In der Cheops-Pyramide gibt es neben den bekannten Lüftungsschächten einen rätselhaften Gang.
Der „Menschentöter-Schacht“ an der Nordseite ist mit etwa 80 Zentimetern Breite deutlich größer als die anderen Lüftungsschächte und sein Ursprung unklar.
Der deutsche Ingenieur Rudolf Gantenbrink untersuchte und reinigte den verstopften Schacht in den 1990er Jahren.
Dieser Schacht (auch Mankiller Shaft) ist an der Nordseite.
Er ist ca. 14 m lang, 70–80 cm breit und verbindet sich nach innen mit dem 20 x 20 cm Schacht zur Königskammer, sodass theoretisch ein kleiner Mensch hindurchrutschen könnte.
Der Name „Menschentöter“ bezieht sich auf die Gefahren (Quetschen, Staub, Enge) beim Durchkriechen, nicht auf tatsächliche Todesfälle.
Der Name bringt aber gruselige Bilder von eingeklemmten Grabräubern in unserer Vorstellung.
