PSO – Schwedische Physikerin Maria Strømme: Bewusstsein ist Ursprung der Materie im Universum

Ihre These: Ein universelles Bewusstseinsfeld ist die primäre Realität, aus der sich erst Materie, Raum und Zeit formen.

Diese Sichtweise ergibt sich für Strømme aus der Beobachtung, dass Materie auf der kleinsten Ebene ihre Festigkeit verliert.

Kritiker mögen dies als metaphysisch abtun, Strømme liefert jedoch ein mathematisches Gerüst dazu.

heise.de – Mondmagnetismus: Rätsel aus Apollo-Programm gelöst

Der Mond besaß nie ein stabiles, globales Magnetfeld über lange Zeiträume.

Stattdessen gab es kurze Episoden mit einem außergewöhnlich starken Feld.

Die stark magnetisierten Apollo-Gesteine enthalten besonders viel Titan.

Dieses titanreiche Material schmolz zeitweise im Mondinneren und konservierte den Magnetismus in einigen Steinen.

Die Apollo-Proben waren also nicht repräsentativ.

GreWi – Astronomin Dr. Beatriz Villarroel verteidigt ihre Prä-Sputnik Technosignaturen

Die Suche nach Technosignaturen – künstlichen Spuren im All – führt zu einer grundlegenden methodischen Debatte.

Auslöser sind Forschungen zu temporären Lichtpunkten auf astronomischen Fotoplatten aus den 1950er Jahren.

Die Entdeckerin, Dr. Beatriz Villarroel, und ihre Mitautoren sehen in den statistischen Eigenschaften der Funde Hinweise auf frühere Raumfahrt.

Eine scharfe Kritik von anderen Wissenschaftlern wirft der Studie jedoch methodische Schwächen vor und erklärt die Befunde für nicht aussagekräftig.

Dr. Beatriz Villarroel glaubt aber weiterhin an die Gültigkeit ihres statistischen Ansatzes.

In vielen Wissenschaftsdisziplinen, von der Teilchenphysik bis zur Epidemiologie, werden Schlüsse der Statistik gezogen, ohne jede einzelne Komponente zu verifizieren.

Schlüsse sind aus großen Datensätzen möglich, ohne jedes einzelne Ereignis zu erklären.

Die eigentliche Frage sei, ob die verwendeten Filter das „Rauschen“ von Artefakten genügend reduzieren konnten, um ein mögliches „Signal“ sichtbar zu machen.

Die Kontroverse ist noch nicht beendet.

heise.de – Wissenschaftler haben eine Erdbeben-Karte für den Mond erstellt

Obwohl der Mond keine Plattentektonik wie die Erde besitzt, bebt er durch fortschreitendes Abkühlen und Schrumpfen.

Diese Aktivität formt gelappte Steilhänge im Hochland und kleine Rücken (Small Mare Ridges) in den Mare-Ebenen.

Die Karte verbessert das Verständnis der Ursachen der Mondbeben und das Verständnis über das Innere des Mondes – entscheidend für die Sicherheit zukünftiger Missionen wie Artemis.

heise.de – Mars: Organische Stoffe könnten auf Leben hinweisen

Forscher des NASA Goddard Space Flight Center haben berechnet, dass die auf dem Mars gefundenen langkettigen Kohlenwasserstoffe nicht vollständig durch nicht-biologische Prozesse entstanden sein können.

Die Verbindungen, die Reste von Fettsäuren sein könnten, wurden aus einer alten Curiosity-Probe analysiert.

Das mathematische Modell des Teams um Alexander Pavlov ergab, dass vor 80 Millionen Jahren wesentlich mehr organisches Material im Gestein vorhanden gewesen sein muss.

Die in „Astrobiology“ veröffentlichte Studie weist darauf hin, dass dies ein möglicher – aber kein ausreichender – Hinweis auf vergangene biologische Aktivität ist.

GreWi – „Habitable Zone“ muss weiter und größer definiert werden

Bisher galt nur der Abstandsbereich um einen Stern als lebensfreundlich, in dem flüssiges Oberflächenwasser stabil existieren kann.

Neue Klimamodelle zeigen jedoch, dass auch Planeten außerhalb dieser Zone lebensfreundliche Bedingungen bieten könnten.

Bei gezeitengebundenen Planeten, die ihrem Stern immer dieselbe Seite zuwenden, kann eine dichte Atmosphäre oder Ozeane die Wärme so effektiv verteilen, dass selbst auf der Nachtseite flüssiges Wasser möglich ist.

Umgekehrt könnten kalte Planeten in größerer Entfernung flüssiges Wasser unter dicken Eisschichten beherbergen – ähnlich wie subglaziale Seen auf der Erde.

GreWi – In Kepler-Daten wurde ein erdähnlicher Exoplanet in nur 146 Lichtjahren entdeckt

Der als „HD 137010 b“ bezeichnete Himmelskörper umkreist einen sonnenähnlichen Stern in etwa einem Erdjahr und bewegt sich am Rand der habitablen Zone.

Aufgrund der geringeren Strahlung des kühleren Zentralsterns könnte die Oberflächentemperatur jedoch bis zu minus 68 Grad Celsius betragen – kälter als auf dem Mars.

Ob der Planet eine lebensfreundliche Atmosphäre besitzt oder eine gefrorene Ödnis ist, bleibt unklar.

heise.de – Die habitable Zone könnte viel größer sein als gedacht

Nach Ansicht des Astrophysikers Amri Wandel sind die bisherigen Grenzen einer habitablen Zone zu eng definiert.

Flüssiges Wasser – die Grundvoraussetzung für Leben, wie wir es kennen – könnte auch näher am Stern oder in größerer Distanz vorkommen.

Näher am Stern könnten Planeten mit gebundener Rotation auf ihrer permanenten Nachtseite flüssiges Wasser bewahren.

In kälteren Regionen könnten Ozeane unter dicken Eisschichten verborgen sein, ähnlich wie bei einigen Monden im Sonnensystem.

In unserem Sonnensystem würde die habitable Zone dann vom Merkur und bis zum Jupiter und Saturn gehen.

LPIndie – Interstellarer Komet 3I/Atlas: Mehr Wasser auffindbar nach Sonnen-Vorbeiflug

Der Wasseranteil in der Gas- und Staubwolke stieg auf Werte, die mit anderen Kometen unseres Sonnensystems vergleichbar sind.

Zudem wurden erhöhte Mengen an CO₂, Kohlenmonoxid und organischen Materialien nachgewiesen.

Die chemische Zusammensetzung ähnelt der unseres Sonnensystems.

Die grundlegenden Bausteine für Leben sind also auch in anderen Sternsystemen verbreitet.

Lebensfreundliche Bedingungen im Universum sind also keine Seltenheit.

GreWi – Rote Zwerge: Infrarotes Licht erschwert Photosynthese & Sauerstoffbildung

Rote Zwerge sind die häufigsten Sterne in der Milchstraße.

Sie haben meistens viele erdgroße Planeten in ihrer lebensfreundlichen Zone.

Eine neue Studie der San Diego State University zeigt jedoch, dass komplexes, vielzelliges Leben auf solchen Welten kaum möglich sein dürfte.

Grund ist das Lichtspektrum dieser Sterne: Sie strahlen hauptsächlich infrarotes Licht ab, das für die irdische Photosynthese kaum nutzbar ist.

Ohne ausreichend photosynthetisch aktive Strahlung kann Sauerstoff nur extrem langsam entstehen.

Mikrobielles Leben bleibt denkbar, die Schwelle zu höheren Lebensformen würde aber voraussichtlich nicht überschritten.

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