Was tun, wenn das eigene Kind Dinge erlebt, für die es in unserer Welt keinen Platz gibt?
Über zwölf Jahre lang suchten Ann Andrews und ihr Mann Paul nach medizinischen und psychologischen Erklärungen für das Verhalten ihres Sohnes Jason – doch sämtliche Ärzte und Gutachter bescheinigten dem Jungen vollkommene Gesundheit.
Die Berichte über Jasons Kindheit lesen sich wie das Drehbuch eines Mystery-Thrillers:
Der 4. Geburtstag: Während eines schweren Unwetters rezitiert der Vierjährige plötzlich komplexe Zahlenreihen.
Zeitgleich trommeln unsichtbare Hände an Türen und Fenstern – die alarmierte Polizei findet im nassen Schlamm rund ums Haus keine einzige Fußspur.
Das Tiersterben: Als auf dem Hof 24 Nutztiere verenden, lautet die offizielle Diagnose Salmonellen.
Doch Ann erinnert sich an Männer in Schutzanzügen, die die Kadaver mit geigerzählerähnlichen Geräten untersuchten.
Später verschwinden Unterlagen, ein zuständiger Beamter wird abrupt versetzt.
Der „Walk-in“ und die Grauen:
Jason selbst erklärt seine Erfahrungen radikal anders: Weil sein Herz bei der Geburt kurzzeitig stillstand, sieht er sich als „Walk-in“ – ein Mensch, dessen Körper eine außerirdische Präsenz beherbergt.
Er berichtet von jahrelangen Kontakten mit den sogenannten Grays, von Besuchen bei Hybridkindern und einer Rolle als Brückenbauer zwischen zwei Spezies.
Maxime sei dabei gewesen, Kontakte dürfe nur mit absolutem Einverständnis geschehen.
Auch die Familie geriet tiefer in den Strudel.
Nach einer Fehlgeburt rekonstruierte Mutter Ann in einer Hypnose-Sitzung angebliche Entführungserinnerungen und glaubte, ihr verlorenes Kind an Bord eines fremden Schiffs wiederzusehen.
