Der Harvard-Astronom Prof. Avi Loeb schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen nicht-natürlichen Ursprung auf 30–40 Prozent.
Am 29. Oktober erreicht 3I/Atlas seinen sonnennächsten Punkt.
Während natürliche Kometen hier maximale Aktivität zeigen, ist das Objekt von der Erde aus hinter der Sonne verborgen.
Loeb vermutet, dass ein künstliches Objekt diese Position für ein Oberth-Manöver nutzen könnte – eine Kursänderung mithilfe der Sonnengravitation.
Ein solches Manöver würde sich durch unerwartete Bahnabweichungen verraten und einen natürlichen Kometen ausschließen.
Die entscheidende Frage wird sein, ob 3I/Atlas sein erwartetes Flugverhalten beibehält oder ungewöhnliche Manöver zeigt.
