Mars Chroniken – NASA: Private Systeme statt Gateway und Orion für schnellere Mondlandungen

Präsident Trump fordert von der NASA eine deutliche Beschleunigung der nächsten bemannten Mondlandung.

Als Reaktion werden alternative Architekturen diskutiert, die auf private Systeme wie Blue Origins Frachtlander Blue Moon Mark 1 oder ein speziell für den Mond optimiertes, verkürztes „Stubby Starship“ von SpaceX setzen.

Kritiker bezeichnen das geplante Luna Gateway als unnötige und kostspielige Mautstation im Mondorbit, die Missionen verkompliziert und verzögert.

Auch die Orion-Kapsel steht in der Kritik: Nach über 20 Jahren Entwicklung und massiven Budgetüberschreitungen gilt sie als zu schwer und anfällig für technische Probleme.

Lösungsvorschläge wie eine modifizierten Crew Dragon für Mondumrundungen könnten Zeit und Milliarden sparen.

Lars A. Fischinger – Würdest du die Erde für immer verlassen, um in einem Generationenraumschiff zu leben?

Kürzlich prämierte das Projekt Hyperion Entwürfe wie „Grüsalis“ oder „WFP Extreme“, die technische und soziale Details ausarbeiten, wie zB. von rotierenden Habitaten über Polizeistrukturen an Bord bis zu „eingefrorenen Friedhöfen“.

Die Arche-Bewohner würden die Erde nur noch aus Erzählungen kennen.

Ob solche Missionen je starten, ist ungewiss – doch die Konzepte liefern schon heute Stoff für Science-Fiction-Fans.

heise.de – Ein deutscher Astronaut könnte als erster Europäer den Mond betreten!

ESA-Chef Josef Aschbacher kündigte an, dass ein deutscher Astronaut als erster Europäer im NASA-Artemis-Programm zum Mond fliegen könnte.

Deutschland, Frankreich und Italien erhalten jeweils einen Platz für ihre ESA-Astronauten, wobei Deutschland priorisiert wird.

Konkrete Namen nannte Aschbacher nicht, jedoch haben Alexander Gerst und Matthias Maurer Interesse bekundet.

Die Teilnahme wäre frühestens ab Artemis 4 (geplant 2028) möglich, da frühere Missionen (Artemis 2: Mondumrundung 2026; Artemis 3: Landung 2027) nur US-Astronauten vorbehalten sind.

Die ESA beteiligt sich mit dem europäischen Servicemodul für das Orion-Raumschiff und plant die Gateway-Mondstation.

heise.de – Blue Origin bricht SpaceX-Monopol: Raketen-Booster gelingt erste Landung

Blue Origin hat das Monopol von SpaceX gebrochen und erstmals eine gebrauchte Antriebsstufe seiner Schwerlastrakete New Glenn gelandet.

Der Booster mit dem Namen „Never Tell Me the Odds“ setzte am Donnerstag auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik auf.

Die New Glenn ist knapp 100 Meter hoch und kann bis zu 45 Tonnen in eine niedrige Erdumlaufbahn transportieren.

Das Design der Stufe ist für mindestens 25 Wiederverwendungen ausgelegt.

Hauptzweck des Starts waren zwei Sonden namens „Blue“ und „Gold“.

Die Sonden werden zunächst zu einem Lagrange-Punkt gebracht.

Noch im November sollen sie mit eigenem Antrieb zum Mars fliegen, um dort die Wechselwirkung von Sonnenwind und Marsatmosphäre zu erforschen.

Zudem wurde ein neuer Kommunikationssatellit von Viasat mitgeführt.

heise.de – Google will mit „Project Suncatcher“ KI-Rechenzentren im Orbit aufbauen

Eine Konstellation aus 81 Satelliten in 650 km Höhe soll rund um die Uhr mit Solarstrom betrieben werden – bis zu achtmal effizienter als auf der Erde.

Solarenergie im All ist nahezu ununterbrochen verfügbar und extrem effizient.

Noch behindern hohe Startkosten und Latency-Probleme das Vorhaben, doch Google prognostiziert kostendeckende Operationen binnen eines Jahrzehnts.

Parallel zu Amazon und SpaceX drängen nun Rechenzentren ins All – und vergrößern die Gefahr von Trümmerwolken, die ganze Umlaufbahnen unbrauchbar machen könnten.

scinexx – Weltraumschrott: Eine wachsende Bedrohung für die Raumfahrt

Die Menge an Weltraumschrott hat kritische Werte erreicht. Laut ESA entstanden 2024 durch 10,5 ungeplante Zerbrüche pro Jahr über 3.000 neue Trümmerteile – allein die erfassten. Die Trümmerdichte ist bereits so hoch, dass weitere Kollisionen unvermeidbar sind. Selbst ohne neue Starts würde der Schrott weiter zunehmen.

Die 25-Jahres-Regel für Satellitenentsorgung wird nur von 40–70% befolgt. Bei großen Objekten über einer Tonne halten sich nur 52% an die Vorgabe. Die ESA verschärft ihre Richtlinien nun auf fünf Jahre Verweildauer und senkt die Kollisionswahrscheinlichkeit auf unter 0,1%.

PSO – Raumsonden Hera & Europa Clipper könnten durch Kometenschweif von 3I/ATLAS fliegen

Die ESA-Sonde Hera und NASAs Europa Clipper könnten in den kommenden Tagen den Schweif des interstellaren Objekts 3I/ATLAS durchfliegen. Beide Sonden befinden sich zufällig auf Kursen, die sie zwischen dem 25. Oktober und 6. November durch die Partikelwolke des Kometen führen.

Laut einem neuen Forschungsbericht könnte Europa Clipper mit ihren Plasma-Instrumenten und Magnetometern Ionen aus dem Schweif registrieren. Die minimale Distanz zur Schweifachse wird auf etwa 8 Millionen Kilometer geschätzt.

Diese einmalige Gelegenheit wäre die erste direkte Beprobung eines interstellaren Kometenschweifs. Allerdings bleibt ungewiss, ob die Missionskontrollen die Sonden rechtzeitig für optimale Messungen ausrichten können.

heise.de – NASA-Chef droht SpaceX mit Vertragsentzug wegen Mondlandungsverzögerungen

NASA-Chef Sean Duffy hat SpaceX öffentlich für Verzögerungen beim Mondlander kritisiert und mit Vertragsentzug gedroht.

„Wir werden nicht auf ein einzelnes Unternehmen warten“, erklärte er und erwähnte Konkurrenzunternehmen.

Die geplante bemannte Landung wurde offiziell von 2027 auf 2028 verschoben.

Das Sicherheitsgremium der NASA stuft den Zeitplan als unrealistisch ein, insbesondere die orbitale Betankung der Starship-Landefähre bis 2027.

Während etablierte Firmen Apollo-ähnliche Sonden binnen 30 Monaten anbieten, fehlt eine echte Alternative zu SpaceX.

Laut Ars Technica handelt Duffy möglicherweise aus politischem Kalkül: Als kommissarischer Administrator will er seine Position festigen, nachdem Trumps ursprünglicher Kandidat Isaacman (von Musk unterstützt) verworfen wurde.

heise.de – SpaceX: Letzter Flug der Starship V2 erfolgreich – Blick auf die V3

Der elfte Testflug des Starship-Systems von SpaceX verlief erfolgreich.

Am 13. Oktober startete die zweite Generation der Rakete von Texas aus und vollendete einen einstündigen Suborbitalflug.

Die Oberstufe trennte sich planmäßig vom Booster, setzte acht Starlink-Attrappen aus und wasserte nach Wiedereintritt im Indischen Ozean.

Der bereits wiederverwendete Super-Heavy-Booster landete kontrolliert im Golf von Mexiko.

Beim Zünden der Triebwerke nach der Trennung arbeitete zunächst eines der 13 Raptor-Triebwerke nicht, doch beim Bremsmanöver funktionierten alle wie vorgesehen.

Für den nächsten Flug kündigte SpaceX bereits die Starship-V3 an.

Diese soll noch in diesem Jahr erstmals Orbitalflüge durchführen und echte Nutzlasten transportieren.

Geplant sind auch Betankungstests im All – eine Schlüsseltechnologie für künftige Marsmissionen.

heise.de – Projekt ‚Breakthrough Starshot‘ zur Erforschung von Alpha Centauri ist eingestellt worden

Das Projekt „Breakthrough Starshot“ wurde nach fast zehn Jahren eingestellt.

Der Milliardär Yuri Milner investierte nur bis zu 4,5 Millionen US-Dollar statt der zugesagten 100 Millionen.

Die Ankündigung 2016 mit Stephen Hawking versprach Nano-Sonden, die mit gigantischen Lasern auf 20 Prozent Lichtgeschwindigkeit zu Alpha Centauri fliegen sollten.

heise.de – NASA: Mondlandung 2027 in Gefahr – SpaceX und Axiom Space mit Problemen

Die für 2027 geplante bemannte Mondlandung der NASA (Artemis III) ist erneut gefährdet.

Verzögerungen beim Human Landing System (HLS) von SpaceX und bei den Raumanzügen von Axiom Space drohen den Zeitplan zu verschieben.

Das HLS benötigt einen komplexen Treibstofftransfer im Erdorbit, der sich als große Hürde erwiesen hat.

Mitglieder des NASA-Sicherheitsgremiums ASAP rechnen mit Verspätungen von mehreren Jahren.

Da die NASA keine Alternative zu SpaceX hat und Raumanzüge fehlen, hängt der Erfolg der Mission an diesen Lieferanten.

Zuvor muss Artemis II, eine bemannte Mondumrundung, stattfinden, deren Start bereits von 2024 auf voraussichtlich 2025 verschoben wurde.

heise.de – Rechteckiges Teleskop beschleunigt Suche nach der zweiten Erde

Ein rechteckiges Weltraumteleskop mit einem 20 Meter langen und 1 Meter breiten Spiegel könnte in weniger als vier Jahren die Hälfte aller erdähnlichen Exoplaneten innerhalb von 30 Lichtjahren entdecken.

Der ungewöhnliche Spiegel passt in bestehende Raketen und ermöglicht durch Rotation eine präzise Trennung von Planet und Stern.

Zusätzlich zum Auffinden erdähnlicher Planeten wäre der Nachweis von Ozon in deren Atmosphären möglich – ein starkes Indiz für Photosynthese und potenzielles Leben.

🇬🇧 TheSpaceBucket – SpaceX veröffentlicht neue Aufnahmen der Starship-Oberstufe

SpaceX hat neue Aufnahmen der Starship-Oberstufe veröffentlicht, die den Landevorgang im Indischen Ozean detailliert zeigen.

Die Videos von einer Boje und einer Drohne aufgenommen worden und zeigen das Flip-Manöver trotz sichtbarer Schäden am Motorrock und den Flaps.

Der Hitzeschild wies weiße Streifen und orange Verfärbungen auf.

Die Landung erfolgte nur 3 Meter vom Zielpunkt entfernt – ein Beleg für die Robustheit des Systems.

Mars Chroniken – SpaceX Starship: Erfolgreicher Flug 10 – Hitzeschild-Kacheln fallen ab und Triebwerke explodieren

Starship Flug 10 demonstrierte erstmals die Nutzlastfähigkeit: Acht Test-Satelliten wurden im Orbit ausgesetzt.

Allerdings verloren die Hitzeschild-Kacheln während des Wiedereintritts an mehreren Stellen ihre Haftung.

Der Booster führte trotz simulierten Triebwerksausfalls präzise Manöver durch und schwebte eine Weile über der Wasseroberfläche.

Die Oberstufe überstand den Wiedereintritt trotz struktureller Beschädigungen und Plasma-Einwirkung.

Bis Ende 2025 sind zwei weitere Flüge geplant, bevor 2026 die nächste Hardware-Generation (Block 3) zum Einsatz kommt. Die Mars-Strategie bleibt prioritär.

scinexx – SpaceX Starship: Erfolgreicher Testflug mit kritischen Manövern für künftige Missionen

Beim zehnten Testflug demonstrierte das Starship mehrere Schlüsseltechnologien.

Neben der erfolgreichen Freisetzung von Satellitenattrappen im All wurde erstmals ein Raptor-Triebwerk im Weltraum neu gezündet – essenziell für spätere Deorbit-Manöver.

Beim Landeanflug simulierte SpaceX einen Triebwerksausfall und nutzte ein Backup-Triebwerk.

Trotz kleinerer Probleme, wie sinkendem Treibstoffdruck, erfüllte die Mission ihre Ziele.

Beim Wiedereintritt testete SpaceX den Hitzeschild und ein kontrolliertes Umkippmanöver, bevor die Rakete wie geplant im Meer versank.

NASA-Interimsdirektor Sean Duffy kommentierte erleichtert, dass dieser Flug den Weg für bemannte Mondlandungen ebne.

heise.de – SpaceX erhält Freigabe für nächsten Starship-Start am 25. August

SpaceX hat den Termin zum zehnten Test bekannt gegeben – nach FAA-Freigabe und Aufklärung der letzten Fehler:

– Der Mai-Verlust im Orbit entstand durch Diffusorschäden im Methantank, gefolgt von Kontrollverlust.

– Die Juni-Explosion am Boden verursachte ein platzender Hochdrucktank (COPV).

Als Konsequenz senkte SpaceX den COPV-Behälter-Druck, verschärfte Inspektionen und passte die Hardware an.

Neue Tests beim Flug:

– Materialien des Hitzeschilds

– Booster-Landewinkel

– Satellitenabsatz (erstmals möglich)

Mit nur zwei verbleibenden Flügen der aktuellen Generation arbeitet SpaceX bereits an der Version 3 mit leistungsstärkeren Triebwerken.

ALIEN.DE