heise.de – Hubble-Spannung: Das Universum expandiert unterschiedlich schnell

Wie schnell dehnt sich das Universum aus?

Diese Frage beschäftigt die Kosmologie seit Jahrzehnten.

Die sogenannte Hubble-Konstante gibt an, mit welcher Geschwindigkeit sich Galaxien von uns entfernen – proportional zu ihrer Entfernung.

Das Problem: Je nachdem, wo man misst, bekommt man unterschiedliche Antworten.

Ein einfacher Messfehler scheidet aber als Erklärung aus.

Was bleibt, ist eine unbequeme Schlussfolgerung: Dem kosmologischen Standardmodell fehlt eine grundlegende Zutat.

Welche das ist, weiß niemand.

Aber die Antwort könnte unser Bild vom Universum grundlegend verändern.

Roland M. Horn – Roland M. Horns neues Buch – Die Wissenschaft ohne Gott stehe auf wackligen Beinen

Roland M. Horn hat ein neues Buch geschrieben.

„Gottes Rückkehr“ erscheint am 1. April 2026 im Omnivers Verlag – 248 Seiten, 30 Bilder.

Die zentrale These: Wissenschaft ohne Gott steht auf unsicheren Grundlagen.

Horn analysiert Evolutionstheorie, Kosmologie und die Entstehung des Universums – nüchtern, nicht als Glaubensbekenntnis.

Seine Schlussfolgerung: Erklärungsmodelle, die einen Schöpfer einbeziehen, sind in vielen Punkten konsistenter als die gängigen wissenschaftlichen Modelle.

GreWi – Zur Zeit kennt man 45 Exoplaneten, die in einer habitablen Zone sind

Von rund 6.100 bekannten Exoplaneten sind nur etwa 220 felsige Gesteinsplaneten – und nur 45 davon liegen in der habitablen Zone ihres Sterns.

Was macht man nun mit dieser Liste?

Sie dient als Empfehlung für Teleskope wie das James Webb Space Telescope oder das geplante Extremely Large Telescope genauer hinzuschauen.

Denn ob ein Planet wirklich lebensfreundlich ist, entscheidet letztlich seine Atmosphäre – und die lässt sich nur durch gezielte Beobachtung klären.

GreWi – Künstliche Intelligenz hat 31 neue Exoplaneten in TESS-Daten entdeckt

Vier Jahre TESS-Daten, 2,2 Millionen beobachtete Sterne – und trotzdem lagen dutzende Exoplaneten unentdeckt im Archiv.

Eine KI namens RAVEN, entwickelt an der University of Warwick, hat das geändert.

31 bislang übersehene Planeten wurden bestätigt, über 1.000 weitere neue Kandidaten identifiziert.

Insgesamt bestätigte das System insg. 118 Planeten und über 2.000 Kandidaten.

Darunter Welten, die ihren Stern schneller umrunden als die Erde die Sonne dreht, und Vertreter der „Neptun-Wüste“ – Planeten, die nach gängigen Modellen dort kaum existieren sollten.

Rund 9 bis 10 Prozent sonnenähnlicher Sterne besitzen mindestens einen solchen nahen Planeten.

heise.de – Momentan wissen wir von 45 Exoplaneten in habitabler Zone

Von rund 6100 bekannten Exoplaneten sind etwa 220 felsige Gesteinsplaneten – und nur 45 davon liegen in der habitablen Zone ihres Sterns.

Zehn gelten als besonders aussichtsreich für direkte Beobachtungen – darunter Trappist-1e, Wolf 1069 b und Proxima b.

Letzterer umkreist den der Sonne nächsten Stern, nur vier Lichtjahre entfernt.

Diese Planeten ziehen vor ihrem Stern vorbei und ermöglichen so die Analyse ihrer Atmosphäre auf Biosignaturen.

GreWi – Leben auf Saturnmond bleibt möglich, aber erste Idee wie, schlug fehl.

Titan, der größte Mond des Saturns, gilt als einer der erdähnlichsten Orte im Sonnensystem.

Er besitzt eine dichte Atmosphäre und Seen aus flüssigem Methan – ein bizarrer Wasserkreislauf bei minus 180 Grad Celsius.

Eine populäre Hypothese schlug vor, dass sich dort aus Acrylnitril zellähnliche Membranen bilden könnten.

Computersimulationen hatten das als plausibel erscheinen lassen.

Nun haben Forscher des NASA-Jet Propulsion Laboratory diese Idee erstmals im Labor getestet.

Ergebnis: Unter titanähnlichen Bedingungen bildeten sich keine membranartigen Strukturen.

Leben auf Titan ist damit nicht ausgeschlossen, müsste aber anders funktionieren.

GreWi – Asteroid Ryugu enthält alle Bausteine von DNA und RNA

Die japanische Raumsonde Hayabusa2 brachte 2020 Gesteinsproben vom Asteroiden Ryugu zur Erde.

Neue Analysen zeigen nun: Das Material enthält alle fünf Nukleobasen – Uracil, Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin – also sämtliche molekularen Bausteine von DNA und RNA.

Das bedeutet nicht, dass auf Ryugu Leben existierte.

Es zeigt aber, dass primitive Asteroiden biologisch relevante Moleküle haben und über Milliarden Jahre bewahren können.

heise.de – Alle fünf Nukleinbasen der DNA und RNA im Asteroiden Ryugu

Stammen die Bausteine des Lebens aus dem Weltall?

In Gesteinsproben des Asteroiden Ryugu haben Forscher alle fünf Nukleinbasen nachgewiesen – jene Moleküle, aus denen DNA und RNA zusammengesetzt sind.

Ein Team der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology hat die Proben untersucht, die die Sonde Hayabusa2 vom Asteroiden Ryugu 2020 zur Erde brachte.

GreWi – Exoplanet in der habitablen Zone entdeckt! Er ist nur 10,7 Lichtjahre entfernt

In nur 10,7 Lichtjahren Entfernung haben Forschende um den roten Zwerg GJ 887 vier Planeten bestätigt.

Einer von ihnen, GJ 887 d, umkreist den Stern in der potenziell lebensfreundlichen Zone.

GJ 887 d ist eine Planet mit mindestens der sechsfachen Masse unserer Erde und einer Umlaufzeit von etwa 51 Tagen.

Seine genaue Zusammensetzung – ob felsig, wasserreich oder gasreich – ist noch unbekannt.

heise.de – NASA-Sonde DART: Kollision verändert Sonnenbahn eines Asteroidenpaares

Die NASA-Mission DART hat nicht nur die Umlaufbahn des Asteroidenmonds Dimorphos um seinen größeren Begleiter Didymos verändert, sondern erstmals auch messbar die Bahn eines kompletten Himmelskörpers um die Sonne beeinflusst.

Eine Forschungsgruppe berechnete, dass sich die 770-tägige Sonnenumlaufbahn des Doppelsystems um 0,15 Sekunden verkürzte.

Dies zeigt, dass bereits die Ablenkung eines kleineren Partners ausreicht, um ein ganzes Asteroidenpaar auf seinem Weg durch das Sonnensystem minimal zu verschieben.

scinexx – Universum wurde neu datiert: Älteste Sterne der Milchstraße sind 13,6 Milliarden Jahre alt

Das Weltraumteleskop Gaia hat präzise Daten von über 200.000 Sternen geliefert.

Daraus ermittelten Forschende, dass die ältesten Sterne der Milchstraße etwa 13,6 Milliarden Jahre alt sind.

Da das Universum nicht jünger sein kann als seine ältesten Sterne, und da nach dem Urknall etwa 200 Millionen Jahre bis zur Bildung der ersten Sterne vergingen, ergibt sich ein Mindestalter des Kosmos von 13,8 Milliarden Jahren.

heise.de – Meteorit durchschlägt Dach in Koblenz

Ein spektakulärer Meteoritenabsturz sorgte am Sonntagabend für zahlreiche Meldungen in Westdeutschland und den angrenzenden Ländern.

In Koblenz-Güls durchschlug ein faustgroßes Bruchstück ein Dach und landete in einem Schlafzimmer, ohne Personen zu verletzen.

Das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz bestätigte den Vorfall.

LPIndie – Explosion am Himmel! Ein Meteorit über Deutschland

Am 8. März 2026 gegen 18:55 Uhr wurde über Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden ein helles Objekt gesehen, das flach in die Atmosphäre eintrat.

Mehrere Videoaufnahmen zeigen seinen Flug und eine finale Explosion.

Die Aufnahmen lassen auf ein etwas größeres Objekt von möglicherweise rund 30 cm Durchmesser schließen, das durch den flachen Eintrittswinkel stark abgebremst wurde und vollständig verglühte.

ALIEN.DE