André Kramer von GEP berichtet von seiner Reise zum normalerweise gesperrten Osiris-Schacht in Gizeh.
Der Schacht führt bis in 33 Meter Tiefe und besteht aus drei Ebenen: eine leere Kammer, eine Ebene mit Granitsarkophagen aus der 26. Dynastie und eine wassergefüllte untere Kammer mit einem Osiris-Grab.
Entgegen prä-astronautischer Mythen fanden sich keine Hinweise auf Tunnel zu Pyramiden oder außerirdische Aktivitäten.
Der Schacht wird als rituelles Osiris-Scheingrab interpretiert – passend zum Mythos des ertrunkenen Gottes.
Die archäologischen Funde datieren zwischen der 5. Dynastie (um 2400 v. Chr.) und der 26. Dynastie (664-525 v. Chr.).
Die Entdeckung bestätigt Herodots antike Berichte (500 v. Chr) über unterirdische Kanäle unter den Pyramiden.
Trotz extremer Bedingungen – Fledermauskot, Ammoniakgeruch und Grundwasser – fand Kramer keine Beweise für prä-astronautische Theorien.
Die Anlage ist ein bedeutendes ägyptologisches Denkmal, aber kein Beleg für außerirdische Einflüsse.
Die Untersuchung widerlegt Behauptungen von Autoren wie Erich von Däniken und Gregor Spörri.
