Der Aviaco-Flug 502 im Jahr 1988 liefert ein klassisches Beispiel für ein Flugzeug, das vorübergehend in eine andere Realität zu gleiten schien.
Auf dem Weg nach Bilbao durchquerte die Maschine eine isolierte, linsenförmige Wolke.
Im Cockpit herrschte plötzlich ein pulsierendes, weißes Licht, alle Navigationsinstrumente fielen aus und der Funk verstummte.
Für die Besatzung schien die Zeit stillzustehen.
Der Tower verlor das Flugzeug kurzzeitig vom Radar.
Obwohl der Flug schließlich in Santander landete, fehlten 17 Minuten, der nicht zum Treibstoffverbrauch passte.
Offizielle Untersuchungen erklärten dies mit simultanen Instrumentenfehlern und subjektiver Zeitwahrnehmung unter Stress.
Noch unerklärlicher ist der Fall des Flugschülers Rafael Paco Perdes aus dem Jahr 1976.
Über der mexikanischen Wüste meldete er eine tunnelartige Wolke, bevor sich seine Stimme elektronisch verzerrte und der Kontakt abriss.
Seine letzten Worte waren: „Ich werde hineingezogen.“
Dann verschwand die Cessna nicht nur vom Radar.
Eine glaubwürdige Zeugensichtung ortete das Flugzeug jedoch Tage später an einem Ort, den es mit seinen Treibstoffreserven niemals hätte erreichen können.
