heise.de – NASA-Sonde DART: Kollision verändert Sonnenbahn eines Asteroidenpaares

Die NASA-Mission DART hat nicht nur die Umlaufbahn des Asteroidenmonds Dimorphos um seinen größeren Begleiter Didymos verändert, sondern erstmals auch messbar die Bahn eines kompletten Himmelskörpers um die Sonne beeinflusst.

Eine Forschungsgruppe berechnete, dass sich die 770-tägige Sonnenumlaufbahn des Doppelsystems um 0,15 Sekunden verkürzte.

Dies zeigt, dass bereits die Ablenkung eines kleineren Partners ausreicht, um ein ganzes Asteroidenpaar auf seinem Weg durch das Sonnensystem minimal zu verschieben.

scinexx – Universum wurde neu datiert: Älteste Sterne der Milchstraße sind 13,6 Milliarden Jahre alt

Das Weltraumteleskop Gaia hat präzise Daten von über 200.000 Sternen geliefert.

Daraus ermittelten Forschende, dass die ältesten Sterne der Milchstraße etwa 13,6 Milliarden Jahre alt sind.

Da das Universum nicht jünger sein kann als seine ältesten Sterne, und da nach dem Urknall etwa 200 Millionen Jahre bis zur Bildung der ersten Sterne vergingen, ergibt sich ein Mindestalter des Kosmos von 13,8 Milliarden Jahren.

heise.de – Meteorit durchschlägt Dach in Koblenz

Ein spektakulärer Meteoritenabsturz sorgte am Sonntagabend für zahlreiche Meldungen in Westdeutschland und den angrenzenden Ländern.

In Koblenz-Güls durchschlug ein faustgroßes Bruchstück ein Dach und landete in einem Schlafzimmer, ohne Personen zu verletzen.

Das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz bestätigte den Vorfall.

LPIndie – Explosion am Himmel! Ein Meteorit über Deutschland

Am 8. März 2026 gegen 18:55 Uhr wurde über Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden ein helles Objekt gesehen, das flach in die Atmosphäre eintrat.

Mehrere Videoaufnahmen zeigen seinen Flug und eine finale Explosion.

Die Aufnahmen lassen auf ein etwas größeres Objekt von möglicherweise rund 30 cm Durchmesser schließen, das durch den flachen Eintrittswinkel stark abgebremst wurde und vollständig verglühte.

PSO – Schwedische Physikerin Maria Strømme: Bewusstsein ist Ursprung der Materie im Universum

Ihre These: Ein universelles Bewusstseinsfeld ist die primäre Realität, aus der sich erst Materie, Raum und Zeit formen.

Diese Sichtweise ergibt sich für Strømme aus der Beobachtung, dass Materie auf der kleinsten Ebene ihre Festigkeit verliert.

Kritiker mögen dies als metaphysisch abtun, Strømme liefert jedoch ein mathematisches Gerüst dazu.

heise.de – Mondmagnetismus: Rätsel aus Apollo-Programm gelöst

Der Mond besaß nie ein stabiles, globales Magnetfeld über lange Zeiträume.

Stattdessen gab es kurze Episoden mit einem außergewöhnlich starken Feld.

Die stark magnetisierten Apollo-Gesteine enthalten besonders viel Titan.

Dieses titanreiche Material schmolz zeitweise im Mondinneren und konservierte den Magnetismus in einigen Steinen.

Die Apollo-Proben waren also nicht repräsentativ.

GreWi – Astronomin Dr. Beatriz Villarroel verteidigt ihre Prä-Sputnik Technosignaturen

Die Suche nach Technosignaturen – künstlichen Spuren im All – führt zu einer grundlegenden methodischen Debatte.

Auslöser sind Forschungen zu temporären Lichtpunkten auf astronomischen Fotoplatten aus den 1950er Jahren.

Die Entdeckerin, Dr. Beatriz Villarroel, und ihre Mitautoren sehen in den statistischen Eigenschaften der Funde Hinweise auf frühere Raumfahrt.

Eine scharfe Kritik von anderen Wissenschaftlern wirft der Studie jedoch methodische Schwächen vor und erklärt die Befunde für nicht aussagekräftig.

Dr. Beatriz Villarroel glaubt aber weiterhin an die Gültigkeit ihres statistischen Ansatzes.

In vielen Wissenschaftsdisziplinen, von der Teilchenphysik bis zur Epidemiologie, werden Schlüsse der Statistik gezogen, ohne jede einzelne Komponente zu verifizieren.

Schlüsse sind aus großen Datensätzen möglich, ohne jedes einzelne Ereignis zu erklären.

Die eigentliche Frage sei, ob die verwendeten Filter das „Rauschen“ von Artefakten genügend reduzieren konnten, um ein mögliches „Signal“ sichtbar zu machen.

Die Kontroverse ist noch nicht beendet.

heise.de – Wissenschaftler haben eine Erdbeben-Karte für den Mond erstellt

Obwohl der Mond keine Plattentektonik wie die Erde besitzt, bebt er durch fortschreitendes Abkühlen und Schrumpfen.

Diese Aktivität formt gelappte Steilhänge im Hochland und kleine Rücken (Small Mare Ridges) in den Mare-Ebenen.

Die Karte verbessert das Verständnis der Ursachen der Mondbeben und das Verständnis über das Innere des Mondes – entscheidend für die Sicherheit zukünftiger Missionen wie Artemis.

heise.de – Mars: Organische Stoffe könnten auf Leben hinweisen

Forscher des NASA Goddard Space Flight Center haben berechnet, dass die auf dem Mars gefundenen langkettigen Kohlenwasserstoffe nicht vollständig durch nicht-biologische Prozesse entstanden sein können.

Die Verbindungen, die Reste von Fettsäuren sein könnten, wurden aus einer alten Curiosity-Probe analysiert.

Das mathematische Modell des Teams um Alexander Pavlov ergab, dass vor 80 Millionen Jahren wesentlich mehr organisches Material im Gestein vorhanden gewesen sein muss.

Die in „Astrobiology“ veröffentlichte Studie weist darauf hin, dass dies ein möglicher – aber kein ausreichender – Hinweis auf vergangene biologische Aktivität ist.

GreWi – „Habitable Zone“ muss weiter und größer definiert werden

Bisher galt nur der Abstandsbereich um einen Stern als lebensfreundlich, in dem flüssiges Oberflächenwasser stabil existieren kann.

Neue Klimamodelle zeigen jedoch, dass auch Planeten außerhalb dieser Zone lebensfreundliche Bedingungen bieten könnten.

Bei gezeitengebundenen Planeten, die ihrem Stern immer dieselbe Seite zuwenden, kann eine dichte Atmosphäre oder Ozeane die Wärme so effektiv verteilen, dass selbst auf der Nachtseite flüssiges Wasser möglich ist.

Umgekehrt könnten kalte Planeten in größerer Entfernung flüssiges Wasser unter dicken Eisschichten beherbergen – ähnlich wie subglaziale Seen auf der Erde.

GreWi – In Kepler-Daten wurde ein erdähnlicher Exoplanet in nur 146 Lichtjahren entdeckt

Der als „HD 137010 b“ bezeichnete Himmelskörper umkreist einen sonnenähnlichen Stern in etwa einem Erdjahr und bewegt sich am Rand der habitablen Zone.

Aufgrund der geringeren Strahlung des kühleren Zentralsterns könnte die Oberflächentemperatur jedoch bis zu minus 68 Grad Celsius betragen – kälter als auf dem Mars.

Ob der Planet eine lebensfreundliche Atmosphäre besitzt oder eine gefrorene Ödnis ist, bleibt unklar.

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