Das IFEX-Projekt an der Universität Würzburg baut eigene Kameras für die UFO-Forschung.
Nicht jedes seltsam fliegende Objekt im Video ist seltsam.
Eine Drohne bewegt sich, die Kamera schwenkt – und plötzlich wirkt ein Ballon so, als würde er gegen den Wind fliegen oder unkontrolliert zucken.
Es ist nur ein Zusammenspiel aus Hintergrund, Objekt und Kamerabewegung.
Wer das nicht ausschließen kann, hat kein belastbares Ergebnis.
Genau deshalb baut das IFEX-Projekt an der Universität Würzburg seine eigenen Instrumente.
Vollständig kalibriert, Rohdaten im eigenen Zugriff.
Drei stationäre Observatorien laufen bereits:
1) auf dem Uni-Dach in Würzburg,
2) im norwegischen Hessdalen und seit wenigen Wochen
3) am Schneefernerhaus unterhalb der Zugspitze.
Das Projekt ist vom Bundesforschungsministerium gefördert.
Das eigentliche Ziel ist größer.
Die IFEX-Kamera soll Teil einer deutschen Mars-Mission werden – als Bodenstation für Rover und Drohnen.
Und als System, das UAPs nicht nur am irdischen Himmel erkennt, sondern auch am Mars.
Für den Fall, dass diese nicht von der Erde stammen.
