Lars A. Fischinger – Ein Schlangen-UFO war 1654 über Leipzig eine Stunde lang zu sehen

1654 flog bei klarem Himmel über der Stadt Leipzig ein Objekt hin und her.

Es zischte und war eine Stunde lang zu sehen, bevor es verschwand.

Die Form erinnerte Beobachter an eine große Schlange.

Der Universalgelehrte Erasmus Francisci dokumentierte den Fall in seinem Werk von 1680.

Er war kein leichtgläubiger Mann – er widersprach ausdrücklich jenen, die jedes Himmelsphänomen als göttliches Vorzeichen deuteten.

Aber bei dem UFO über Leipzig fand er keine Erklärung.

„Dieses Zeichen kann nicht die Natur allein gemacht haben“, schrieb er.

Ein Rätsel, das offen geblieben ist.

Roland M. Horn – Kreuzförmige UFOs machen seit Jahrhunderten den Menschen Angst

Kreuzförmige Objekte am Himmel – kein seltenes Phänomen, sondern eines mit langer Geschichte.

Feurige Kreuze über Mailand im späten 15. Jahrhundert.

Kreuze, Röhren und Scheiben über Nürnberg im 16. Jahrhundert, die sich scheinbar in einer Art Luftkampf befinden.

Moderne Zeugen aus Australien, Florida und Arkansas beschreiben dasselbe: ein riesiges, lautloses, kreuzförmiges Objekt.

Diese neuen Zeugen waren nicht fasziniert erfreut, sondern waren entsetzen und gelähmt vor Angst.

Sie sagten ausserdem, sie hätten es am liebsten nie gesehen.

Das Kreuz ist keine beliebige Form.

Kaum ein Symbol ist im menschlichen Bewusstsein tiefer verankert – mit Bedeutungen wie Opfer, Gericht und Strafe.

Ob eine unbekannte Intelligenz gezielt Formen wählt, die tief im menschlichen Bewusstsein verankert sind, bleibt die Frage.

Lars A. Fischinger – Besiedelungshinweise in Südchile ist nur 8.200 Jahre alt, nicht 14.500 Jahre

Wann kamen die ersten Menschen nach Amerika?

Diese Frage beschäftigt die Forschung seit Jahrzehnten – und eine neue Studie dreht die Debatte erneut.

Die Fundstätte Monte Verde II in Südchile galt als Beweis, dass Menschen Amerika früher besiedelt hatten als die klassische Theorie erlaubt.

Datierungen aus den 1970er Jahren ergaben 14.500 Jahre – älter als die frühesten gesicherten Nordamerika-Funde.

Das Problem: Wer von Norden nach Süden wandert, kann im Süden nicht früher ankommen.

Todd Surovell und sein Team haben die Fundstätte nun neu bewertet. I

hr Befund, veröffentlicht in „Science“: maximal 8.200 Jahre alt.

Die alten Datierungen waren durch natürliche Schichtvermischung verfälscht – angeschwemmtes Holz, verschobene Erdschichten, eine Vulkanascheschicht unterhalb der menschlichen Spuren, die eigentlich darüber liegen müsste.

Monte Verde war nie unabhängig überprüft worden.

Jetzt ist es überprüft worden.

Allerdings gibt es andere Funde ohne einfache Erklärung: bearbeitete Riesenfaultier-Knochen in Brasilien, datiert auf bis zu 27.000 Jahre.

Schlachtspuren an Mammutknochen in New Mexico, die 37.000 Jahre alt sein sollen.

Felszeichnungen im brasilianischen Bundesstaat Piauí, datiert auf 30.000 Jahre.

Die Beringstraße bleibt die wahrscheinlichste Route – genetisch gut gestützt.

Aber ob sie die einzige war, ist längst nicht entschieden.

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