Roland M. Horn – Alte UFO-Aufnahmen vor der KI-Ära – Pyramiden-UFO über Brasilien und mehr.

Bevor KI-generierte Videos die Glaubwürdigkeit erschwerten, gab es schon ältere Aufnahmen.

Alte Aufnahmen sind dadurch interessanter, aber nicht automatisch echt oder außerirdischen Ursprungs.

Vorher gab es Interessante Auufnahmen von pyramidenförmige Objekte über Brasilien, metallische Strukturen über Spanien und leuchtende Phänomene über dem Meer.

Manche könnten alltägliche Erklärungen haben, andere bleiben laut Artikel schwer einzuordnen.

Lars A. Fischinger – Ex-Admiral Gallaudet behauptet, möglicherweise Reste von Atlantis gefunden zu haben

Ex-US-Admiral Tim Gallaudet behauptet, Atlantis-Strukturen im Atlantik gefunden zu haben – nennt aber weder Koordinaten noch Forscher-Namen.

In einem Interview mit Jesse Michels verweist er auf ringförmige Strukturen und Kanäle am Meeresboden, die zu Platons Beschreibung passen sollen.

Das veröffentlichte Bildmaterial ist sehr unscharf.

Lars A. Fischinger analysiert kritisch: Ohne datierte Artefakte, Bauwerke und unabhängige Überprüfung bleibt es eine interessante, aber unbestätigte Hypothese.

UFO–TV – NBC-Interview mit der schwedischen Astrophysikerin Beatriz Villarroel

Astrophysikerin Beatriz Villarroel untersucht rätselhafte Lichtpunkte auf historischen Fotoplatten, die nur kurzzeitig auftauchen.

Laut Interview wurden ähnliche Ergebnisse bereits mit weiteren Platten und aus anderen Observatorien nachvollzogen.

Zusätzlich soll es weniger Transienten im Bereich des Erdschattens geben.

Bei einem großen Wasserstoffbombentest im Pazifik sollen rund 200 Transienten bereits am Tag vor der Explosion aufgetreten sein.

Villarroel und Bruehl halten Herkunft und Natur der Objekte weiterhin für ungeklärt.

Tim Burchett berichtet unterdessen von einem direkten Anruf Stephen Millers, bei dem es um Schwierigkeiten bei der Freigabe weiterer UAP-Aufnahmen gegangen sein soll.

Eine FBI-Gruppe soll angeblich versuchen, entsprechendes Material aus Militär- und Geheimdienstbeständen zu veröffentlichen.

Behauptungen von Mark Christopher Lee und Simon Holland über eine bevorstehende Enthüllung durch Russland oder China bewertet der Harald Havas jedoch als wenig belastbar.

Mach dich schlau – Maik analysiert die virale UFO-Aufnahmen aus Teheran vom 20.9.2026

Maik hält das Objekt zunächst für ungewöhnlich.

Wegen der verschiedenfarbigen Lichter bezeichnet er es scherzhaft als ein „Kirmes-UFO“.

Er weist darauf hin, dass mehrere Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln kursieren und dass das Material von iranischen Medien beziehungsweise einem englischsprachigen Nachrichtenportal aufgegriffen wurde.

Es gibt keine offizielle Erklärung oder Bestätigung.

Beim Video fehlen unter anderem Angaben zu Entfernung, Größe, Geschwindigkeit, Flugbahn, Kameradaten und eine unabhängige Prüfung des Materials.

Für ihn bleibt daher offen, worum es sich handelt.

Als mögliche Erklärung erwähnt er Militärflugzeuge über Teheran.

Außerdem greift er die Theorie auf, dass es sich um einen US-Bomber mit auffälliger Beleuchtung handeln könnte, der die Bevölkerung verunsollen sollte.

Eine vermeintliche Nahaufnahme sei mit KI erweitert worden.

Auf dieser bearbeiteten Darstellung hätte es eine tetraederähnlichen Form.

Das ist allerdings keine belastbare Formanalyse, da die Aufnahme künstlich hochgerechnet wurde.

Andere Themen im Video:

Lichtkugeln sollen während eines Stromausfalls über Buenos Aires zu sehen gewesen sein.

Spektakulär findet MachDichSchlau den Vorfall vom 15. September 2026 in Brasilien, bei dem Hunderte Menschen ein riesiges Objekt gesehen haben sollen.

Brasilien könnte Schauplatz einer künftigen UFO-Offenlegung werden.

Aus New Jersey stammt eine Aufnahme mit einer großen Lichtkugel und einem weiteren Objekt. Im Inneren will der Maik sogar einen sogenannten Grey erkannt haben und spekuliert deshalb über ein Mutterschiff oder interdimensionale Antriebe.

Der Sprachwissenschaftler César Silva behauptet schließlich, in seinem Schlafzimmer wiederholt von drei fremdartigen Wesen besucht zu werden.

Sein Satz „Sie kommen immer zu dritt“ bildet den wiederkehrenden Schwerpunkt des Videos.

Mach dich schlau – Von Hessdalen-Lichtern bis zu autonomen KI-Agenten

Eine Aufnahme aus Hessdalen soll einen Orb zeigen, der scheinbar ohne erkennbare Flugbewegung an einen anderen Ort springt.

Außerdem geht es um den angeblichen Magenta-Absturz von 1933, bei dem zwei blondhaarige, menschenähnliche Körper geborgen worden sein sollen.

Diese Wesen könnten zu einer verborgenen irdischen Zivilisation gehört haben und nicht aus dem Weltraum stammen, so MachDichSchlau.

In einer weiteren Aufnahme soll den Schrei eines Wesens zu hören sein, das Jonathan Reed angeblich in einer Gefriertruhe aufbewahrte.

MachDichSchlau spekuliert, dass KI eines Tages neue Raumfahrtantriebe entwickeln werden und interstellare Reisen ermöglichen könnten.

Lars A. Fischinger – Mars-Rover-Foto mit schwebender Qualle bzw. Pixelfehlern

Auf einem Curiosity-Foto vom 20. August 2023 ist eine dunkle, strichartige Struktur zu sehen, die manche Betrachter an ein Strichmännchen, Qualle oder einen Roboter erinnert.

Die Aufnahme entstand mit einer rechten Navigationskamera des Rovers und besitzt nur eine Auflösung von 1024 × 512 Pixeln.

Beim Vergrößern werden keine neuen Einzelheiten sichtbar.

Fischinger weist darauf hin, dass die Struktur auf dem Bild etwa 13 Sekunden zuvor fehlt und erst danach scheinbar plötzlich auftaucht.

Er hält deshalb einen Pixelfehler oder ein anderes Bildartefakt für die wahrscheinlichste Erklärung, bezeichnet dies aber selbst nur als Vermutung.

Wladislaw Raab – Greyhunter befragt Dr. Nautiyal zu den indischen Lichtkugel-Angriffen von 2002

Vor seinem CROPfm-Interview zum Chupa-Chupa-Phänomen beschäftigt sich Greyhunter mit „garstigen Lichtkugeln“, darunter auch dem Muhnochwa-Phänomen aus Indien von 2002.

Muhnochwa sind schwarze hundeähnliche Wesen, die Lichtkugeln ähneln und Menschen kratzen.

Greyhunter wendet sich an Dr. Nautiyal, der die Fälle damals selbst untersuchte.

Ähnliche Muster berichten auch Peru, Brasilien und Europa.

GreWi – Projekt Hessdalen: Kameraaufnahme bestätigt visuelle Sichtung

Durchbruch in Hessdalen: Im norwegischen Hessdalen hat eine Forschungskamera eine Lichterscheinung aufgenommen, die zu einer zuvor gemeldeten Sichtung passen soll.

Das Video stammt vom 1. September 2026.

Allerdings zeigt das Video deutliche Unterschiede zur mündlichen Beschreibung.

Der Augenzeuge sprach von einem „springenden Orb“: Eine weiße Kugel bewegte sich scheinbar ruckartig nach Westen, wurde orange und größer und verschwand anschließend unterhalb der Wolken.

Nur er selbst hatte es gesehen.

Auf der Aufnahme wirkt das Licht jedoch kleiner und eher wie ein kurzes Aufblitzen, während der Zeuge eine Dauer von zwei bis drei Sekunden angab.

Mach dich schlau – Die Antarktis-Theorie & mehr

„Mach dich schlau“ glaubt, dass in der Antarktis geheime Experimente zur Kommunikation mit Außerirdischen und Geräte mit potenziell weltweiten Folgen betrieben werden.

Jacques Vallée verweist auf Unterlagen über ein streng kontrolliertes Laborexperiment mit einem fremden Wesen, bei dem ein übersinnlich begabter „Gilbert“ helfen sollte.

Vallée war jedoch nicht selbst anwesend und hält sogar eine Projektion (~Conf-Call) statt einer körperlich anwesenden Kreatur für möglich.

Ein virales Entführungsvideo und eine Überwachungskamera-Aufnahme vom 10. September 2026 sollen Wesen, eine Scheibe und einen Lichtstrahl zeigen.

Das Video ist in ganz schlechter Bildqualität.

„Mach dich schlau“ zeigt auch ein Video von einem geflügeltes Objekt aus „Atlanta“.

Es könnte KI-generiert sein oder aus einem Film beziehungsweise Computerspiel übernommen worden sein.

Eine angebliche neue Freigabe soll staatlichen Stellen ermöglichen, UAP-Berichte und Sensordaten in einem behördlichen System zu sammeln.

„Mach dich schlau“ begrüßt diese Entwicklung, verlangt aber konkrete Rohdaten und hochwertige Aufnahmen statt weiterer Ankündigungen.

„Mach dich schlau“ erwähnt dann Kevin Knuths Bericht über ein 240 Meter langes Unterwasserobjekt vor, das sich angeblich mit 4.800 Kilometern pro Stunde bewegte und eine Fregatte technisch beeinträchtigte.

Eric Hecker behauptet außerdem, IceCube, ein ELF-System und ein grüner Laser an der Südpolstation nutzen Alien-Geräte.

Er vermutet dort eine geheime Energiequelle und bringt die angeblichen Anlagen mit dem Christchurch-Erdbeben von 2011 in Verbindung.

GEP – GEP-Monatsbericht August 2026: Offene Fälle sind keine UFO-Bestätigungen

Die GEP hat am 2. September 2026 ihren Monatsbericht für August veröffentlicht.

Der Status „offen“ ist dabei neutral zu verstehen: Ein Fall wurde weder bestätigt noch widerlegt, sondern ist noch nicht abschließend bewertet.

Der aktuelle Artikel enthält keine ausführlichen Fallbeschreibungen und auch keine Angaben dazu, wie viele Meldungen geklärt oder ungeklärt blieben.

UFO–TV – PSI-Experimente, verzögerte Skywatcher-Daten & Jay Stratton über seine Pentagon-Funktion

Eine Weltkugel mit Zufallsgeneratoren zeigte während emotionaler UAP-Diskussionen mehrfach rote und violette Signale – doch der bewusste PSI-Versuch scheiterte.

Parallele News: Nancy Mace deutet zurückgehaltenes UFO-Material an, Avi Loeb erhält Zugang zu staatlichen Daten und Jay Stratton stellt seine Pentagon-Funktion neu dar.

Nach Jay Strattons eigener Darstellung war er der alleinige Pentagon-Leiter für UAP-Fragen.

Sein geplantes Buch könnte die bisherige Darstellung von Lue Elizondos Rolle relativieren.

Die Veröffentlichung von Skywatcher-Daten verzögert sich weiter. Havas hält eine aufwendige wissenschaftliche Auswertung für möglich, sieht in den verschobenen Fristen aber einen Grund für Skepsis.

Lars A. Fischinger – Der CIA-Leitfaden von 1960: 10 Regeln für scharfe UFO-Fotografie

Wann sehen wir endlich ein scharfes 4K-UFO-Foto oder Video?

Diese Frage stellt Lars angesichts der unscharfen UAP-Aufnahmen des US-Verteidigungsministeriums.

Er erinnert an einen offiziellen CIA-Leitfaden vom 1. Januar 1960, der über den Freedom of Information Act veröffentlicht wurde.

Empfohlen wurden Unendlich-Fokus, schneller Tri-X-Film, kurze Belichtungszeiten bei bewegten Objekten, eine ruhige Kamera und möglichst viele Fotos mit sichtbarem Boden.

Bei nahen Objekten sollte der Fotograf seine Position verändern, bei weit entfernten Sichtungen dagegen stehen bleiben und gegebenenfalls mit dem Auto näher heranfahren – eine Empfehlung, die der Podcaster selbst humorvoll als „wunderbare Theorie“ bezeichnet.

Gute UFO-Forschung braucht nicht nur ein Bild, sondern auch Perspektivwechsel, Referenzpunkte und nachvollziehbare Metadaten.

Zusätzlich sollten Zeugen den Ort nach der Sichtung langsam in einer 360-Grad-Aufnahme aufnehmen, die Originalnegative sichern, Kopien anfertigen und für technische Analysen nur Kopien mit Originalrändern und Filmlöchern verwenden.

Das zweite CIA-Formular verlangte außerdem Angaben zu Kamera, Objektiv, Brennweite, Datum, Uhrzeit, Himmelsrichtung, Kartenposition, Orientierungspunkten, Umgebung und Entwicklungslabor.

Lars hält den Leitfaden für logisch und auch im Zeitalter digitaler Kameras noch aktuell.

Mach dich schlau – Künstliche Intelligenz als trojanisches Pferd für Aliens

Künstliche Intelligenzen könnten längst von außerirdischen Zivilisationen beeinflusst werden.

Das Problem: Die Beweise bleiben dünn.

MachDichSchlau verbindet ein verschwundenes Wunderkind, künstliche Intelligenz, höhere Dimensionen und Alienkontakte.

Susan Schneider hält es für möglich, dass alte außerirdische Zivilisationen nicht mehr biologisch, sondern maschinell oder künstlich organisiert sind.

Michael Garrett vermutet sogar, dass sich technologische Zivilisationen durch ihre eigene KI zerstören, bevor sie die Galaxie erreichen.

MachDichSchlau sieht darin eine mögliche Erklärung für das Fermi-Paradoxon.

Vielleicht suchen wir nach biologischen Außerirdischen, obwohl viele Zivilisationen längst aus künstlichen Intelligenzen bestehen.

Thomas Campbell vermutet eine fremde Intelligenz hinter manchen KI-Entwicklungen und bezeichnet die menschliche KI als mögliches „trojanisches Pferd“.

GreWi – Harvard Prof. Avi Loeb plant systematische Suche nach Kugelobjekten

Das Galileo Project der Harvard University plant mit dem „Orb Imager“ ein Observatorium zur Untersuchung leuchtender, meist kugelförmiger UAP.

Mit kombiniertem Radar-, Teleskop- und Spektrometer-System sollen rätselhafte Kugelobjekte erstmals systematisch erfasst werden – statt zufälliger Zeugenvideos.

PURSUE-Akten zeigen Fälle mit Mach-1,7-Geschwindigkeiten und auffällig geringer Wärmesignatur.

Eine Hubschrauberbesatzung berichtete von einem Schwarm solcher Objekte, darunter zwei ovale Orbs mit weißem oder gelbem Zentrum sowie eine schwarze Kugel auf Infrarotaufnahmen.

Mehrere Orbs sollen trotz sichtbarer oder radarisch festgestellter Bewegung nur eine sehr geringe Wärmesignatur gezeigt haben.

Im September 2021 sollen sich außerdem rund 25 thermisch kaum erkennbare Orbs bewegt haben, wobei zwei Objekte laut Bericht innerhalb von 15 Sekunden auf Waffenfeuer reagierten.

Weitere Aufnahmen zeigen orangefarbene Orbs vor einem Berg, eine Formation über dem Persischen Golf und einen schnell über eine Stadt fliegenden Orb aus dem Jahr 2025.

GreWi weist darauf hin, dass „Orb“ im UAP-Kontext zunächst nur die Form beschreibt und nicht automatisch eine außerirdische Herkunft bedeutet.

Die unscharfen Lichtkreise esoterischer Orb-Fotos entstehen dagegen wahrscheinlich meist durch Staub, Insekten, Wassertröpfchen oder Reflexionen nahe der Kamera.

Loeb schlägt ein System aus einer ganzhimmelüberwachenden Radarstation und einem optischen Teleskop mit etwa einem Meter Spiegeldurchmesser vor.

Ein vom Radar erkanntes Objekt soll automatisch vom Teleskop verfolgt und hochauflösend fotografiert werden.

GreWi hält Loebs Konzept für einen sinnvollen wissenschaftlichen Ansatz, stellt aber klar, dass rätselhafte Bewegungen und geringe Wärmesignaturen allein noch keinen Beweis für außerirdische Besucher darstellen.

GreWi – US-Verteidigungsministerium abonniert mexikanisches UFO-Sammlung

Das Pentagon will seiner AARO Abteilung offenbar Zugang zu privaten UFO-Archiven verschaffen.

Nach Informationen von DefenseScoop soll dafür ein mehrjähriges Datenabonnement beim National UFO Historical Record Center in New Mexico abgeschlossen werden.

NUFOHRC ist eines der umfangreichsten Archive für historische UFO-Fälle.

Ziel: Lücken in den staatlichen Dokumenten der USA schließen und Fälle vor 1990 neu bewerten.

GEP – Voladores-Ritual in Mittelamerika: GEP widerlegt Alien-Theorie von Erich von Däniken

Die Forscherin Ursula Bertels untersuchte Fliegergruppen in Mexiko, Guatemala und Nicaragua und stellte nur noch teilweise vorhandenes Ursprungswissen fest.

Das heutige Ritual verbindet indigene Vorstellungen mit christlichen Elementen wie Weihwasser, Priestern und einer Pfahlweihe.

Als überlieferte Bedeutungen werden unter anderem Vogelflug, die Nähe zu Göttern und zur Sonne, Fruchtbarkeit, Regen, Mais sowie Mut und sozialer Status genannt.

Für die GEP sind diese Erklärungen deutlich plausibler als eine außerirdische Vorlage.

Beim Fliegerspiel der Voladores besteigen fünf Teilnehmer einen rund 30 Meter hohen Pfahl.

Vier von ihnen kreisen an Seilen um den Pfahl, während eine fünfte Person oben musiziert und den Ablauf begleitet.

Durch dreizehn Umdrehungen wickeln sich die Seile langsam ab und führen die Teilnehmer zurück zum Boden.

Der Brauch ist spätestens seit spanischen Berichten aus dem Jahr 1535 bekannt und wird bis heute in Mexiko, Guatemala und Nicaragua weitergegeben.

Neben traditionellen Aufführungen gibt es touristische Vorführungen, etwa in Tulum oder Mexiko-Stadt, bei denen anschließend Geld gesammelt wird.

Auch die Tradition selbst hat sich verändert: Vogelartige historische Kostüme wurden teilweise durch moderne Trachten ersetzt, und neben Männern nehmen inzwischen auch Frauen teil.

Präastronautische Autoren sehen in der Vorführung eine Nachahmung außerirdischer Fluggeräte oder Fluganzüge.

Der GEP-Sprecher weist diese Interpretation zurück, weil sie sich im Wesentlichen auf die bloße Ähnlichkeit zum Fliegen stützt.

Erich von Däniken leitet aus vier Teilnehmern und dreizehn Umdrehungen die Zahl 52 ab und verbindet sie mit einer angeblichen Rückkehr von Außerirdischen.

Nach Ansicht des Sprechers ist diese Schlussfolgerung aus der Luft gegriffen.

Wladislaw Raab – Chupa-Chupas weltweit – vom Pazifik bis Brasilien

Wer sich mi UFOs beschäftigt, stößt unweigerlich auf das berüchtigte „Chupa-Chupa“-Phänomen im brasilianischen Amazonasgebiet.

Doch der Versuch, ähnliche Erscheinungen weltweit über einen Kamm zu scheren, greift zu kurz.

Ein vergleichender Blick auf Südamerika, Melanesien und Mikronesien zeigt zwar verblüffende Parallelen – aber auch fundamentale Unterschiede.

Schon bei der äußeren Erscheinung zeigen sich deutliche Risse im einheitlichen Bild:

Klassische Flugkörper: Auf den Salomonen ähneln die Berichte verblüffend den brasilianischen Vorfällen von Colares und Maranhão. Hier werden strukturierte, fliegende Objekte beschrieben, die dem typischen UFO-Muster entsprechen.

Reine Lichterscheinungen: Ganz anders in Nan Madol (Pohnpei): Die dortigen Erscheinungen manifestieren sich fast ausschließlich als reine Lichtkugeln. Ob es sich dabei überhaupt um sogenannte „Solid Lights“ (Lichtstrahlen, die wie feste Gegenstände wirken) handelt, ist völlig offen.

Hexenfackeln in Neuguinea: Auch bei den berüchtigten „Hexenfackeln“ in Papua-Neuguinea fehlt jede Spur einer metallischen oder physischen UFO-Struktur.

Doch so unterschiedlich ihr Äußeres sein mag – die Berichte teilen eine erschreckende Gemeinsamkeit: Sie gelten überall als extrem gefährlich, oft sogar tödlich.

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