Hangar18b – Vortrag von Hartwig Hausdorf – Im Archäologischen Museum auf Malta gibt es einen 8000 Jahre alter Schädel mit drei Bohrungen

Drei Bohrungen, in einer Reihe, am Hinterkopf eines 8000 Jahre alten Schädels.

Hartwig Hausdorf sah ihn zum ersten Mal, bevor er öffentlich zugänglich war – direkt von der Museumsdirektorin von Heritage Malta präsentiert.

Seit Herbst 2023 ist der Schädel aus dem Hypogeum von Hal Saflieni Teil einer neuen Sonderausstellung im Nationalmuseum Valletta.

Bisher unter Verschluss gehaltene Originalfunde werden jetzt gezeigt.

Daneben ein zweiter Schädel: Katalognummer 32954.

Er hat nur eine einzige Schädelnaht – normale menschliche Schädel haben mehrere Platten, die im Laufe des Wachstums zusammenwachsen. Dieser nicht.

Das Ausstellungsschild fragt direkt: „Alien oder menschlich?“

Für einen staatlichen archäologischen Betrieb ist das ungewöhnlich.

Malta stellt Fragen, die anderswo nicht gestellt werden.

Lars A. Fischinger – Gab es eine kolossale Statue gegenüber der Sphinx?

Der deutsche Orientalist Ulrich Jasper Seetzen reiste Anfang des 19. Jahrhunderts per Kamel, zu Fuß und zu Pferd durch den Nahen Osten und Nordafrika.

Er verkleidete sich als muslimischer Pilger, um Mekka zu betreten.

Von 1807 bis 1809 hielt er sich in Kairo auf.

Sein Reisebericht enthält eine Beobachtung, die Archäologen bis heute nicht einordnen können.

Gegenüber der Sphinx, so berichteten ihm seine Beduinen-Begleiter, habe einst eine kolossale sitzende Frauenfigur gestanden – mit einem Kind auf dem Schoß.

Aus hartem Stein.

Die Araber nannten sie die „Konkubine von Abul Hol“.

Um 1711 ließ ein ägyptischer Herrscher sie abreißen, um Steine für eine Moschee zu gewinnen.

Seetzen selbst sah sie nicht mehr.

Keine Reste, keine Spuren.

Archäologen kennen diese Statue nicht.

Keine Grabung hat bisher Überreste gefunden.

🇬🇧 Bright Insight – Italienischer Ingenieur: Möglicherweise gibt es ein zweiter Sphinx beim Giza-Plateau

Unter einem großen Sandhügel auf dem Giza-Plateau soll ein zweiter Großer Sphinxt begraben liegen – so behauptet es der italienische Ingenieur Filippo Biondi.

Seine Methode analysiert Satellitendaten per spezieller Software auf Mikrovibrationen.

Strukturen bis 1000 Meter Tiefe sollen so sichtbar werden.

Normale Bodenradare reichen nur 15 Meter tief.

Wahrscheinlich handelt es sich um aufgeschütteten Aushub aus damaligen Ausgrabungen.

Ob darunter ein Bauwerk liegt oder nur alter Sand, ließe sich schnell klären: Ein Bohrloch, eine Kamera.

Am 21. Juni will Biondi seine Ergebnisse präsentieren.

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