Zwei junge Frauen gehen nachts eine unbeleuchtete Landstraße entlang.
Über einem Acker neben der Straße schwebt ein dunkles Objekt.
Es tastet den Boden mit einem kegelförmigen Suchscheinwerfer ab – systematisch, lautlos.
Dann bewegt es sich blitzschnell auf die Frauen zu, bleibt mitten über der Straße stehen.
Das Objekt ist klein, blau beleuchtet, mit einer Reihe hellblauer Fenster.
Die Außenhülle rotiert – die Fenster nicht.
Kein Geräusch. Kein Rotorenlärm.
Dann Zickzack-Bewegungen, ein sprungartiges Verschwinden, ein Lichtpunkt – weg.
Die GEP stuft den Fall als ungeklärt ein.
Was André Kramer besonders beschäftigt: Der kegelförmige Lichtstrahl über Äckern taucht in den GEP-Akten nicht zum ersten Mal auf – auch 1974 in Hochheim und 1976 in Schweflingenhaus war es dasselbe Bild.
Warum Äcker, warum dieser Strahl – eine Antwort gibt es nicht.
