Mit einer Entfernung von etwa 800 Millionen Lichtjahren erstreckt sich Vela über 300 Millionen Lichtjahre und beherbergt schätzungsweise 30 Millionen Milliarden Sonnen.
GreWi – Lebensfreundliche Bedingungen auf Exomonden
Neue Studie: Wasserstoffatmosphären könnten Monde um Einzelgängerplaneten über Jahrmilliarden flüssige Ozeane bewahren – und damit Lebensräume in dunklen Regionen der Galaxie ermöglichen
LPIndie – Curiosity hat ein künstlich aussehendes Objekt auf dem Mars fotografiert
Das Gebilde wirkt künstlich und wird als Trümmerteil früherer Marsmissionen eingeschätzt.
Solche Funde sind bei der Erkundung des Roten Planeten nicht selten, da bei Landemanövern immer wieder Komponenten verloren gehen können.
Die genaue Herkunft des Objekts ist noch unklar.
GreWi – Exoplanet in der habitablen Zone entdeckt! Er ist nur 10,7 Lichtjahre entfernt
In nur 10,7 Lichtjahren Entfernung haben Forschende um den roten Zwerg GJ 887 vier Planeten bestätigt.
Einer von ihnen, GJ 887 d, umkreist den Stern in der potenziell lebensfreundlichen Zone.
GJ 887 d ist eine Planet mit mindestens der sechsfachen Masse unserer Erde und einer Umlaufzeit von etwa 51 Tagen.
Seine genaue Zusammensetzung – ob felsig, wasserreich oder gasreich – ist noch unbekannt.
heise.de – NASA-Sonde DART: Kollision verändert Sonnenbahn eines Asteroidenpaares
Die NASA-Mission DART hat nicht nur die Umlaufbahn des Asteroidenmonds Dimorphos um seinen größeren Begleiter Didymos verändert, sondern erstmals auch messbar die Bahn eines kompletten Himmelskörpers um die Sonne beeinflusst.
Eine Forschungsgruppe berechnete, dass sich die 770-tägige Sonnenumlaufbahn des Doppelsystems um 0,15 Sekunden verkürzte.
Dies zeigt, dass bereits die Ablenkung eines kleineren Partners ausreicht, um ein ganzes Asteroidenpaar auf seinem Weg durch das Sonnensystem minimal zu verschieben.
scinexx – Universum wurde neu datiert: Älteste Sterne der Milchstraße sind 13,6 Milliarden Jahre alt
Das Weltraumteleskop Gaia hat präzise Daten von über 200.000 Sternen geliefert.
Daraus ermittelten Forschende, dass die ältesten Sterne der Milchstraße etwa 13,6 Milliarden Jahre alt sind.
Da das Universum nicht jünger sein kann als seine ältesten Sterne, und da nach dem Urknall etwa 200 Millionen Jahre bis zur Bildung der ersten Sterne vergingen, ergibt sich ein Mindestalter des Kosmos von 13,8 Milliarden Jahren.
heise.de – Meteorit durchschlägt Dach in Koblenz
Ein spektakulärer Meteoritenabsturz sorgte am Sonntagabend für zahlreiche Meldungen in Westdeutschland und den angrenzenden Ländern.
In Koblenz-Güls durchschlug ein faustgroßes Bruchstück ein Dach und landete in einem Schlafzimmer, ohne Personen zu verletzen.
Das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz bestätigte den Vorfall.
LPIndie – Explosion am Himmel! Ein Meteorit über Deutschland
Am 8. März 2026 gegen 18:55 Uhr wurde über Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden ein helles Objekt gesehen, das flach in die Atmosphäre eintrat.
Mehrere Videoaufnahmen zeigen seinen Flug und eine finale Explosion.
Die Aufnahmen lassen auf ein etwas größeres Objekt von möglicherweise rund 30 cm Durchmesser schließen, das durch den flachen Eintrittswinkel stark abgebremst wurde und vollständig verglühte.
heise.de – Ein neuer Galaxienkatalog deckt 10% des beobachtbaren Universums ab mit 80 Millionen Galaxien
GreWi – Robuste Mikroben überleben Asteroideneinschläge
Können Mikroben eine Reise durchs All auf einem Meteoriten überleben?
Eine experimentelle Studie der Johns Hopkins University bejaht dies nun für bestimmte extremophile Bakterien.
Dies unterstützt die Lithopanspermie-Hypothese, die einen natürlichen Austausch von Leben zwischen Planeten für möglich hält.
PSO – Schwedische Physikerin Maria Strømme: Bewusstsein ist Ursprung der Materie im Universum
Ihre These: Ein universelles Bewusstseinsfeld ist die primäre Realität, aus der sich erst Materie, Raum und Zeit formen.
Diese Sichtweise ergibt sich für Strømme aus der Beobachtung, dass Materie auf der kleinsten Ebene ihre Festigkeit verliert.
Kritiker mögen dies als metaphysisch abtun, Strømme liefert jedoch ein mathematisches Gerüst dazu.
heise.de – Mondmagnetismus: Rätsel aus Apollo-Programm gelöst
Der Mond besaß nie ein stabiles, globales Magnetfeld über lange Zeiträume.
Stattdessen gab es kurze Episoden mit einem außergewöhnlich starken Feld.
Die stark magnetisierten Apollo-Gesteine enthalten besonders viel Titan.
Dieses titanreiche Material schmolz zeitweise im Mondinneren und konservierte den Magnetismus in einigen Steinen.
Die Apollo-Proben waren also nicht repräsentativ.
scinexx – Die Milchstraße liegt in einem Dunkle-Materie-Teppich
GreWi – Astronomin Dr. Beatriz Villarroel verteidigt ihre Prä-Sputnik Technosignaturen
Die Suche nach Technosignaturen – künstlichen Spuren im All – führt zu einer grundlegenden methodischen Debatte.
Auslöser sind Forschungen zu temporären Lichtpunkten auf astronomischen Fotoplatten aus den 1950er Jahren.
Die Entdeckerin, Dr. Beatriz Villarroel, und ihre Mitautoren sehen in den statistischen Eigenschaften der Funde Hinweise auf frühere Raumfahrt.
Eine scharfe Kritik von anderen Wissenschaftlern wirft der Studie jedoch methodische Schwächen vor und erklärt die Befunde für nicht aussagekräftig.
Dr. Beatriz Villarroel glaubt aber weiterhin an die Gültigkeit ihres statistischen Ansatzes.
In vielen Wissenschaftsdisziplinen, von der Teilchenphysik bis zur Epidemiologie, werden Schlüsse der Statistik gezogen, ohne jede einzelne Komponente zu verifizieren.
Schlüsse sind aus großen Datensätzen möglich, ohne jedes einzelne Ereignis zu erklären.
Die eigentliche Frage sei, ob die verwendeten Filter das „Rauschen“ von Artefakten genügend reduzieren konnten, um ein mögliches „Signal“ sichtbar zu machen.
Die Kontroverse ist noch nicht beendet.
heise.de – Wissenschaftler haben eine Erdbeben-Karte für den Mond erstellt
Obwohl der Mond keine Plattentektonik wie die Erde besitzt, bebt er durch fortschreitendes Abkühlen und Schrumpfen.
Diese Aktivität formt gelappte Steilhänge im Hochland und kleine Rücken (Small Mare Ridges) in den Mare-Ebenen.
Die Karte verbessert das Verständnis der Ursachen der Mondbeben und das Verständnis über das Innere des Mondes – entscheidend für die Sicherheit zukünftiger Missionen wie Artemis.
GreWi – 50 Jahre nach Mars Viking-Mission – Forscher fordern Neubewertung der Daten
heise.de – Mars: Organische Stoffe könnten auf Leben hinweisen
Forscher des NASA Goddard Space Flight Center haben berechnet, dass die auf dem Mars gefundenen langkettigen Kohlenwasserstoffe nicht vollständig durch nicht-biologische Prozesse entstanden sein können.
Die Verbindungen, die Reste von Fettsäuren sein könnten, wurden aus einer alten Curiosity-Probe analysiert.
Das mathematische Modell des Teams um Alexander Pavlov ergab, dass vor 80 Millionen Jahren wesentlich mehr organisches Material im Gestein vorhanden gewesen sein muss.
Die in „Astrobiology“ veröffentlichte Studie weist darauf hin, dass dies ein möglicher – aber kein ausreichender – Hinweis auf vergangene biologische Aktivität ist.
heise.de – ETH Zürich: Leben im All könnte selten sein. Sauerstoffgehalt ist entscheidend.
Mittlerweile über 6.000 Exoplaneten bekannt.
Etwa 70 davon sind in der habitabelen Zone.
ETH Zürich: Selbst in der habitablen Zone eines Sterns könnte die Mehrzahl der Planeten aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte unbewohnbar sein.
Der präzise Sauerstoffgehalt während der Planetenbildung ist entscheidend.
scinexx – Riesige Lavahöhle auf der Venus – Radar zeigt gigantischen Hohlraum
Der entdeckte Lavagang ist mindestens einen Kilometer breit und 375 Meter hoch.
Die Radarmessungen deuten darauf hin, dass sich der Hohlraum über mindestens 45 Kilometer Länge erstrecken könnte.
Damit übertrifft er alle bekannten Lavaröhren auf der Erde und dem Mars bei Weitem.
GreWi – „Habitable Zone“ muss weiter und größer definiert werden
Bisher galt nur der Abstandsbereich um einen Stern als lebensfreundlich, in dem flüssiges Oberflächenwasser stabil existieren kann.
Neue Klimamodelle zeigen jedoch, dass auch Planeten außerhalb dieser Zone lebensfreundliche Bedingungen bieten könnten.
Bei gezeitengebundenen Planeten, die ihrem Stern immer dieselbe Seite zuwenden, kann eine dichte Atmosphäre oder Ozeane die Wärme so effektiv verteilen, dass selbst auf der Nachtseite flüssiges Wasser möglich ist.
Umgekehrt könnten kalte Planeten in größerer Entfernung flüssiges Wasser unter dicken Eisschichten beherbergen – ähnlich wie subglaziale Seen auf der Erde.
