Hangar18b – Ralf Ruppert spricht mit Michael Rühl über das Zahlenprinzip 3-6-9 bei Megalithanlagen

Michael Rühl stellt beim Kongress „Mysterien der Vergangenheit“ im September 2026 in Neuhof seine Untersuchungen zu Megalithanlagen vor.

Der Informatiker aus Goldenstedt hält viele dieser Anlagen nicht nur für Gräber.

Der Informatiker vermutet, dass ihre Positionen, Formen und Ausrichtungen einem mathematischen und astronomischen System folgen.

Grund für sein Interesse sind Anlagen, in denen keine menschlichen Überreste, sondern vor allem Grabbeigaben wie Gefäße mit Quarzsand gefunden wurden.

Im Mittelpunkt seiner Berechnungen stehen die Zahlen 3, 6 und 9, Winkel von 9 beziehungsweise 4,5 Grad sowie der Goldene Schnitt und die Fibonacci-Folge.

Die Anlagen könnten nach seiner Vorstellung Bewegungen von Erde, Mond und Sonne, Jahreszeiten und möglicherweise auch Präzessionszyklen abbilden.

Als Beispiele nennt er Verbindungen zwischen Anlagen in Schleswig-Holstein, Wildeshausen und Stonehenge sowie die Visbeker beziehungsweise Fisbecker Braut.

Auch am Stöppelsberg will Rühl geometrische Sichtlinien und eine Petroglyphe erkannt haben, die möglicherweise einen Hund oder den Stern Sirius darstellt.

Seine Modelle und Berechnungen sollen beim Kongress mit Karten, Animationen und einer 3D-Darstellung der Erde gezeigt werden.

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