Radar zeigte es. Die Flugsicherung warnte. Beide Piloten sahen es.
Am 8. Mai 2021 meldete Houston Departure einer startenden Boeing 737 ein Objekt auf Kollisionskurs – zwei Meilen voraus, auf gleicher Höhe, ohne Funk.
Die Formulierung des Controllers war ungewöhnlich: Das Ziel tauche „den ganzen Tag über immer wieder auf“.
Was die Besatzung dann sah: ein längliches, metallisch glänzendes Objekt.
Keine Flügel, keine Fenster, keine Beleuchtung.
Die Oberfläche wirkte wie flüssiges Quecksilber – pulsierend, fast durchscheinend.
Als der Erste Offizier auswich, beschleunigte das Objekt augenblicklich und war weg. Die gesamte Begegnung dauerte weniger als zehn Sekunden.
Abstand: etwa 150 Meter.
Kein Kollisionswarnsystem schlug an.
Der Erste Offizier ist ehemaliger F-18-Pilot der US-Marine.
Der Fall wurde von der Pilotenorganisation „Americans for Safe Aerospace“ dokumentiert.
