Hangar18b – Dendera-Tempel (Ägypten) – Wie kamen die schweren Blöcke auf das Dach?

Ramon Zürcher war zwölf, dreizehn Mal in Dendera.

Das Dach des Tempels hat er nie betreten.

Zwanzig Jahre war es geschlossen. Jetzt geht es – mit Ticket, in der Gruppe.

Der Tempel selbst ist jünger, als viele denken.

Ptolemäische Zeit, etwa 100 vor Christus.

Kein prähistorisches Bauwerk.

Aber auf demselben Fleck standen zuvor schon viermal andere Tempel.

Was ihn auf dem Dach beschäftigt: Einzelne Blöcke wiegen über drei Tonnen.

Gehoben auf zwanzig bis dreißig Meter Höhe.

Wie genau, weiß niemand.

Die Oberflächen zeigen eindeutige Spuren von Kernbohrungen – an mehreren Stellen.

Dazu Vertiefungen mit henkelartigen Strukturen, deren Zweck unklar bleibt.

Keine Laserspuren, keine Anzeichen moderner Bearbeitung.

Nur Meißel, Punzen – und ein Ergebnis, das Fragen offen lässt.

ALIEN.DE