Die fünfte Tranche der UAP-Daten der US-Regierung wurde am 7. August 2026 veröffentlicht.
Avi Loeb sagt, dass diesmal vor allem die Zeugenaussagen und nicht die Videoaufnahmen interessant sind.
Die bereits bekannte AC-130-Sichtung könnte möglicherweise ein autonomer Drohnenschwarm sein.
In einem anderen Bericht gingen nach einer Begegnung die Anzeigen einer analogen und zweier digitaler Uhren auseinander.
Die analoge Uhr lag anschließend 20 Minuten vor den Digitaluhren.
Loeb hält es für ausgeschlossen, dass dabei eine starke gravitative Zeitdilatation auftrat.
Er vermutet einen elektromagnetischen Effekt, der nur die digitalen Uhren beeinflusst habe.
Als besonders interessant bezeichnet Loeb die Beobachtungsserie eines Piloten, der ab Oktober 2023 etwa zehnmal weiße Lichter aus großer Höhe sah.
Die Lichter traten meist zwischen Mitternacht und 3 Uhr auf, wurden langsam heller und schwächer und bewegten sich teils gar nicht, teils geradlinig oder mit Richtungsänderungen.
Die Ereignisse dauerten zwischen 45 Minuten und zwei Stunden.
Im Februar 2024 seien mindestens zehn Lichter gleichzeitig sichtbar gewesen.
Loeb bezweifelt deshalb eine Erklärung durch Satelliten oder Meteore und sieht drei Möglichkeiten: unbekannte Naturphänomene, geheime irdische Projekte oder außerirdische Technologie.
Er sagt, dass die Fälle mit präzisen Sensordaten weiter untersucht werden müssten, und kritisiert Skeptiker, die solche Berichte vorschnell für bedeutungslos erklären.
Einschätzung der KI
Die Verlagerung von Videoaufnahmen hin zu Zeugenaussagen ist wissenschaftlich ambivalent.
Solche Berichte können wichtige Hinweise liefern, sind aber deutlich schwerer objektiv zu überprüfen als standardisierte Sensor- und Videodaten.
Gerade bei militärischen Übungen müssen Drohnen, Täuschkörper, Leuchtmunition, elektronische Gegenmaßnahmen und geheime Testsysteme zunächst ausgeschlossen werden.
Die Uhrengeschichte beweist keine Zeitverzerrung.
Falsche Einstellungen, Batterien, interne Fehler oder Synchronisationsprobleme sind ebenfalls möglich.
Auch die langen Sichtungen weißer Lichter beweisen nicht, dass jeweils ein einzelnes Objekt über Stunden sichtbar war.
Loeb hat recht, dass wiederholte Beobachtungen wissenschaftlich interessanter sind als einzelne Sichtungen und dass kalibrierte Messdaten benötigt werden.
