LPIndie – Eine Kollision mit einer interstellarer Wolke vor 2 Millionen Jahren löste vielleicht das Eiszeitalter aus

Vor etwa 2 Millionen Jahren kollidierte unser Sonnensystem möglicherweise mit einer dichten, kalten interstellaren Wolke. Diese Kollision könnte das Magnetfeld und den Sonnenwind der Sonne zusammenbrechen lassen haben, wodurch interstellare Teilchen die Erde trafen und möglicherweise das Eiszeitalter auslösten.

Momentan ist die Erde nicht von einer interstellaren Wolke bedroht, aber solche Kollisionen könnten in Zukunft wieder auftreten und drastische Auswirkungen auf unser Sonnensystem und die Erde haben.

Wladislaw Raab – Albträume und Alien-Abductions: Eine Verbindung

In der germanischen Mythologie wurden Alben für schlechte Träume verantwortlich gemacht.

Diese Halbmenschen saßen angeblich auf der Brust der Schlafenden, was ein unangenehmes Druckgefühl erzeugte – daher der Begriff Alb- oder Alpdruck.

Greyhunter bringt in seinem Artikel ein paar Beispiele, z.B.:

Eine Zeugin aus Deutschland berichtete kürzlich von einem solchen Erlebnis. Sie wachte in der Nacht dreimal mit starken Brustschmerzen auf, konnte nicht atmen und hörte sich selbst stöhnen. Ein kleines Wesen saß auf ihrer Brust. Interessanterweise hatte sie vorher noch nie vom Begriff Alpdrücken gehört, kannte jedoch Aliens gut.

Alben sind mit Elfen oder Feen verwandt, gelten jedoch als bösartig.

GreWi – Gravitationswellen als Indikator für defekte Warp-Antriebe in fernen Raumschiffen

Warp-Raumschiffe klingen zunächst wie Science-Fiction, aber es ist theoretisch möglich. Fortgeschrittene Zivilisationen könnten den Warp-Flug bereits beherrschen.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass fehlerhafte Warp-Antriebe erkennbare Signaturen in Gravitationswellen hinterlassen.

Die Signaturen eines fehlerhaften Warp-Antriebs wurden simuliert.

Ein zusammenbrechender Warp-Antrieb würde eine anfängliche Welle von negativer Energie-Materie ausstoßen, gefolgt von alternierenden positiven und negativen Energie-Wellen.

Diese Signale könnten mit Gravitationswellendetektoren der nächsten Generation erkannt werden.

Bisher ist noch kein entsprechendes Signal geortet worden.

scinexx – Wassereis am Mars-Äquator

Planetenforscher haben erstmals Wassereis am Äquator des Mars entdeckt, genauer gesagt auf den Gipfeln großer Marsvulkane wie Olympus Mons.

Diese Eisschicht bildet sich jeden Morgen im Marswinter in schattigen Gipfelkratern und Schluchten.

Obwohl die Raureif-Schicht hauchdünn ist, bedeckt sie eine riesige Fläche und könnte täglich rund 150.000 Tonnen Wasser als Eis speichern.

Wladislaw Raab – Jenny Randles über den OZ-Faktor: Bewusstsein als Schlüssel zur Alien-Kommunikation

Jenny Randles vermutet, dass fremdartige Wesen in der Lage sind, das subjektive Erlebnis einer Begegnung mit Aliens in den Köpfen von Menschen hervorzurufen, obwohl das physisch nicht geschieht .

Besonders sensitive Personen könnten als eine Art mentaler Funkempfänger für diese kosmischen Botschaften dienen.

Der OZ-Faktor bezieht sich auf das Buch “Der Zauberer von Oz” von L. Frank Baum, in dem das Szenario einer anderen Realität beschrieben wird, ähnlich wie bei UFO-Nahbegegnungen.

Diese Begegnungen verlaufen auf einer anderen Ebene und beinhalten oft Elemente, die über das hinausgehen, was physische Wesen normalerweise tun könnten, wie das Eindringen in verschlossene Räume.

Randles vergleicht den OZ-Faktor mit einer märchen- oder traumartigen Erfahrung, bei der das Raum- und Zeitgefühl schwindet.

Diese Art von Erlebnissen ist auch in vielen Besucherberichten zu finden, in denen die dargestellten Aliens über Fähigkeiten verfügen, die jenseits des Möglichen liegen.

Einige Zeugen berichten von Begegnungen mit seltsamen Wesen in ihren Wohnungen oder von schattenhaften Gestalten, die durch Wände gehen.

Diese Erlebnisse werfen die Frage auf, wie real diese Wesen sind und ob sie geisterhaft oder lediglich subjektive Projektionen sind.

Ein Beispiel ist ein Zeuge, der in der Nacht von einer schwarzen Gestalt am Fußende seines Bettes geweckt wurde, die sich dann durch die Wand entfernte.

scinexx – Älteste Galaxie im frühen Universum

Astronomen haben eine Galaxie entdeckt, die bereits 290 Millionen Jahre nach dem Urknall existierte. Diese Galaxie, bekannt als JADES-GS-z14-0, ist die bisher früheste entdeckte Galaxie mit einer Rotverschiebung von 14.32 – ein neuer Rekord.

Überraschenderweise ist JADES-GS-z14-0 für ihr Alter sehr groß und sternenreich.

Diese Entdeckung wurde durch das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) ermöglicht, das bereits mehrere Rekorde aufgestellt hat.

Forscher schätzen, dass die Galaxie rund 100 Millionen Jahre gebraucht hat, um ihre beobachtete Größe zu erreichen und bereits Sterne von mehreren hundert Millionen Sonnenmassen enthält.

JWR Podcast – Gefangen in der Matrix? – Die Simulationstheorie

In der 67. Folge des JWR Podcasts tauchen die Moderatoren tief in die Simulationstheorie ein und überlegen, ob unser Leben möglicherweise in einer von Computern erschaffenen Simulation stattfindet.

Die Simulationstheorie stellt die Hypothese auf, dass unsere Realität ähnlich wie ein hochentwickeltes Computerspiel sein könnte. Eine interessante Unterkategorie ist die NPC-Simulationstheorie, die spekuliert, dass einige Menschen in unserer Realität möglicherweise NPCs (Non-Player Characters) sind – also Wesen ohne eigenes Bewusstsein, die nur bestimmte Rollen erfüllen.

Die Moderatoren fragen sich, ob man erkennen kann, ob einige Menschen NPCs sind, und nutzen Videospiele wie Sims oder GTA als bildliche Beispiele, um die Idee zu veranschaulichen.

Eine weitere Variante ist die RPG-Simulationstheorie, die vorschlägt, dass unsere Realität wie ein Rollenspiel funktioniert, in dem Individuen unterschiedliche Rollen spielen.

Die Moderatoren kommen am Ende zu dem Schluss, dass die Simulationstheorie eine faszinierende Idee ist, die jedoch nicht bewiesen werden kann.

heise.de – Spocks Heimat (noch) nicht bewiesen – Exoplanet bei 40 Eridani existiert nicht

Der Traum von “Spocks Heimat” ist geplatzt: Der vermeintliche Exoplanet im Sternsystem 40 Eridani, das in der Science-Fiction-Serie Star Trek die Heimatwelt des Vulkaniers Spock beherbergt, existiert nicht.

Die anfängliche Entdeckung des Exoplaneten im Jahr 2018 sorgte für Aufregung, da er eine Größe zwischen der Erde und des Neptuns hatte und alle 42 Tage um seinen Stern kreiste. Doch die jetzt veröffentlichten Daten zeigen, dass der 42-tägige Rhythmus auf Veränderungen an der Oberfläche des Sterns zurückzuführen ist und keinen Planeten aufweist.

Obwohl es bei 40 Eridani nun keinen bekannten Exoplaneten gibt, bedeutet das nicht, dass es dort keine gibt. Kleinere Exoplaneten könnten noch nicht von unseren Instrumenten erfasst werden. Die Suche nach außerirdischem Leben geht also weiter!

heise.de – Huntsman-Teleskop: Sterne beobachten, auch wenn die Sonne scheint

Das Huntsman-Teleskop kann astronomische Beobachtungen bei Tageslicht durchzuführen.

Damit können helle Sterne wie Beteigeuze, die sonst monatelang vom Nachthimmel verschwinden, auch tagsüber beobachtet werden.

Diese Fähigkeit eröffnet neue Möglichkeiten für die Astronomie. So können jetzt Sterne, die kurz vor ihrer finalen Supernova stehen, auch dann beobachtet werden, wenn sie auf der Tagesseite des Himmels liegen und für andere Teleskope unsichtbar wären.

Das Huntsman-Teleskop kann aber auch für die Beobachtung von Satelliten, Weltraumschrott und anderen künstlichen Objekten im Erdorbit eingesetzt werden. Das Team hat die Internationale Raumstation ISS bereits tagsüber im Blick behalten.

GreWi – Sternentod ohne Supernova: Verschwindende Sterne und ein Rätsel

Im Jahr 2019 entdeckte ein Forschungsprojekt, dass rund 100 Sterne auf astronomischen Aufnahmen seit den 1950er Jahren verschwunden sind. Die Wissenschaftler verglichen alte und neue Aufnahmen und fanden dabei 150.000 Objekte, die auf den heutigen Bildern nicht mehr zu sehen sind. 100 dieser Objekte waren besonders rätselhaft: Sie scheinen einfach verschwunden zu sein.

Bei den verschwundenen Sternen gab es keine Supernova und auch keine sichtbaren Überreste.

Am Ende ihres Lebens durchlaufen Sterne verschiedene Phasen, die von ihrer Masse abhängen. Kleine Sterne wie unsere Sonne werden zu Roten Riesen und schrumpfen dann zu Weißen Zwergen. Große Sterne explodieren in einer Supernova, die für uns sichtbar ist.

Oder meine Idee, von einem gigantischen Schwarzen Loch geschluckt?!?

GreWi – Potenziell lebensfreundlicher Planet in der Nähe entdeckt: Gliese 12 b

In 40 Lichtjahren Entfernung haben Astronomen einen erdgroßen Planeten namens Gliese 12 b entdeckt, der einen roten Zwergstern umkreist.

Der Planet ist etwa so groß wie die Venus und hat eine ähnliche Temperatur wie die Erde, könnte allerdings aufgrund seiner Nähe zu seinem Stern auf seiner Oberfläche eine durchschnittliche Temperatur von 42 Grad Celsius haben, sofern er keine Atmosphäre besitzt.

scinexx – Erster erdgroßer Planet um ultrakalten Zwergstern entdeckt

Astronomen haben einen erdgroßen Exoplaneten um einen ultrakalten Zwergstern entdeckt, der nur 55 Lichtjahre von uns entfernt ist.

Der Zwergstern ist der zweitkleinste bekannte Stern mit einem Planeten oder Planetensystem und kaum größer als der Jupiter.

Der Exoplanet, SPECULOOS-3b, umkreist den Stern sehr eng, was dazu führen könnte, dass der Sternenwind ihm die Atmosphäre geraubt hat.

Der Exoplanet ist etwa so groß wie die Erde und umkreist seinen Stern alle 17 Stunden.

Astronomen vermuten, dass er ein Gesteinsplanet ist und eine kahle Oberfläche hat.

heise.de – Exoplanet K2-18b: Kein Lebenszeichen, aber weiterhin hochspannendes Ziel

Das Weltraumteleskop James Webb hat auf dem Exoplaneten K2-18 b doch keine eindeutigen Anzeichen für Leben in Form von Dimethylsulfid (DMS) entdeckt.

Eine Forschungsgruppe der University of California stellte fest, dass die vorher entdeckten Signale auf Methan und nicht auf DMS zurückzuführen sind. Und für die Bildung von Methan braucht es kein Leben.

Das hochmoderne Teleskop kann nicht zwischen DMS und Methan unterscheiden.

Ein Fund von DMS wäre zwar theoretisch möglich, doch dafür müssten potenzielle außerirdische Lebewesen aber mindestens 20-mal mehr DMS als auf der Erde erzeugen.

Obwohl die angebliche DMS-Entdeckung nun widerlegt wurde, bleibt K2-18 b ein hochspannendes Ziel für die Suche nach möglichem außerirdischen Leben.

heise.de – Curiosity hat auf dem Mars Manganvorkommen entdeckt

Der NASA-Rover Curiosity hat auf dem Mars hochkonzentrierte Vorkommen von Mangan und Manganoxid in ehemaligen Flussbetten entdeckt.

Wissenschaftler halten die Entstehung dieser Minerale unter den Bedingungen auf dem Mars für “wirklich rätselhaft”.

Dennoch wollen sie nicht vorschnell auf einstiges Leben auf dem Roten Planeten schließen.

Obwohl der neue Fund kein Beweis für Leben ist, bietet er neue Rätsel und Erkenntnisse über die Entwicklung des Mars.

GreWi – Alleinreisender der Galaxie: TESS findet erstmals “sternlosen” Planeten

Das NASA-Weltraumteleskop TESS könnte seinen ersten sogenannten “sternlosen” oder “free-floating” Planeten entdeckt haben! Diese Planeten umkreisen keinen Stern, sondern treiben frei durchs All.

Wenn sich die Entdeckung bestätigt, wäre es erst der vierte solche Einzelgänger-Planet, den Astronomen bisher aufspüren konnten. Diese Planeten sind extrem schwer zu finden, da sie selbst keine Lichtquelle sind.

LPIndie – K2-18b – Mögliches Leben auf einem Exoplaneten durch das James Webb Weltraumteleskop detektiert

Der 124 Lichtjahre entfernte Planet K2-18b könnte der erste bekannte außerirdische Lebensraum sein.

Er umkreist einen Roten Zwergstern in der “habitablen Zone”, wo Wasser flüssig sein kann – eine Grundvoraussetzung für Leben, wie wir es kennen.

In K2-18bs Atmosphäre fanden sich Hinweise auf Wasserdampf, Methan, CO2 und vor allem Dimethylsulfid.

Letzteres ist ein “Biomarker”, der auf der Erde nur von Lebewesen produziert wird.

Sollten sich vergleichbare Mengen wie auf der Erde bestätigen, wäre das ein starkes Indiz dafür, dass es tatsächlich Leben auf K2-18b gibt!

Der Planet hat etwa die doppelte Erdmasse und ist möglicherweise ein Ozean-Planet.

Die Untersuchungen laufen und in ca. 3-6 Monaten werden erste Ergebnisse erwartet.

Bestätigt sich der Nachweis von Leben, hätte das weitreichende Konsequenzen: Im Kontext der gewaltigen Milchstraße wären 124 Lichtjahre quasi ein Katzensprung. Unsere Galaxie könnte geradezu von Leben wimmeln!

Wenn es stimmt, stehen wir an der Schwelle zu einer neuen Ära. Die Menschheit wäre nicht mehr allein im Universum. Das wäre echt krass!

Lars A. Fischinger – Planet Nine: Computersimulationen liefern stärkste Beweise für Exoplaneten

In den letzten Jahren häufen sich die Hinweise auf einen bisher unbekannten Planeten in unserem Sonnensystem, der den Namen “Planet Nine” oder “Planet X” trägt.

Die Astronomen Konstantin Batygin und Michael E. Brown vom CalTech haben durch aufwendige Computersimulationen starke Beweise für seine Existenz gefunden.

Obwohl Planet Nine noch nicht direkt beobachtet wurde, sehen die Wissenschaftler in den neuen Simulationen die bisher stärksten statistischen Beweise für seine Existenz.

Das geplante Vera Rubin Observatorium könnte ab 2025 bei der direkten Entdeckung helfen.