Während alle auf die Pentagon-Seite schauten, hat die NSA still eigene UAP-Akten freigegeben.
Der Unterschied zu allem bisher Veröffentlichten: Diese Dokumente stammen aus echten Geheimdienstquellen.
Abgefangene Kommunikation, Signalüberwachung, Radar.
Kein ziviler Sichtungsbericht, keine Zeitungsausschnitte – wie sie die FBI-Akten oft füllen.
Eingestuft waren sie als „Top Secret UMBRA“ – eine Geheimhaltungsstufe, die über dem gewöhnlichen Top Secret liegt.
Herausgegeben wurden sie nicht freiwillig.
Die Disclosure Foundation hat die NSA per FOIA-Klagen dazu gezwungen – und will weitermachen, denn die Schwärzungen sind erheblich.
Dabei fällt auf: Fälle mit banaler Erklärung – etwa Wetterballone – bleiben weitgehend lesbar.
Anomale Einträge aus denselben Jahrzehnten sind bis heute kaum zu entziffern.
Was lesbar ist, lässt aufhorchen.
Einige Einträge sind konkret: 72 unbekannte Objekte in 23 Kilometern Höhe – Militärjets wurden hochgeschickt.
Ein einzelnes seltsames Objekt löste den Einsatz von 13 Kampfflugzeugen aus.
Ein kugelförmiges UAP, heller als die Sonne, etwa halb so groß wie der sichtbare Mond.
Die offizielle Erklärung in vielen Fällen: wahrscheinlich Ballone.
Hochauflösende Videos wie beim Pentagon gibt es in den NSA-Akten nicht.
Keine Fotos. Keine Sensation.
