Eine neue Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften kommt zu einer ernüchternden Einschätzung für die Suche nach außerirdischen Zivilisationen.
GreWi – Chinesisches Super-Teleskop sucht vergeblich nach Signalen aus dem Trappist-1-System
Chinesische Astronomen nutzen das größte Radioteleskop der Welt, FAST, für die gezielte Suche nach technologischen Signalen aus dem Trappist-1-System.
Der 40 Lichtjahre entfernte Rote Zwerg wird von sieben Gesteinsplaneten umkreist, von denen einige in der habitablen Zone liegen.
Während einer 1,7 stündigen Beobachtung im Frequenzbereich von 1,05–1,45 GHz wurden keine künstlichen Signale detektiert.
Das Team plant, die Suche auszuweiten.
GreWi – Forscher berechne: Nächste Zivilisation könnte 33.000 Lichtjahre entfernt sein
Eine neue Studie von Dr. Manuel Scherf und Prof. Helmut Lammer untersucht, wie wahrscheinlich es ist, dass in der Milchstraße weitere technologische Zivilisationen existieren.
Laut den Berechnungen müsste eine technologische Zivilisation mindestens 280.000 Jahre überdauern, damit eine zweite gleichzeitig in der Galaxis existieren kann.
Bei zehn Zivilisationen wären sogar über 10 Millionen Jahre nötig.
Die nächste Zivilisation könnte etwa 33.000 Lichtjahre entfernt sein – weiter vom galaktischen Zentrum als wir.
BILD – Leopardenähnliche Flecken auf dem Mars: Mögliche Spuren uralten Lebens entdeckt
Der Perseverance-Rover der NASA hat auf der Marsoberfläche einen felsigen Brocken mit leopardenähnlichen Flecken entdeckt.
Nach intensiven Analysen deuten die Flecken auf Überreste urzeitlichen mikrobiellen Lebens hin – vergleichbar mit fossilen Spuren auf der Erde.
heise.de – Mars-Rover Perseverance: Mögliche Spur von Leben in eisenreichen Ablagerungen
Eine endgültige Bestätigung biologischen Ursprungs erfordert jedoch die Analyse der Proben auf der Erde.
Lars A. Fischinger – Mars-Rover Perseverance entdeckt mögliche Spuren von Leben im Jezero-Krater
Lars A. Fischinger hatte bereits 2019 in einem Video auf das Potenzial der Mission hingewiesen, solche Spuren zu finden.
JWR Podcast – Mars-Rover entdeckt potenzielle Biosignaturen: NASA warnt vor voreiligen Schlüssen
GreWi – Marsrover Perseverance findet mögliche Biosignaturen in 4,5 Mrd. Jahre alten Marsgesteinen
Der Marsrover Perseverance hat im 4,5 Mrd. Jahre alten Sedimentgestein fleckenartigen Mustern entdeckt.
Diese „Leopardenflecken“ bestehen aus den Mineralien, die auf der Erde oft in Verbindung mit organischem Material.
Die Leopardenflecken könnte durch mikrobielle Stoffwechselprozesse entstanden sein.
Die Entdeckung in vergleichsweise jungen Sedimenten lässt vermuten, dass der Mars länger bewohnbar war als gedacht.
LPIndie – Mars-Rover entdeckt mögliche Überreste von Mikroben
Neue Analysen der Mars-Mission liefern starke Hinweise auf vergangenes mikrobielles Leben.
Der Rover Perseverance entdeckte 2024 im Jezero-Krater charakteristische „Leopardenflecken“ – Abbauprodukte von Mikroorganismen, wie sie von der Erde bekannt sind.
Nach intensiver Überprüfung durch die Wissenschaftscommunity gilt biologische Herkunft als einzig plausible Erklärung.
Die NASA bleibt in offiziellen Statements vorsichtig, doch die Daten zeigen Kohlenstoffverbindungen und biogene Muster mit nur etwa 1% Restunsicherheit.
Der ehemalige See im Jezero-Krater bot mit Wasser, Nährstoffen und milden Temperaturen ideale Lebensbedingungen.
Aktuelle Methan-Messungen deuten sogar auf mögliches noch existierendes Leben in der Marskruste hin.
Falls irdische Kontamination ausgeschlossen werden kann, wäre dies der erste definitive Nachweis außerirdischen Lebens – ein Meilenstein für die Menschheit.
heise.de – TRAPPIST-1e ist 40 Lichtjahre entfernt und könnte eine Atmosphäre haben
Aktuelle Analysen mit dem James-Webb-Teleskop zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für oder gegen eine Gashülle je 50 % beträgt.
Ausgeschlossen wurde eine CO₂-dominierte Atmosphäre. Denkbar bleibt eine stickstoffreiche Variante, ähnlich der Erde oder Titans.
Aufgrund der gebundenen Rotation des Planeten könnten Ozeane und Klima extrem sein.
Weitere Beobachtungen sollen klären, ob TRAPPIST-1e tatsächlich lebensfreundliche Bedingungen bietet.
GreWi – SETI warnt: Trump gefährdet die Suche nach Außerirdischer Intelligenz
US-Sparmaßnahmen gefährden die Suche nach außerirdischer Intelligenz: Das SETI-Institut protestiert gegen Trumps NASA-Kahlschlag, der 50 % der Wissenschaftsetats streicht.
SETI warnt: Der Verlust von Fachpersonal und Infrastruktur wäre irreversibel und würde Jahrzehnte der Forschung zunichtemachen.
Die Suche nach außerirdischem Leben – eine der großen Menschheitsfragen – stehe kurz vor Durchbrüchen und dürfe nicht politisch geopfert werden.
GreWi – Sternmigration erhöht die Wahrscheinlichkeit für habitable Planeten
Komplexe Simulationen zur Milchstraße zeigen, die äußeren galaktischen Regionen könnten deutlich mehr lebensfreundliche Planeten hosten als gedacht.
Verantwortlich ist die Sternmigration – Sterne verlassen ihre Entstehungsorte und transportieren Material.
Ohne störende Gasriesen wie Jupiter bilden sich in den Außenzonen eher erdähnliche Planeten.
Plus Quam Terra – Aktive Kommunikation mit Außerirdischen – Erich Habich-Traut und das Contact Project
Während SETI nach Signalen lauscht, setzt METI auf aktive Kommunikation mit Außerirdischen.
Sein Contact Project setzt auf METI (aktives Senden von Nachrichten) statt passiver SETI-Suche.
Geplant war eine App zur Echtzeit-Meldung von UAP-Sichtungen, um Radioastronomen direkte Signale senden zu lassen.
Doch die Wissenschaft lehnt dies ab: Die extraterrestrische Hypothese gilt weiter als Tabu.
Erich Habich-Traut ist ein deutscher Fotograf und Gründer des Contact Projects.
heise.de – Rechteckiges Teleskop beschleunigt Suche nach der zweiten Erde
Ein rechteckiges Weltraumteleskop mit einem 20 Meter langen und 1 Meter breiten Spiegel könnte in weniger als vier Jahren die Hälfte aller erdähnlichen Exoplaneten innerhalb von 30 Lichtjahren entdecken.
Der ungewöhnliche Spiegel passt in bestehende Raketen und ermöglicht durch Rotation eine präzise Trennung von Planet und Stern.
Zusätzlich zum Auffinden erdähnlicher Planeten wäre der Nachweis von Ozon in deren Atmosphären möglich – ein starkes Indiz für Photosynthese und potenzielles Leben.
GreWi – Astronomen erweitern die Suche nach außerirdischer Intelligenz
Die Entdeckung interstellarer Objekte eröffnet neue Möglichkeiten für die Suche nach außerirdischer Intelligenz.
Laut einer Studie von Astronomen der University of Washington sollten künftige Besucher wie ʻOumuamua oder 3I/ATLAS standardmäßig auf Technosignaturen geprüft werden.
Vier Kriterien stehen im Fokus:
1) anomale Bewegungen,
2) spektrale Besonderheiten,
3) auffällige Formen und
4) aktive Emissionen.
heise.de – Das Wow!-Signal von 1977 war deutlich stärker als bisher angenommen
Die präzise Frequenz von 1420,726 MHz deutet auf eine schnell rotierende Quelle hin, die nicht typisch für Milchstraßenobjekte ist.
Irdische Störquellen –包括 Harmonische, Satelliten oder Sonden – wurden systematisch ausgeschlossen. Auch solare Aktivität scheidet als Erklärung aus.
Bis heute bleibt Wow! ein ungelöstes Phänomen, dessen 50. Jubiläum 2027 ansteht.
GreWi – Keine Atmosphäre bei dem Felsplaneten GJ 3929 b in 30Lj gefunden
Das James Webb-Weltraumteleskop hat bestätigt, dass der erdgroße Exoplanet GJ 3929 b keine nennenswerte Atmosphäre besitzt.
Der Planet umkreist einen nur 30 Lichtjahre entfernten Roten Zwerg und gleicht eher dem glutheißen Merkur als der Erde.
Seine Tagseite erreicht Temperaturen von rund 500 °C – genau wie bei einem kahlen Gesteinsplaneten ohne schützende Gashülle.
GreWi – Neue Analyse des Wow!-Signals von 1977
Das Wow!-Signal von 1977 war nicht nur stärker und schmaler als gedacht, sondern es gab zwei weitere Signale ähnlicher Art.
Die Position konnte auf zwei präzise Himmelsbereiche eingegrenzt werden.
Zwei weitere Signale (Wow2 und Wow3) aus dem Jahr 1978 wurden entdeckt.
Der Ausschluss irdischer Störquellen stützen die Hypothese eines astrophysikalischen Ursprungs, beispielsweise kalter Wasserstoffwolken.
Die Studie ebnet den Weg für gezieltere Nachfolgebeobachtungen mit heutigen Radioteleskopen.
UFO–TV – Komet 3I/Atlas: Rätsel um seine Strahlungsquelle
Er leuchtet extrem hell, besitzt keine typische Koma, und seine Staubhülle ist nach vorne gerichtet – was einige als „Schutzschild“ interpretieren.
Neue Berechnungen deuten darauf hin, dass das Objekt aus sich selbst heraus strahlt.
GreWi – ALiens könnten unsere Funksignale am besten empfangen, wenn sie vom Winkel her auf Bahnebene des Sonnensystems sind
Wenn außerirdische Zivilisationen nach uns suchen, hätten sie die besten Chancen, unsere Radiosignale entlang der Bahnebenen des Sonnensystems aufzufangen.
Bei Erd-Mars-Ausrichtungen liegt die Empfangswahrscheinlichkeit bei 77 %, bei anderen Planetenkonstellationen immerhin bei 12 %.
