heise.de – Rechteckiges Teleskop beschleunigt Suche nach der zweiten Erde

Ein rechteckiges Weltraumteleskop mit einem 20 Meter langen und 1 Meter breiten Spiegel könnte in weniger als vier Jahren die Hälfte aller erdähnlichen Exoplaneten innerhalb von 30 Lichtjahren entdecken.

Der ungewöhnliche Spiegel passt in bestehende Raketen und ermöglicht durch Rotation eine präzise Trennung von Planet und Stern.

Zusätzlich zum Auffinden erdähnlicher Planeten wäre der Nachweis von Ozon in deren Atmosphären möglich – ein starkes Indiz für Photosynthese und potenzielles Leben.

🇬🇧 TheSpaceBucket – SpaceX veröffentlicht neue Aufnahmen der Starship-Oberstufe

SpaceX hat neue Aufnahmen der Starship-Oberstufe veröffentlicht, die den Landevorgang im Indischen Ozean detailliert zeigen.

Die Videos von einer Boje und einer Drohne aufgenommen worden und zeigen das Flip-Manöver trotz sichtbarer Schäden am Motorrock und den Flaps.

Der Hitzeschild wies weiße Streifen und orange Verfärbungen auf.

Die Landung erfolgte nur 3 Meter vom Zielpunkt entfernt – ein Beleg für die Robustheit des Systems.

Mars Chroniken – SpaceX Starship: Erfolgreicher Flug 10 – Hitzeschild-Kacheln fallen ab und Triebwerke explodieren

Starship Flug 10 demonstrierte erstmals die Nutzlastfähigkeit: Acht Test-Satelliten wurden im Orbit ausgesetzt.

Allerdings verloren die Hitzeschild-Kacheln während des Wiedereintritts an mehreren Stellen ihre Haftung.

Der Booster führte trotz simulierten Triebwerksausfalls präzise Manöver durch und schwebte eine Weile über der Wasseroberfläche.

Die Oberstufe überstand den Wiedereintritt trotz struktureller Beschädigungen und Plasma-Einwirkung.

Bis Ende 2025 sind zwei weitere Flüge geplant, bevor 2026 die nächste Hardware-Generation (Block 3) zum Einsatz kommt. Die Mars-Strategie bleibt prioritär.

scinexx – SpaceX Starship: Erfolgreicher Testflug mit kritischen Manövern für künftige Missionen

Beim zehnten Testflug demonstrierte das Starship mehrere Schlüsseltechnologien.

Neben der erfolgreichen Freisetzung von Satellitenattrappen im All wurde erstmals ein Raptor-Triebwerk im Weltraum neu gezündet – essenziell für spätere Deorbit-Manöver.

Beim Landeanflug simulierte SpaceX einen Triebwerksausfall und nutzte ein Backup-Triebwerk.

Trotz kleinerer Probleme, wie sinkendem Treibstoffdruck, erfüllte die Mission ihre Ziele.

Beim Wiedereintritt testete SpaceX den Hitzeschild und ein kontrolliertes Umkippmanöver, bevor die Rakete wie geplant im Meer versank.

NASA-Interimsdirektor Sean Duffy kommentierte erleichtert, dass dieser Flug den Weg für bemannte Mondlandungen ebne.

heise.de – SpaceX erhält Freigabe für nächsten Starship-Start am 25. August

SpaceX hat den Termin zum zehnten Test bekannt gegeben – nach FAA-Freigabe und Aufklärung der letzten Fehler:

– Der Mai-Verlust im Orbit entstand durch Diffusorschäden im Methantank, gefolgt von Kontrollverlust.

– Die Juni-Explosion am Boden verursachte ein platzender Hochdrucktank (COPV).

Als Konsequenz senkte SpaceX den COPV-Behälter-Druck, verschärfte Inspektionen und passte die Hardware an.

Neue Tests beim Flug:

– Materialien des Hitzeschilds

– Booster-Landewinkel

– Satellitenabsatz (erstmals möglich)

Mit nur zwei verbleibenden Flügen der aktuellen Generation arbeitet SpaceX bereits an der Version 3 mit leistungsstärkeren Triebwerken.

LPIndie – NASA könnte Jupitersonde Juno für 3I/Atlas opfern, aber ist es das Risiko wert?

Avi Loeb plädiert für eine Untersuchung durch die Jupitersonde Juno.

Doch selbst bei einer Annäherung auf 27 Mio. km bliebe die Analyse limitiert.

Junos Instrumente sind für Jupiter-Nahaufnahmen ausgelegt, nicht für ferne Kometen.

Staubwolken würden zudem die Sicht auf den Kern verdecken.

Alternativ könnten Mars-Rover Spektraldaten sammeln, während das James-Webb-Teleskop Gaszusammensetzungen prüft – ohne Risiko für bestehende Missionen.

Ob die NASA Juno opfern wird, ist fraglich: Der erwartete Erkenntnisgewinn scheint den Verlust der Sonde nicht zu rechtfertigen.

GreWi – Resttreibstoff der Juno-Sonde könnte für eine Nahaufnahme von Komet 3I/ATLAS reichen

Staubverluste (0,3–4,2 kg/s) und rötliche Färbung wurden beobachtet, jedoch ohne sichtbaren Schweif – möglicherweise aufgrund der Blickrichtung.

3I/ATLAS könnte bei weiterer Sonnennähe noch ein Schweif bekommen.

Prof. Avi Loeb (Harvard) schlägt ein Manöver der Sonde Juno vor: Die Sonde könnte das interstellare Objekt im Oktober bis auf 25 Mio. km nahekommen. Sie hat Instrumente wie Nahinfrarot-Spektrometer und UV-Spektrographen dabei.

PSO – Interstellares Rätsel: 3I/ATLAS zeigt keine Schweifbildung – Avi Loebs kühne Gedankenspiel

Das interstellare Objekt 3I/ATLAS (2025) gibt erneut Rätsel auf: Trotz intensiver Beobachtungen zeigt es keinen Kometenschweif oder spektrale Gasspuren.

Harvard-Astronom Avi Loeb bewertet die Chance auf künstlichen Ursprung auf einer Skala von 0–10 mit „6“.

Seine Analyse stützt sich auf die rötliche Färbung und das Fehlen von Staubemissionen.

Kritiker wie Oxfords Chris Lintott lehnen diese These ab, doch Loeb warnt vor voreiligen Schlüssen: „Wissenschaft lebt von Neugier – auch bei Anomalien.“

Ab März 2026 könnte die NASA-Sonde Juno Klarheit bringen: Ein angedachter Vorbeiflug in 25 Mio. km Entfernung wäre mit minimalem Treibstoffaufwand möglich.

Bis dahin bleibt 3I/ATLAS ein „interstellares Blind Date“ – dessen Lösung nicht von Meinungen, sondern von Daten abhängt.

Nebula Mysticum – Der äußerste Rand unseres Sonnensystems mit Sedna und den Voyager-Sonden

Sedna, einer der rötesten Himmelskörper unseres Sonnensystems, zieht seine Bahn am äußersten Rand und könnte der erste bekannte Vertreter der inneren Oort-Wolke sein.

Forscher arbeiten an zwei Konzepten für eine Sedna-Mission. Ein Fusionsantrieb würde detaillierte Langzeitforschungen ermöglichen, während ein Solarsegel-Konzept auf bewährter Technologie basiert, aber nur einen Vorbeiflug erlaubt.

Der nächste sonnennächste Punkt 2075-76 bietet die einzige Chance für Jahrtausende, diesen mysteriösen Zwergplaneten zu erforschen.

Mars Chroniken – Starship-Explosion verzögert NASA-Mondmission

Starship 36 explodierte am 18. Juni 2025 während der Testvorbereitungen in Starbase, Texas.

Die gewaltige Detonation zerstörte den Massey’s Teststand – die einzige Anlage für kryogene Tests und Static-Fires der Starship-Oberstufe.

SpaceX muss nun entscheiden, ob sie den Teststand für die letzten zwei Block-2-Ships reparieren oder direkt auf Block 3 umrüsten.

Die Verzögerung von mindestens drei Wochen ist optimistisch geschätzt und verschiebt wichtige Meilensteine des Programms.

Besonders kritisch: Die für Artemis 3 notwendigen Betankungstests rutschen vermutlich auf Ende 2026, was die bemannte NASA-Mondlandung frühestens 2028 ermöglicht. Auch die geplanten Mars-Cargo-Missionen werden von 2026 auf 2028 verschoben.

Trotz der dramatischen Bilder ist SpaceX finanziell stabil durch Starlink-Einnahmen von prognostizierten 11,8 Milliarden Dollar in 2025.

LPIndie – SpaceX-Mission hinterlässt beeindruckende Leuchterscheinung über Europa

Ein Zeitraffer aus der Nähe von Paris zeigt zwei parallele Lichtstreifen mit einem verstärkten Zentralbereich, die sich über den Nachthimmel bewegen.

Die Erscheinung stammt von der SpaceX Transporter 14 Mission, deren zweite Raketenstufe im Orbit Treibstoff abließ.

Diese als „Fuel Dump“ bekannte Prozedur führt zur Kristallisation des Treibstoffs, wodurch die hohe Reflektivität und damit die leuchtende Erscheinung entsteht.

heise.de – Erster europäische Mondrover wurde auf der Paris Air Show als Konzept für 2030 vorgestellt

Der vom französischen Hersteller Venturi Space entwickelte Rover „Mona Luna“, soll bis 2030 an ESA und CNES geliefert werden und am Südpol des Mondes eingesetzt werden.

Das 750 Kilogramm schwere Fahrzeug ist mit seinen drei Hochleistungsbatterien die langen Mondnächte ausgerüstet.

Der Transport zum Mond soll mit der europäischen Ariane 6.4-Rakete erfolgen.

heise.de – Honda gelingt Test einer wiederverwendbaren 6 Meter Rakete

Honda R&D hat eine Miniatur-Rakete mit erstaunlicher Präzision getestet.

Der 6,3 Meter hohe Prototyp landete nach einem 56,6-sekündigen Flug bis auf 271 Meter Höhe nur 37 Zentimeter vom Startpunkt entfernt.

Mit einem Durchmesser von 85 Zentimetern und einem Gewicht von 1312 Kilogramm ist die Rakete deutlich kleiner als SpaceX‘ Falcon 9.

Sie dient der Grundlagenforschung für Hondas ambitioniertes Ziel, bis 2029 suborbitale Raumflüge zu ermöglichen.

heise.de – Trump zieht überraschend Nominierung von Musk-Vertrautem als NASA-Chef zurück

Wenige Tage vor der Senatsbestätigung hat Donald Trump die Nominierung von Jared Isaacman als NASA-Chef zurückgezogen.

Grund sind offenbar frühere Wahlkampfspenden Isaacmans an demokratische Politiker.

Der Milliardär Isaacman ist SpaceX-Astronaut und gilt als Vertrauter von Elon Musk.

Musk hatte seinen Einfluss genutzt, um Isaacman für den Posten zu empfehlen.

Die überraschende Absetzung zeigt Musks schwindenden Einfluss in Washington.

UFO–TV Aktuell – Der Chef der ESA, Dr. Josef Aschbacher, spricht in einem Radio-Interview über UFOs

Er gibt zu, dass die ESA UFO-Sichtungen sammelt und eine Koordinationsstelle dafür hat.

Allerdings gibt es kein spezielles Budget oder Team für dieses Thema.

Die ESA tauscht sich eng mit der NASA aus, die ein umfangreiches Archiv zu UFOs hat.

Dr. Aschbacher findet UFOs interessant & wichtig und das Thema hätte mehr Aufmerksamkeit verdient.

LPIndie – Ein heller Streifen am Himmel über den USA wegen Treibstoffablass einer chinesischen Rakete

Diese Leuchterscheinung, die während eines geomagnetischen Sturms auftrat, wurde von Mike Lewinski in Colorado in einer Zeitraffer-Aufnahme festgehalten.

Der Streifen, der sich schnell über den Himmel bewegte, ähnelt zwar den Polarlichtern, ist jedoch ein eigenständiges Phänomen.

Eine mögliche Ursache könnte der Treibstoffabwurf einer chinesischen Rakete sein, der im Orbit kristallisiert und den Streifen erzeugt.

Angesichts der zunehmenden Häufigkeit von Raketenstarts sind solche Erscheinungen künftig häufiger zu erwarten

ALIEN.DE