GreWi – Hamburger Sternwarte-Archive: NASA-Forscher findet Belege für echte Himmelstransienten vor Sputnik

Historische Fotoplatten zeigen kurz Lichtpunkte – sogenannte Transienten – aus der Zeit vor Sputnik.

Ob Defekte oder echte Phänomene, war bislang unklar.

Der ehemalige NASA-Mitarbeiter Ivo Busko hat das jetzt untersucht.

Er analysierte über 500 Fotoplatten der Hamburger Sternwarte aus den Jahren 1934 bis 1957 – und fand elf transiente Ereignisse.

Kratzer oder Staubpartikel können diese optische Signatur nicht erzeugen.

Was die Lichtquellen physikalisch waren, bleibt offen.

JWR Podcast – Joseph Lazio: Wir haben noch nicht nach Alien-Sonden im Sonnensystem wirklich gesucht

Die Menschheit hat ihr eigenes Sonnensystem noch nicht gründlich genug abgesucht, um das Vorhandensein fremder Artefakte ausschließen zu können.

Vielleicht sind UAPs gar keine bemannten Fahrzeuge.

Autonome Sonden brauchen keine Piloten, kein Lebenserhaltungssystem – und können Manöver fliegen, die jeden biologischen Körper töten würden.

CreepyPastaPunch – Fermi-Paradoxon: Wo sind die Aliens? Drei Theorien erklären die Stille

Enrico Fermi stellte die Frage 1950 beim Mittagessen.

Nicht in einem Vortrag. Nicht in einem Paper.

Einfach so, zwischen zwei Bissen: „Wo sind alle?“

Das Universum ist alt genug, dass Zivilisationen die Milchstraße längst hätten besiedeln können.

Stattdessen: nichts. Kein Signal. Keine Spur.

Das ist das Fermi-Paradoxon.

Drei Hypothesen versuchen es zu erklären.

Erste: die Zoo-Hypothese. Wir werden beobachtet – aber nicht kontaktiert. Wie Tiere hinter Glas. Solange wir keine Gefahr sind, bleibt der Käfig zu.

Zweite: der Dunkle Wald. Jede Zivilisation, die sich zeigt, stirbt. Die kluge Strategie ist Schweigen. Wir dagegen senden seit Jahrzehnten Signale in alle Richtungen – Radiosignale, Satellitendaten, codierte Botschaften an Sternbilder. Wer auch immer zuhört, weiß jetzt, wo wir sind.

Dritte: der Große Filter. Ein Ereignis, das jede aufsteigende Zivilisation zerstört. Atomkrieg, KI, Planetenzerstörung. Entweder haben wir ihn überstanden. Oder er kommt noch.

GreWi – Was passiert, wenn ein SETI-Signal eintrifft?

Zum ersten Mal seit mehr als 15 Jahren wurden die „Post-Detection Protocols“ überarbeitet.

Die IAA-SETI-Kommission:

Außergewöhnliche Behauptungen erfordern außergewöhnliche Beweise.

Keine Meldung ohne unabhängige Verifikation durch mehrere Institutionen mit unterschiedlichen Messgeräten.

Das „No Reply“-Prinzip bleibt ebenfalls bestehen – auf ein Signal darf nicht eigenmächtig geantwortet werden.

Jede aktive Reaktion in den Weltraum muss über die Vereinten Nationen abgestimmt werden.

Neu ist auch: Beteiligte Wissenschaftler sollen künftig vor Online-Hetze und Doxxing geschützt werden.

PSO – IAA-Kontaktprotokoll: Wer darf mit Aliens sprechen? – PSO kritisiert UN-Bevormundung beim Erstkontakt

Die International Academy of Astronautics hat einen 8-Punkte-Plan für den Erstkontakt veröffentlicht.

Wichtigste Regel: Keine Antwort an außerirdische Signale – bis UN-Gremien entschieden haben.

Die IAA ist eine nichtstaatliche Organisation.

Gewählt wurde sie von niemandem.

PSO stört das.

Er verweist auf den Zeitpunkt: Der Plan erschien kurz nach den neuesten UAP-Aktenfreigaben der Trump-Regierung.

Die New York Post und Daily Mail berichteten – und stellten genau diese Verbindung her.

Sein Gegenargument zum angeblichen Kulturschock: Menschen malen Sternenwesen seit der Steinzeit an Höhlenwände.

Indigene Völker weltweit überliefern Begegnungen seit Generationen.

Science-Fiction hat das Thema seit Jahrzehnten in jedes Wohnzimmer gebracht.

Die Menschheit ist vorbereitet.

Die Frage ist nur, wer das Telefon abnehmen darf.

heise.de – SETI-Institut hörte den Komet 3I/ATLAS durchgehend ab – 74 Mio. Signale wurden analysiert

Der interstellare Komet 3I/ATLAS ist erst der dritte Besucher aus einem anderen Sonnensystem

Das SETI-Institut hat ihn umgehend untersucht – mit dem Allen Telescope Array, auf Frequenzen zwischen 1 und 9 GHz

Alle empfangenen Radiosignale stammten ursprünglich von menschlicher Technik.

Was bleibt: Man kann jetzt ausschließen, dass 3I/ATLAS ein Signal sendet, das stärker als 10 bis 100 Watt ist – die Leistung eines Haushaltsgeräts.

Kein Hinweis auf außerirdische Technologie.

Die Beobachtungen begannen weniger als einen Tag nach der Entdeckung des Objekts.

GreWi – SETI: Statt nach bestimmten Molekülen zu suchen, werden Muster analysiert

Leben hinterlässt Muster – auch dann noch, wenn die Moleküle selbst verschwunden sind.

Astrobiologen suchen seit Jahrzehnten nach Biosignaturen, d.h. chemischen Spuren, die eindeutig auf Leben hinweisen.

Aber Fabian Klenner und sein Team an der University of California Riverside schauen nicht, *was* vorhanden ist, sondern *wie* es verteilt ist.

Statt nach bestimmten Molekülen zu suchen, werden statistische Muster in der Verteilung von Amino- und Fettsäuren analysiert.

Rund 100 Datensätze wurden ausgewertet – von lebenden Mikroben bis zu fossilisierten Dinosaurier-Eierschalen.

Die Methode könnte bei künftigen Missionen zu Mars, Europa oder Enceladus eingesetzt werden.

GreWi – SETI sucht verkehrt! Zivilisationen senden gezielt, nicht blind in alle Richtungen

Die SETI-Forschung sucht seit Jahrzehnten nach schwachen, schmalbandigen Radiosignalen.

Benjamin Zuckerman von der UCLA sagt: falsche Strategie.

Sein Argument ist einfach.

Eine wirklich fortgeschrittene Zivilisation würde keine Energie verschwenden, um Signale blind in alle Richtungen zu streuen.

Sie würde gezielt senden – gebündelt, stark, auf einen Empfänger ausgerichtet.

Solche Signale könnten im Infrarot oder im sichtbaren Licht liegen, nicht nur im Radio.

Die unbequeme Konsequenz: Wir beobachten den Himmel seit über hundert Jahren.

Wer uns hätte erreichen wollen, hätte es getan.

Zuckermans Schluss – in „The Astrophysical Journal“ veröffentlicht – lautet entsprechend nüchtern:

In unserem Bereich der Milchstraße war in den letzten Milliarden Jahren wahrscheinlich niemand, der reden wollte.

GreWi – SETI: Eine neue Methode sucht nach Mustern im All

Die Suche nach außerirdischem Leben funktioniert bisher so: Man schaut auf einzelne Planeten und sucht nach Biosignaturen – chemischen Spuren, die auf Leben hindeuten könnten.

Das Problem: Viele dieser Spuren entstehen auch ohne Leben.

Ein neuer Ansatz dreht das um.

Statt einzelner Planeten werden Gruppen von Planeten verglichen.

Die Idee: Wenn Leben sich ausbreitet, dann ändert diese Leben die anderen Welten.

Die benachbarte Planeten werden einander ähnlicher – mehr als es Zufall erklären würde.

Dieses Muster wäre messbar.

heise.de – Neue Methode zur Suche nach außerirdischem Leben mittels Agnostische Biosignatur

Forscher vom Institute of Science Tokyo schlagen vor, Leben anhand seiner Wirkung auf viele Planeten nachzuweisen.

Wenn eine Zivilisation sich ausbreitet und ihre Umgebung verändert, entstehen statistische Auffälligkeiten – benachbarte Planeten werden einander ähnlicher.

Diese „agnostische Biosignatur“ braucht kein Wissen darüber, wie Leben chemisch aufgebaut ist – nur zwei Grundannahmen: Ausbreitung ist möglich, Veränderung findet statt.

Biosignaturen umfassen Spuren von chemischen Stoffen, die nur biologisch produziert werden können, was jedoch schwierig ist, da oft nicht-biologische Entstehungsprozesse existieren.

Die Methode wurde im Fachmagazin *The Astrophysical Journal* vorgestellt.

Angewendet wurde sie bisher noch nicht.

UFO–TV – UFOs in den 1950ern: Deutsche Sternwarte bestätigt Villarroels Entdeckungen

Beatriz Villarroel hatte in historischen Fotoplatten Hinweise auf unbekannte Objekte im Erdorbit gefunden.

Kritiker zweifelten an der Datenbasis.

Aber, eine deutschen Sternwarte bestätigt nun die Transienten-Forschungen der Astronomin Beatriz Villarroel.

Villarroel hatte in alten Fotoplatten aus den 1950er Jahren Objekte entdeckt, die kurz aufleuchteten und verschwanden – sogenannte Transienten.

Die Deutung blieb umstritten.

Nun zeigen andere, deutsche Fotoplatten dieselben Anomalien.

Damit steht fest: In den 1950er Jahren waren tausende unbekannte, reflektierende Objekte im Erdorbit präsent – lange vor dem Start des ersten Satelliten.

Nebula Mysticum – SETI: Bakterien in Wolken haben detektierbare Lichtspektren

Wolken gelten in der Astronomie als Problem: Sie verdecken Oberflächen und erschweren die Analyse ferner Planeten.

Eine neue Forschungsrichtung dreht das um.

Ein Team der Cornell University hat kartiert, welche Farbsignaturen Mikroorganismen in irdischen Wolken erzeugen.

Bakterien und mikroskopische Algen überleben in großen Höhen unter intensiver Strahlung – geschützt durch Pigmente, die Licht in charakteristischen Wellenlängen absorbieren und reflektieren.

Dieser spektrale Fingerabdruck ist messbar, auch aus großer Entfernung.

Das Modell wurde auf Exoplaneten übertragen: Wolken mit mikrobiellem Leben zeigen in spektralen Analysen andere Muster als rein physikalische Wolken.

Bisherige Methoden suchten vor allem nach Biosignatur-Gasen wie Sauerstoff oder Methan – die jedoch auch ohne Biologie entstehen können.

Die Wolkenpigment-Analyse eröffnet eine zusätzliche, unabhängige Suchmethode.

Teleskope der nächsten Generation wären empfindlich genug, um sie einzusetzen.

Nebula Mysticum – SETI – Was, wenn wir bereits von Signalen umgeben sind – sie aber schlicht nicht erkennen?

Genau das legt eine neue Studie nahe.

SETI sucht seit Jahrzehnten nach schmalbandigen Radiosignalen: extrem präzisen Tönen, die natürliche Prozesse kaum erzeugen und daher als Fingerabdruck technologischer Zivilisationen gelten.

Doch Signale verändern sich, bevor sie den interstellaren Raum überhaupt erreichen.

Plasma in der direkten Umgebung eines Sterns – aufgewühlt durch Sternwinde, Magnetfelder und koronale Masseauswürfe – wirkt wie ein verzerrender Filter.

Ein ursprünglich scharfes Signal wird dabei auf breitere Frequenzen verteilt, verliert seine charakteristische Spitze und kann unter die Nachweisgrenze moderner Instrumente fallen.

Rote Zwerge stehen dabei besonders im Fokus.

JWR Podcast – Sind wir allein? Prof. Dr. Dirk Schulze-Makuch von der TU Berlin will es wissen

Der Jupitermond Europa gilt in der Astrobiologie als einer der spannendsten Orte im Sonnensystem.

Nicht der Mars!

Prof. Dr. Dirk Schulze-Makuch von der TU Berlin erklärt im JWR Podcast warum.

Unter einer mächtigen Eisschicht liegt ein Ozean von rund 100 Kilometern Tiefe.

Hydrothermale Quellen am Grund könnten Energie liefern – ähnlich wie auf der Erde, wo Leben selbst ohne Sonnenlicht existiert.

Höheres Leben erwartet er nicht.

Primitives, mikrobielles Leben hält er aber für möglich – wenn auch nicht für wahrscheinlich.

Beweisen lässt sich das nur vor Ort.

Lander müssten durch die Eisschicht eindringen und organische Stoffe oder Mikroben suchen.

Fernanalysen reichen dafür nicht aus.

Die technischen Mittel dafür existieren.

Was fehlt, sind Geld und politischer Wille.

NASAs Mars-Probenrückführung wurde gestrichen, die ESA kämpft mit Budgetstreitigkeiten ihrer Mitgliedsländer.

Urknall, Weltall und das Leben – Vortrag im Planetarium Mannheim: Das Fermi-Paradoxon: Wo sind Aliens?

Bruno Deiss vom Physikalischen Verein Frankfurt stellt im Planetarium Mannheim eine unbequeme These vor.

Das sogenannte Kopernikanische Prinzip besagt: Wir sind kosmischer Durchschnitt. Unser Stern, unser Planet, unsere Zeit – nichts davon ist besonders.

Kombiniert mit der Tatsache, dass Naturgesetze überall im Universum identisch gelten, müsste Leben anderswo genauso entstehen wie hier.

Und doch bleibt der Himmel schweigend.

Enrico Fermi formulierte das Paradoxon einst so: Wenn viele Zivilisationen existieren, müssten sie expandieren, Signale senden, irgendwie auffallen.

Wo sind sie also?

SETI sucht seit den 1960er Jahren – bisher ohne Antwort.

Deiss‘ Schlussfolgerung ist ernüchternd: Wir könnten fast allein sein.

Nicht weil das Universum leer ist – sondern weil intelligentes Leben vielleicht seltener entsteht, als das Kopernikanische Prinzip vermuten lässt.

GreWi – Exoplanet in der habitablen Zone entdeckt! Er ist nur 10,7 Lichtjahre entfernt

In nur 10,7 Lichtjahren Entfernung haben Forschende um den roten Zwerg GJ 887 vier Planeten bestätigt.

Einer von ihnen, GJ 887 d, umkreist den Stern in der potenziell lebensfreundlichen Zone.

GJ 887 d ist eine Planet mit mindestens der sechsfachen Masse unserer Erde und einer Umlaufzeit von etwa 51 Tagen.

Seine genaue Zusammensetzung – ob felsig, wasserreich oder gasreich – ist noch unbekannt.

GreWi – Die kältesten Sterne sind möglicherweise Alien-Megakonstruktionen

Hochentwickelte außerirdische Zivilisationen könnten gewaltige Strukturen nutzen, um die gesamte Energie ihres Sterns einzufangen.

Eine aktuelle Studie hat nun untersucht, wie solche Dyson-Sphären oder -Schwärme das Erscheinungsbild eines Sterns aus der Ferne verändern würden.

Der Autor Amirnezam Amiri zeigt: Eine Dyson-Sphäre oder ein Kollektorschwarm würde einen Stern zu einem der „kältesten“ Objekte in der Milchstraße machen, da die gesamte sichtbare Strahlung absorbiert und als Infrarotwärme wieder abgegeben wird.

Suchprogramme wie das Projekt Hephaistos nutzen bereits Infrarotteleskope wie das James Webb Space Telescope, um nach solchen Anomalien zu fahnden.

Bisher wurden einige Kandidaten identifiziert, die weiter beobachtet werden.

GreWi – Sterne könnten Alien-Signale verzerren – SETI muss seine Suche anpassen

SETI sucht seit Jahrzehnten vergeblich nach technischen Signalen außerirdischer Zivilisationen.

Eine aktuelle Studie liefert eine mögliche Erklärung:

Signale werden durch Sternwinde und Plasmaturbulenzen verbreitert und dadurch für herkömmliche Suchmethoden schwerer erkennbar.

Statt nur nach idealen schmalbandigen Signalen zu suchen, müssten auch verbreiterte Signaturen erkannt werden, um künftige Entdeckungen nicht zu verpassen.

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