LPIndie – Ist das interstellare Objekt 3I/ATLAS (2025) ein Raumschiff?

Harvard-Astronom Avi Loeb, bekannt für seine These, dass Oumuamua eine Alien-Sonde war, hält diese Möglichkeit für denkbar.

Doch Kritiker halten dagegen: Ohne Bremsmanöver oder Kursänderungen spricht vieles für einen natürlichen Ursprung.

Ab November 2025 wird das James-Webb-Teleskop genauere Daten liefern.

Falls es doch künstlich ist, müsste es bald ungewöhnliche Aktivitäten zeigen.

GreWi – Neue JWST-Analysen dämpfen Hoffnung auf Biomarker auf K2-18b

Neue JWST-Analysen dämpfen die Hoffnung auf Biomarker auf dem Exoplaneten K2-18b.

Die neuen Spektralanalysen bestätigen zwar das Vorhandensein von Methan, Kohlendioxid und Wasser des 14 Lichtjahre entfernten Sub-Neptuns.

Allerdings konnten die zuvor vermuteten Biosignaturen wie Dimethylsulfid (DMS) und Methylmercaptan nur mit schwachen Signalen unter der statistischen Signifikanzschwelle nachgewiesen werden.

Mach dich schlau – Die Menschheit ist nicht bereit für den Erstkontakt

Eine Studie des SETI Post Detection Hub der Universität St. Andrews untersucht, wie sich die Menschheit auf die Entdeckung außerirdischer Intelligenz vorbereiten sollte.

Das Forscherteam, bestehend aus 14 Wissenschaftlern renommierter Institutionen, warnt: Bisherige Protokolle sind im Internetzeitalter völlig überholt.

Die Entdeckung einer Technosignatur würde einen beispiellosen Mediensturm und möglicherweise Massenpanik auslösen.

Um dies zu verhindern, schlagen die Forscher sechs kritische Bereiche vor, in die jetzt investiert werden sollte.

Besonders wichtig sei die Entwicklung neuer Denkansätze, um Intelligenzen zu erkennen, die nicht wie Menschen kommunizieren.

Die Wissenschaftler empfehlen, KI zu nutzen und etwa Walgesänge zu untersuchen, um nichtmenschliche Kommunikationsmuster zu verstehen.

Die zentrale Botschaft der Studie: Die Frage ist nicht, ob wir Anzeichen außerirdischer Technologie entdecken, sondern ob wir bereit sind, wenn es soweit ist.

GreWi – Harvard-Professor Avi Loeb stellt die Kometen-Theorie von 3I/ATLAS in Frage

Der Harvard-Astrophysiker Prof. Avi Loeb stellt die vorherrschende Kometen-Theorie infrage und erwägt die Möglichkeit eines außerirdischen Raumschiffs.

Mit einer geschätzten Größe von etwa 20 Kilometern wäre 3I/ATLAS für einen Kometen ungewöhnlich groß.

Loeb argumentiert, dass Objekte dieser Dimension in der Milchstraße extrem selten sind – zu selten, um zufällig im Sonnensystem aufzutauchen. Auffällig ist auch, dass der Kurs direkt ins innere Sonnensystem führt und sich ungewöhnlich nahe an Venus, Mars und Jupiter annähern wird.

In einem Fachartikel diskutieren Loeb und Kollegen. Prof. Jason Wright von der Penn State University kritisiert Loebs Hypothese jedoch scharf und sieht keinen Grund, das Objekt nicht als Kometen zu betrachten.

UFO–TV Aktuell – Harvard-Professor Avi Loeb untersucht, ob I3/Atlas vielleicht kein normaler Komet ist

Harvard-Professor Avi Loeb untersucht in einer neuen wissenschaftlichen Studie die Möglichkeit, dass der interstellare Komet I3/Atlas künstlichen Ursprungs sein könnte.

Die Analyse des Objekts zeigt zahlreiche Besonderheiten, die mit natürlichen Erklärungen nur schwer vereinbar sind und die These eines Raumschiffs oder einer Sonde nicht vollständig ausschließen lassen.

Obwohl UFO-TV Aktuell zunächst davon ausging, dass I3/Atlas definitiv kein Raumschiff sei, haben die zahlreichen Anomalien des Objekts zu einer Neubewertung geführt.

GreWi – Kepler-22b: Der beste Kandidat für außerirdisches Leben

Das Forscherteam um Caleb Traxler suchte nach acht Eigenschaften, die ein Exoplanet haben muss:

Eigenschaften des Planeten:

1) Radius – Die Größe des Planeten, die Einfluss auf die Schwerkraft und Atmosphäre hat.

2) Temperatur – Die Oberflächentemperatur, die flüssiges Wasser ermöglichen sollte.

3) Dichte – Die Masse pro Volumen, die Hinweise auf die Zusammensetzung (z. B. felsig oder gasförmig) gibt.

4) Sonneneinstrahlung – Die Menge an Strahlung, die der Planet von seinem Stern erhält, um lebensfreundliche Bedingungen zu gewährleisten.

Eigenschaften des Zentralsterns:

5) Temperatur – Die Oberflächentemperatur des Sterns, die die Energieabgabe beeinflusst.

6) Masse – Die Masse des Sterns, die seine Lebensdauer und Strahlungsintensität bestimmt.

7) Radius – Die Größe des Sterns, die mit seiner Leuchtkraft zusammenhängt.

8) Metallizität – Das Verhältnis von Eisen zu Wasserstoff im Stern, das Hinweise auf die Entstehung von Planeten gibt.

Von 517 untersuchten Exoplaneten schafften es nur drei in die Kategorie „Exzellente Kandidaten“:

* die Erde selbst,

* Kepler-22b

* und Kepler-538b.

Kepler-22b, etwa 635 Lichtjahre entfernt, unterscheidet sich in seiner Temperatur nur um 3,1% von der Erde und sollte ein vorrangiges Beobachtungsziel für das James-Webb-Teleskop sein.

Die Studie zeigt, dass die Erde statistisch gesehen selten, aber nicht außergewöhnlich ist. Auch sechs Planeten um M-Zwerge wurden als potenziell lebensfreundlich eingestuft.

Mach dich schlau – Drei identische Lasersignale von verschiedenen Sternen

Der ehemalige NASA-Astronom Richard Stanton hat Laserimpulse von mehreren nahen Sternen registriert, darunter 51 Pegasi. Diese Signale wiederholen sich, sind schnell und identisch.

Am 14. Mai 2023 wurden drei Laserblitze mit genau 4,4 Sekunden Abstand vom Stern HD 89389 aufgezeichnet. Ähnliche Ereignisse wurden 2019 bei 51 Pegasi und im Januar 2025 bei einem weiteren Stern beobachtet – alle mit identischer Laserfrequenz.

Die Entdeckung ist in der Fachzeitschrift „Acta Astronautica“ dokumentiert.

Stanton vermutet, die Impulse könnten von Laserstrahlen für interstellare Antriebe, Kommunikationssignalen oder sogar einem unbekannten Artefakt in unserem Sonnensystem stammen.

GreWi – KI-gestützte SETI-Analyse: Fortschritt, obwohl kein Alien Signal gefunden wurde.

Israelische Forscher haben mit KI-Unterstützung die bisher umfassendste Analyse von Radiosignalen zur Suche nach außerirdischer Intelligenz durchgeführt.

Die Daten stammen von den Radioteleskopen Green Bank (USA) und Parkes (Australien), die zwischen 2016-2018 Hunderte naher Sterne im Frequenzbereich von 1,10 bis 3,45 GHz beobachteten.

Die größte Herausforderung war die Unterscheidung potenziell außerirdischer Signale von irdischen Störquellen wie Satelliten.

Die entwickelte KI-Methode gilt trotz fehlender Entdeckungen als Erfolg.

Sie verbesserte die Trefferquote relevanter Kandidaten um mehr als das Siebenfache und bietet eine Blaupause für zukünftige, noch effizientere SETI-Suchen.

JWR Podcast – 100 Milliarden Radiosignale ohne Alien-Signal

Das größte SETI-Projekt der Welt „Breakthrough Listen“ hat mit künstlicher Intelligenz 100 Milliarden Radiosignale untersucht.

Trotz ausgeklügelter Filtermethoden wurden alle anfänglich vielversprechenden Signale als irdische Störungen oder Systemfehler identifiziert.

Eine besondere Herausforderung der Suche: Der Weltraum ist voller Störsignale von Satelliten, Funkwellen und Mobilfunknetzen, die wie ein kosmisches Hintergrundrauschen wirken und die Entdeckung echter außerirdischer Botschaften erschweren.

Seit Frank Drakes bahnbrechendem Project Ozma 1960 hat sich die SETI-Technologie dramatisch weiterentwickelt.

Heute diskutieren Forscher vermehrt die Möglichkeit, dass fortschrittliche Zivilisationen möglicherweise ganz andere Kommunikationstechnologien nutzen könnten, die jenseits unseres aktuellen Verständnisses liegen.

GreWi – Transit-Timing-Variation: Eine neue Methode zur Entdeckung unsichtbarer Exoplaneten

Bei der Transit-Timing-Variation untersuchen Astronomen winzige Zeitabweichungen bei Planetentransits.

Normalerweise ziehen Planeten in exakt gleichmäßigen Intervallen vor ihrem Stern vorbei.

Die Anwesenheit eines weiteren Planeten stört jedoch durch seine Gravitationskraft diese Regelmäßigkeit.

Aus dem Muster dieser Störungen können Wissenschaftler Eigenschaften des nicht direkt beobachtbaren Planeten ableiten.

GreWi – Astronomen entdecken mit neuer TTV-Methode einen Exoplaneten in lebensfreundlicher Zone

Die Yunnan-Observatorien nutzt die Transit-Timing-Variation (TTV)-Methode.

Diese analysiert die Schwankungen in der Umlaufzeit eines bereits bekannten Planeten, um indirekt auf weitere Planeten im System zu schließen.

Astronomen haben mit einer neuen Methode eine Super-Erde in der lebensfreundlichen Zone eines sonnenähnlichen Sterns entdeckt.

Der Planet Kepler-725c hat etwa die zehnfache Masse der Erde und empfängt 1,4-mal so viel Strahlung wie unser Heimatplanet. Seine Umlaufzeit beträgt 207,5 Tage.

PSO – Möglicherweise befinden sich Aliens schon direkt in unserem Sonnensystem

Außerirdische Technologie könnte sich näher befinden als vermutet – nicht auf fernen Exoplaneten, sondern im Sonnensystem.

Die frühen Theorien von Percival Lowell über künstliche Strukturen auf dem Mars wurden zwar widerlegt, doch die Grundfrage bleibt relevant.

Wissenschaftler suchen systematisch nach Biosignaturen wie Sauerstoff und Methan auf Mars, Enceladus oder Europa.

Die Erforschung von Technosignaturen innerhalb unseres Sonnensystems hingegen bleibt unsystematisch.

Psychologische, politische und kulturelle Barrieren behindern eine gründliche Untersuchung unserer kosmischen Nachbarschaft nach künstlichen Objekten.

Besonders interessant sind stabile Lagrangepunkte, wo potenzielle autonome Sonden mit minimalem Energieaufwand positioniert sein könnten.

Mach dich schlau – Voyager 1 sendet noch Rauschen, darunter 15×15 Werte, die wie ein Gesicht wirken

Der Physiker Michio Kaku berichtet von einem außergewöhnlichen Fund: Die Voyager-1-Sonde hat offenbar ein Bild eines Aliens empfangen.

NASAs Quantencomputer entdeckte in dem Datenwust der letzten Jahre, ein 15×15 Punkte symmetrisches Muster, das wie eine humanoide Figur wirkt.

In einem sehr großem verrauschten Signal/Bild, sollten so zufällige Muster entstehen, die nach etwas aussen.

Voyager 1, die sich seit 45 Jahren vom Sonnensystem entfernt, sendet seit 2023 zufälliger Binärsequenzen anstelle erwarteter Systemdaten.

GreWi – SETI – Identische Lichtsignale 2019 und 2023

Bei der optical SETI-Suche hat Astronom Richard Stanton ein bemerkenswertes Signal entdeckt.

Im Gegensatz zur klassischen SETI, die nach Radiosignalen sucht, konzentriert sich optical SETI auf künstliche Lichtimpulse.

Stanton dokumentierte bei zwei verschiedenen Sternen Paare identischer Lichtpulse mit genau definierten Zeitabständen.

Das erste Paar erschien 2023 bei HD 89389, einem gelbweißen Stern im Sternbild Löwe.

Das zweite wurde in älteren Daten von 2019 beim Stern 51 Pegasi identifiziert.

Beide Signale zeigen auffallende Ähnlichkeiten, obwohl die Beobachtungen Jahre auseinanderliegen.

Mögliche natürliche Erklärung wäre laut Stanton vielleicht ein „Beugungsphänomen“.

GreWi – Avi Loeb fordert ein „UAP-Manhattan-Projekt“ mit einem Budget von einer Milliarde Dollar

Diese Summe entspricht nur etwa 3 Prozent dessen, was das historische Manhattan-Projekt in heutigen Dollars gekostet hätte, könnte aber ähnlich weitreichende Auswirkungen haben.

Mit diesen Mitteln würden KI-Systeme entwickelt, die nach anomalen Objekten suchen.

Das Projekt würde nicht nur potenzielle außerirdische Technologien identifizieren, sondern auch die nationale Sicherheit stärken, indem es unbekannte Objekte im amerikanischen Luftraum aufspürt.

Loeb kritisiert, dass die NASA zehn Milliarden Dollar in die Suche nach Mikroben auf fernen Exoplaneten investiert, während die Untersuchung möglicher außerirdischer Technologie in unserer unmittelbaren Nähe vernachlässigt wird.

GreWi – Zweifel an außerirdischem Leben auf K2-18b

Der vermeintliche Nachweis von außerirdischem Leben auf K2-18b steht auf wackeligen Beinen.

Die kürzlich veröffentlichte Analyse von Dr. Jake Taylor (Universität Oxford) zeigt, dass die JWST-Daten keine eindeutigen Hinweise auf den Biomarker Dimethylsulfid liefern.

Obwohl Taylor das Vorhandensein von DMS nicht völlig ausschließt, mahnt seine Arbeit zur Vorsicht bei der Interpretation.

Seine noch nicht expertenbegutachtete Studie dürfte die Debatte um mögliches Leben auf dem 124 Lichtjahre entfernten Planeten neu entfachen.

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