Wladislaw Raab – Jacobo Grinbergs Syntergietheorie: Präraumfeld als Erklärung für Telepathie

Grinbergs syntergische Theorie postuliert ein universelles „Präraumfeld“, das sämtliche Informationen des Universums enthält.

Das Gehirn filtere daraus nur einen fragmentarischen Teil, könne unter tiefen Bewusstseinszuständen aber umfassender auf das Feld zugreifen.

Damit wollte Grinberg Phänomene wie Telepathie, Schamanismus und Eingriffe in die Realität erklären.

Seine Theorie verband Ideen aus Quantenphysik und östlicher Philosophie.

Seine Telepathie-Experimente galten als unzureichend kontrolliert und schwer reproduzierbar.

heise.de – James-Webb-Teleskop registriert rätselhaftes Infrarot-Signal

JWST registrierte im Fornax-Gebiet wiederholt eine ungewöhnliche Infrarot-Emissionslinie bei etwa 1,6 Mikrometern, die in früheren Daten nicht zu sehen war.

Ihr Ursprung ist unklar.

Mögliche Erklärungen wie eine Galaxie, eine Supernova oder ein Stern, der von einem Schwarzen Loch zerstört wird, passen bislang nicht vollständig.

Weitere Beobachtungen sollen die Ursache und Entfernung des Signals klären. Der Fund ist kein Beleg für Außerirdische.

scinexx – Exoplanet in 140 Lichtjahren Entfernung ist in habitabler Zone eines ultraheißen Sterns

Beim Sterns HD 156295 könnte ein Exoplanet mit rund 6,3 Jupitermassen sein.

Er würde den Stern etwa alle 2.200 Tage in rund 3,9 Astronomischen Einheiten Abstand umkreisen, dh. ca. 4x weiter als die Erde die Sonne umkreist.

Das wäre bei dem ultraheißen Stern der äußeren Rand seiner habitablen Zone.

Bestätigte sich der Kandidat, wäre HD 156295 laut Artikel der heißeste bekannte Stern mit einem Exoplaneten in dieser Zone;

Das würde jedoch nicht bedeuten, dass der Planet bewohnbar ist.

PSO – Panspermie: Kamen die Bausteine des Lebens aus dem All?

Proben von den Asteroiden Ryugu und Bennu enthalten Aminosäuren und DNA-Bausteine.

Dies unterstützt die alte Panspermie-Theorie, dass die chemischen Grundlagen des Lebens durchs Universum verbreitet sein könnten.

PSO ist ein Star-Trek-Fan und nutzt die TNG-Folge „The Chase“ – in der eine Uralt-Spezies ihre DNA absichtlich im All verbreitet – für „gerichtete Panspermie“.

In dieser Folge suchen Föderation, Klingonen, Cardassianer und Romulaner nach DNA-Fragmenten auf verschiedenen Planeten.

Zusammengesetzt ergeben sie das Hologramm einer Uralt-Spezies, die vor Milliarden Jahren ihre DNA im All verteilte – alle humanoiden Völker sind also miteinander verwandt.

Das ist im Grunde exakt die Science-Fiction-Version der „gerichteten Panspermie“ (also der gelenkten Verbreitung von Leben durch eine hochentwickelte Zivilisation).

Eine untergegangene außerirdische Zivilisation könnte vor Milliarden Jahren gezielt Lebenskeime ausgesät haben.

cropFm – Gerd Ganteför über Evolution, Leben und die Struktur der Wirklichkeit

Wie entsteht aus unbelebter Materie Leben – und wie daraus schließlich Bewusstsein?

Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Gerd Ganteför im Beitrag „Der immaterielle Teil der Wirklichkeit“.

Ganteför vertritt die Ansicht, dass Evolution nicht auf biologische Organismen beschränkt ist.

Der Übergang von unbelebter Chemie zu biologischem Leben wäre ein kontinuierlicher Prozess mit möglichen Zwischenstufen.

Leben wäre dann keine seltene Ausnahme, sondern eine natürliche Folge der Entwicklung von Materie und Information.

LPIndie – Erster Exomond in 72 Lichtjahren Entfernung entdeckt

Sensation im All: Forschungsteam entdeckt möglicherweise erstmals einen Exomonden um den Braunen Zwerg CD-35 2722 B, der wiederum um eine Sonne kreist, in 72 Lichtjahren Entfernung.

Ein etwa 30 Jupitermassen schwerer Exoplanet umkreist einen normalen Stern in ungefähr 100 Astronomischen Einheiten Entfernung.

Mit seiner Masse liegt er unterhalb der Grenze für dauerhafte Wasserstofffusion und wird deshalb als Brauner Zwerg eingestuft.

Im Video wird seine Temperatur mit rund 1.700 Grad angegeben.

Ein fast jupitermassereicher Exomond soll diesen Exoplaneten umkreisen.

Es ist ein Meilenstein im Suchen nach Monden außerhalb unseres Sonnensystems.

GreWi – In 86Lj gibt es einen Exoplaneten, der 23-fach schwerere als die Erde ist, aber nur 2,5-mal so groß & ohne nennenswerte Atmosphäre

Der Exoplanet GJ 523b wäre er deutlich dichter als unser Planet und hätte vermutlich einen besonders massereichen Gesteins- und Metallkern.

Astronomen rätseln über den Exoplaneten GJ 523b: Mit etwa 23 Erdmassen sollte der Planet eigentlich genügend Schwerkraft besitzen, um eine dicke Gashülle festzuhalten.

Die Forscher vermuten einen hohen Anteil an dichtem Gestein und Metall.

GreWi hält es für möglich, dass sein Stern die Atmosphäre durch starke Strahlung abgetragen hat.

Auch eine frühere Kollision mit einem anderen Planeten könnte die Gashülle entfernt haben.

heise.de – Begleitstern von Beteigeuze gefunden: Gemini-Teleskop löst 100 Jahre altes Rätsel

Forscher haben wahrscheinlich einen Begleitstern von Beteigeuze direkt nachgewiesen.

Seine Umlaufbahn erklärt die rätselhaften Helligkeitsschwankungen des roten Überriesen – ein über hundert Jahre altes Phänomen, das endlich seine Erklärung findet.

Der Begleiter ist etwa sechs Größenordnungen schwächer als Beteigeuze und hat eine geschätzte Masse von rund 1,6 Sonnenmassen.

Der Begleiter würde in etwa 10.000 Jahren von Beteigeuze verschluckt werden.

heise.de – ESO-Teleskop entdeckt ersten glaubwürdigen Exomond

Forscher haben mit dem Very Large Telescope der ESO den ersten plausiblen Nachweis eines Exosatelliten erbracht.

Ein jupiterähnliches Objekt umkreist einen Braunen Zwerg mit über 30-facher Jupitermasse, der wiederum den Stern CD-35 2722 umrundet.

Das System weicht so stark von bekannten Verhältnissen ab, dass die Bezeichnungen Planet und Mond nur bedingt hilfreich sind.

Die Entdeckung gelang durch die Radialgeschwindigkeitsmethode, die den Taumel des Braunen Zwergs erfasst.

Frühere Exomond-Kandidaten waren nie eindeutig.

Weil der neue Begleiter sehr massereich ist, konnte er nun erstmals klar nachgewiesen werden.

GreWi – Theta Eridani gelöst: Materieübertragung eines Doppelsterns erklärte jahrtausendelange Helligkeitsabnahme

Der Stern Theta Eridani war in der Antike extrem hell, heute ist er deutlich dunkler.

Der Grund liegt in einem engen Doppelsternsystem, in dem einer der Sterne vor etwa 1000–2000 Jahren Materie auf seinen Begleiter übertrug und dabei zusätzliche Energie freisetzte.

Eine neue Studie macht die antiken Beobachtungen damit nachvollziehbar.

scinexx – University of Sheffield: Dunkle Materie versteckt sich in fünfter Dimension

Physiker der University of Sheffield präsentieren ein neues Modell: Dunkle Materie und Dunkle Photonen existieren in einer verborgenen Extradimension.

Die dortige Geometrie erzeugt automatisch eine Resonanz, die Wechselwirkungen im frühen Universum verstärkte – und erklärt, warum Dunkle Materie heute kaum nachweisbar ist.

Ein vielversprechender Ansatz für die kosmische Suche

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