LPIndie – NASA könnte Jupitersonde Juno für 3I/Atlas opfern, aber ist es das Risiko wert?

Avi Loeb plädiert für eine Untersuchung durch die Jupitersonde Juno.

Doch selbst bei einer Annäherung auf 27 Mio. km bliebe die Analyse limitiert.

Junos Instrumente sind für Jupiter-Nahaufnahmen ausgelegt, nicht für ferne Kometen.

Staubwolken würden zudem die Sicht auf den Kern verdecken.

Alternativ könnten Mars-Rover Spektraldaten sammeln, während das James-Webb-Teleskop Gaszusammensetzungen prüft – ohne Risiko für bestehende Missionen.

Ob die NASA Juno opfern wird, ist fraglich: Der erwartete Erkenntnisgewinn scheint den Verlust der Sonde nicht zu rechtfertigen.

GreWi – Resttreibstoff der Juno-Sonde könnte für eine Nahaufnahme von Komet 3I/ATLAS reichen

Staubverluste (0,3–4,2 kg/s) und rötliche Färbung wurden beobachtet, jedoch ohne sichtbaren Schweif – möglicherweise aufgrund der Blickrichtung.

3I/ATLAS könnte bei weiterer Sonnennähe noch ein Schweif bekommen.

Prof. Avi Loeb (Harvard) schlägt ein Manöver der Sonde Juno vor: Die Sonde könnte das interstellare Objekt im Oktober bis auf 25 Mio. km nahekommen. Sie hat Instrumente wie Nahinfrarot-Spektrometer und UV-Spektrographen dabei.

PSO – Interstellares Rätsel: 3I/ATLAS zeigt keine Schweifbildung – Avi Loebs kühne Gedankenspiel

Das interstellare Objekt 3I/ATLAS (2025) gibt erneut Rätsel auf: Trotz intensiver Beobachtungen zeigt es keinen Kometenschweif oder spektrale Gasspuren.

Harvard-Astronom Avi Loeb bewertet die Chance auf künstlichen Ursprung auf einer Skala von 0–10 mit „6“.

Seine Analyse stützt sich auf die rötliche Färbung und das Fehlen von Staubemissionen.

Kritiker wie Oxfords Chris Lintott lehnen diese These ab, doch Loeb warnt vor voreiligen Schlüssen: „Wissenschaft lebt von Neugier – auch bei Anomalien.“

Ab März 2026 könnte die NASA-Sonde Juno Klarheit bringen: Ein angedachter Vorbeiflug in 25 Mio. km Entfernung wäre mit minimalem Treibstoffaufwand möglich.

Bis dahin bleibt 3I/ATLAS ein „interstellares Blind Date“ – dessen Lösung nicht von Meinungen, sondern von Daten abhängt.

Nebula Mysticum – Der äußerste Rand unseres Sonnensystems mit Sedna und den Voyager-Sonden

Sedna, einer der rötesten Himmelskörper unseres Sonnensystems, zieht seine Bahn am äußersten Rand und könnte der erste bekannte Vertreter der inneren Oort-Wolke sein.

Forscher arbeiten an zwei Konzepten für eine Sedna-Mission. Ein Fusionsantrieb würde detaillierte Langzeitforschungen ermöglichen, während ein Solarsegel-Konzept auf bewährter Technologie basiert, aber nur einen Vorbeiflug erlaubt.

Der nächste sonnennächste Punkt 2075-76 bietet die einzige Chance für Jahrtausende, diesen mysteriösen Zwergplaneten zu erforschen.

Mars Chroniken – Starship-Explosion verzögert NASA-Mondmission

Starship 36 explodierte am 18. Juni 2025 während der Testvorbereitungen in Starbase, Texas.

Die gewaltige Detonation zerstörte den Massey’s Teststand – die einzige Anlage für kryogene Tests und Static-Fires der Starship-Oberstufe.

SpaceX muss nun entscheiden, ob sie den Teststand für die letzten zwei Block-2-Ships reparieren oder direkt auf Block 3 umrüsten.

Die Verzögerung von mindestens drei Wochen ist optimistisch geschätzt und verschiebt wichtige Meilensteine des Programms.

Besonders kritisch: Die für Artemis 3 notwendigen Betankungstests rutschen vermutlich auf Ende 2026, was die bemannte NASA-Mondlandung frühestens 2028 ermöglicht. Auch die geplanten Mars-Cargo-Missionen werden von 2026 auf 2028 verschoben.

Trotz der dramatischen Bilder ist SpaceX finanziell stabil durch Starlink-Einnahmen von prognostizierten 11,8 Milliarden Dollar in 2025.

LPIndie – SpaceX-Mission hinterlässt beeindruckende Leuchterscheinung über Europa

Ein Zeitraffer aus der Nähe von Paris zeigt zwei parallele Lichtstreifen mit einem verstärkten Zentralbereich, die sich über den Nachthimmel bewegen.

Die Erscheinung stammt von der SpaceX Transporter 14 Mission, deren zweite Raketenstufe im Orbit Treibstoff abließ.

Diese als „Fuel Dump“ bekannte Prozedur führt zur Kristallisation des Treibstoffs, wodurch die hohe Reflektivität und damit die leuchtende Erscheinung entsteht.

heise.de – Erster europäische Mondrover wurde auf der Paris Air Show als Konzept für 2030 vorgestellt

Der vom französischen Hersteller Venturi Space entwickelte Rover „Mona Luna“, soll bis 2030 an ESA und CNES geliefert werden und am Südpol des Mondes eingesetzt werden.

Das 750 Kilogramm schwere Fahrzeug ist mit seinen drei Hochleistungsbatterien die langen Mondnächte ausgerüstet.

Der Transport zum Mond soll mit der europäischen Ariane 6.4-Rakete erfolgen.

heise.de – Honda gelingt Test einer wiederverwendbaren 6 Meter Rakete

Honda R&D hat eine Miniatur-Rakete mit erstaunlicher Präzision getestet.

Der 6,3 Meter hohe Prototyp landete nach einem 56,6-sekündigen Flug bis auf 271 Meter Höhe nur 37 Zentimeter vom Startpunkt entfernt.

Mit einem Durchmesser von 85 Zentimetern und einem Gewicht von 1312 Kilogramm ist die Rakete deutlich kleiner als SpaceX‘ Falcon 9.

Sie dient der Grundlagenforschung für Hondas ambitioniertes Ziel, bis 2029 suborbitale Raumflüge zu ermöglichen.

heise.de – Trump zieht überraschend Nominierung von Musk-Vertrautem als NASA-Chef zurück

Wenige Tage vor der Senatsbestätigung hat Donald Trump die Nominierung von Jared Isaacman als NASA-Chef zurückgezogen.

Grund sind offenbar frühere Wahlkampfspenden Isaacmans an demokratische Politiker.

Der Milliardär Isaacman ist SpaceX-Astronaut und gilt als Vertrauter von Elon Musk.

Musk hatte seinen Einfluss genutzt, um Isaacman für den Posten zu empfehlen.

Die überraschende Absetzung zeigt Musks schwindenden Einfluss in Washington.

UFO–TV Aktuell – Der Chef der ESA, Dr. Josef Aschbacher, spricht in einem Radio-Interview über UFOs

Er gibt zu, dass die ESA UFO-Sichtungen sammelt und eine Koordinationsstelle dafür hat.

Allerdings gibt es kein spezielles Budget oder Team für dieses Thema.

Die ESA tauscht sich eng mit der NASA aus, die ein umfangreiches Archiv zu UFOs hat.

Dr. Aschbacher findet UFOs interessant & wichtig und das Thema hätte mehr Aufmerksamkeit verdient.

LPIndie – Ein heller Streifen am Himmel über den USA wegen Treibstoffablass einer chinesischen Rakete

Diese Leuchterscheinung, die während eines geomagnetischen Sturms auftrat, wurde von Mike Lewinski in Colorado in einer Zeitraffer-Aufnahme festgehalten.

Der Streifen, der sich schnell über den Himmel bewegte, ähnelt zwar den Polarlichtern, ist jedoch ein eigenständiges Phänomen.

Eine mögliche Ursache könnte der Treibstoffabwurf einer chinesischen Rakete sein, der im Orbit kristallisiert und den Streifen erzeugt.

Angesichts der zunehmenden Häufigkeit von Raketenstarts sind solche Erscheinungen künftig häufiger zu erwarten

scinexx – Die Düsen der Voyager 1 konnten nach 21 Jahren reaktiviert werden

Ein technisches Wunder im All!

NASA-Ingenieuren ist es gelungen, die vor 21 Jahren ausgefallenen primären Rollkontroll-Düsen der Voyager 1 wieder zu aktivieren.

„Das Bodenteam hatte damals nicht damit gerechnet, dass die Voyagersonden noch weitere 20 Jahre arbeiten würden“, erklärt Kareem Badaruddin, Voyager-Missionsleiter am JPL.

Die Reaktivierung war zwingend notwendig, da die Ersatzdüsen zunehmend verstopften und bis Herbst 2025 vollständig ausgefallen wären.

heise.de – InSight-Sonde hat ein mögliches unterirdisches Wasserreservoir auf dem Mars entdeckt

Wissenschaftler haben vermutlich gelöst, wohin das Wasser des Mars verschwunden ist.

In 5,4 bis 8 Kilometern Tiefe befindet sich eine Schicht porösen Gesteins, die mit flüssigem Wasser gefüllt sein könnte.

Nach Berechnungen der Forscher hätte diese etwa drei Kilometer dicke Schicht genug Kapazität, um das gesamte Wasser aufzunehmen, das einst die Marsoberfläche bedeckte.

Mars Chroniken – NASA Budget 2026: SLS und Orion vor dem Aus

Für 2026 werden ineffiziente Programme gestrichen, der Fokus verschiebt sich auf Mond- und Marsforschung mit kommerziellen Partnern.

Das Space Launch System und die Orion-Kapsel werden nach Artemis 2 und 3 eingestellt – zu teuer, zu ineffizient.

Besonders drastisch: Der Mobile Startrampe überschritt sein Budget um über 700% und kostet nun 2,7 Milliarden statt 383 Millionen Dollar.

Auch das Luna Gateway wird als „Projekt zum Selbstzweck“ eingestellt, während die ISS mit reduzierter Besatzung und weniger Forschung bis 2030 weiterbetrieben wird.

Die freigewordenen Ressourcen fließen in Mond- und Mars-Ambitionen – 7 Milliarden für Mondprojekte, eine weitere Milliarde für den Mars.

Mach dich schlau – Voyager 1 sendet noch Rauschen, darunter 15×15 Werte, die wie ein Gesicht wirken

Der Physiker Michio Kaku berichtet von einem außergewöhnlichen Fund: Die Voyager-1-Sonde hat offenbar ein Bild eines Aliens empfangen.

NASAs Quantencomputer entdeckte in dem Datenwust der letzten Jahre, ein 15×15 Punkte symmetrisches Muster, das wie eine humanoide Figur wirkt.

In einem sehr großem verrauschten Signal/Bild, sollten so zufällige Muster entstehen, die nach etwas aussen.

Voyager 1, die sich seit 45 Jahren vom Sonnensystem entfernt, sendet seit 2023 zufälliger Binärsequenzen anstelle erwarteter Systemdaten.

heise.de – Europa muss im Weltraum aktiv werden, um seine Souveränität bewahren zu können

Als NATO-Kommandeur für Transformation mahnt Pierre Vandier Europa, im Weltraum aktiv zu werden, um Unabhängigkeit von Akteuren wie Elon Musk, China und Russland zu werden.

Hintergrund: Der Krieg in der Ukraine hat klar gemacht, wie kritisch Satelliten für militärische Kommunikation sind, doch Europa hängt stark von wenigen US-Unternehmen ab.

Das EU-Projekt IRIS2, das sichere Satellitennetze bauen soll, ist erst ab 2030 einsatzbereit und reicht nicht aus.

Vandier empfiehlt, nicht nur auf teure Satelliten zu setzen, sondern auch kostengünstige Alternativen in niedrigen Umlaufbahnen zu entwickeln.

Mit einem European Defense Act könnte Europa Innovationen ankurbeln und Firmen wie Rocket Factory Augsburg unterstützen, um langfristig Paroli zu bieten.

heise.de – Das Weiße Haus plant drastische Einschnitte im NASA-Budget für 2026

Statt der aktuellen 24,9 Milliarden Dollar sollen nur noch 18,8 Milliarden Dollar bereitgestellt werden – eine Kürzung um fast 25 Prozent.

Die Trump-Regierung will das Space Launch System (SLS) und die Orion-Raumkapsel auslaufen lassen sowie den ISS-Betrieb einschränken.

Auch die geplante Mondstation Gateway soll gestrichen werden, was die internationale Zusammenarbeit mit europäischen, japanischen, kanadischen und emiratischen Raumfahrtbehörden gefährdet.

Trotz der Kürzungen soll die NASA sich auf Mond- und Marsmissionen konzentrieren.

GreWi – Geplante NASA-Budgetkürzungen um 24% für 2026: Wissenschaftsgemeinde schlägt Alarm

Die US-Wissenschaftsgemeinde ist alarmiert über Trumps geplante NASA-Haushaltskürzungen für 2026.

Der Etat soll von aktuell 24,8 auf 18,8 Milliarden Dollar reduziert werden – ein Minus von 6 Milliarden.

Zahlreiche Organisatione haben eine Petition gestartet.

Besonders drastisch sind die Einschnitte im wissenschaftlichen Bereich mit einer Kürzung um 47 Prozent.

Programme wie die Mars-Proben-Rückholmission und das Gateway-Mondorbit-Projekt sollen beendet werden.

ALIEN.DE