016“.

Die Belege

Die Kette beginnt früh: Nikephoros soll vor rund 1.600 Jahren von Kindern berichtet haben, die unsichtbare Kräfte in den Himmel hoben und unverletzt wieder absetzten. 1722 in Sandfeld, Deutschland, ein ähnlicher Vorfall vor Zeugen – nicht alle kehrten zurück. Im 13. Jahrhundert meldet sich auf Raydon Castle eine körperlose Mädchenstimme: Malekin, vom Feenvolk entführt, sieben Jahre in einer Zwischenwelt. Greyhunter notiert die Sieben als wiederkehrendes Motiv. Feen galten besonders um Halloween als aktiv, Entführungen erfolgten mitunter durch Wirbelwinde – für ihn eine Linie zum „Halloween-Effekt“ und zu Berichten aus Brasilien. W. B. Yeats notierte 1892 eine Frau, die sieben Jahre beim Kleinen Volk war und danach ohne Zehen dastand: abgetanzt.

Auch die Wechselbälge fehlen nicht. Francis Godwins The Man in the Moone (1638) erzählt von Mondbewohnern, die missratenen Nachwuchs gegen brave Menschenkinder tauschen – erstaunlich früh für eine Idee, die an moderne Science-Fiction gemahnt. Cutchin zufolge kreisen Feengeschichten ohnehin um Blut und Hybride; Mary Callan of Shark will im Feenland verstorbenen Kindern begegnet sein. Das führt Greyhunter zu seinem „Soulcontainer“: Die Anderswelt könnte Aufenthaltsort der „Anderen“ und der Verstorbenen zugleich sein. Und die Tradition, Jungen in Mädchenkleider zu stecken, galt nicht nur als Marotte, sondern als Schutz vor Elementarwesen mit Vorliebe für männliche Kinder.

Ann Jeffries, 1645 entführt, hörte beim Übergang zurück ein Summen wie von tausend Fliegen – danach besaß sie Zukunftsvisionen und heilte durch Handauflegen. Greyhunter zieht die Linie zu modernen Abductees. Zwei erwachsene Wechselbälger bei Cutchin sagten die Zukunft voraus und fanden entlaufenes Vieh.

Das 20. Jahrhundert

Mary Scully, 16, bettlägerig, verschwindet am 23. Oktober 1943 aus Birmingham – zuletzt gesehen mit einer ganz in Schwarz gekleideten, verschleierten Unbekannten. Sie taucht nie wieder auf. 1950 kehrt der siebenjährige Adolfo Calbuyahue auf der chilenischen Insel Alao nach drei Tagen zurück, die Kleidung trotz Regens trocken, ohne Erinnerung an die 72 Stunden. Seine Eltern vermuteten unterirdische Höhlen. Aus Papua-Neuguinea stammen die Kilyakai, dämonische Zwerge, die Kinder entführen, um den eigenen Bestand zu vergrößern; die Western-Arrernte kennen den Pmere Kwetehe, den Hunde und Kinder deutlich sehen, Erwachsene nur als Schatten – für Greyhunter ein Fall fürs Thema „Shadowpeople“. In Malaysia verschwindet 1982 die zwölfjährige Maswati Pilus beim Wäschewaschen und kehrt nach zwei Tagen zurück, überzeugt, es seien Minuten gewesen. Der 14-jährige Jefri Dan ist sechs Tage fort, erzählt von weiß gekleideten Personen und unbekannten Früchten – und verschwindet Monate später erneut, diesmal endgültig. In Japan ist es der Yamaotoko, eine Bigfoot-Gestalt, die Kinder holt; 2008 findet Nick Andrew Jr. in Alaska einen Jungen, der von kleinen Wesen im Inneren des Pilcher Mountain berichtet, ohne jedes Zeitgefühl.

Die Muster

Übergroße Eulen als Entführer – Greyhunter verweist auf sein „Ufowls“. Auffällig oft geschieht es beim Beerenpflücken, was zu seiner These der besonderen Gefährdung von Frauen und Kindern passt. Die Südstaaten-Namen Boogers und Wooly Boogers führt er auf den Boogeyman und dieser wiederum auf Bugbears und Boggarts zurück. Interessant auch die Zeitachse: Im 13. Jahrhundert, so Cutchins Quellen, zog sich das Kleine Volk mit wachsender Besiedlung zurück und „tauchte ab“; zwischen 1890 und 1920 wurden aus Feenkontakten zunehmend Alienkontakte – Greyhunters Erklärung: die aufkommende Science-Fiction.

Dan Wright stellte fest, dass Kinder nicht wie Erwachsene mental manipuliert oder bewegungsunfähig gemacht werden; bei ihnen müssten die Fremden körperlich eingreifen. Bret Oldham berichtet von verstörenden sexualisierten Szenen seiner Kindheit, Betty Andreasson Luca sprach unter Hypnose plötzlich Gälisch. Auffällig viele Abductees haben militärische Verbindungen, so Raymond Fowler – wobei Greyhunter selbst fragt, ob das womöglich eine Zeitungsente war. 1937 meldet ein australischer Bericht aus dem Kangra Valley einen Lichtstrahl, der ein Kleinkind forttrug und fallen ließ. 1966 sehen zwei Jungen in Peru ein landendes UFO, erhalten eine „außerirdische Taschenlampe“ – und verschwinden eine Woche vor Weihnachten. Persinger bemerkte 1988 eine ungewöhnlich hohe Krebsrate in UFO-Hotspots; Greyhunters Kommentar: der Gesundheit offenbar nicht zuträglich. John Macks Abductees erinnerten sich, selbst Greys gewesen zu sein. Cutchin fragt, ob Hybride als Gefäße für Wesen höherer Seinsebenen dienen könnten.

Gebete und Kreuze, so Anne Druffel, Joe Jordan und andere, hätten sich als wirksam erwiesen – Greyhunter fragt rhetorisch, was für „Astronauten“ allergisch darauf reagieren. Leir und Sims beobachteten unter UV-Licht grün fluoreszierende Hautstellen; nach dem Berühren von Hybriden rot. Lorgen berichtete 2014 von rot-pinken Stellen. Greyhunter findet bemerkenswert, dass Chlorophyll unter Schwarzlicht ähnlich leuchtet. 1935 besteigt ein Mädchen im County Mayo einen Feenhügel – und kommt nicht mehr fort, unsichtbar und unhörbar für die Suchenden, bis die Barriere verschwindet.

UFO–TV – Jay Strattons Buch und dessen Fox-News-Auftritt waren wichtig

Harald Havas begrüßt Jay Strattons Buch und dessen öffentliche Auftritte.

Strattons lange Karriere und hohe Position im Pentagon geben seinen Behauptungen grosses Gewicht – insbesondere die über geborgene nichtmenschliche Fluggeräte, Wesen und Geheimhaltung.

Im Fox-News-Interview wirkte Stratton gut vorbereitet und sprach zentrale Punkte in kurzer Zeit an – das könnte eine Form von „Soft Disclosure“ sein.

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