Lars A. Fischinger – Archäologen entdecken mithilfe von Laser-Scans 2500 Jahre alte Siedlungen & Straßen einer Zivilisation mit bis zu 100.000 Bewohner im ecuadorianischen Regenwald

Mithilfe modernster Laser-Scan-Technologie wurde im dichten Regenwald Ecuadors ein Netzwerk aus Siedlungen und Straßen entdeckt.

Der französische Archäologe Steven Rostain scannte in monatelanger Arbeit ein 300 Quadratkilometer großes Gebiet ab. Zum Vorschein kamen die Grundrisse von rund 6000 Hügeln, die einst als Fundament für Häuser und Tempel dienten und terrassenförmig angelegt waren.

Die Hügel sind durch ein Netz aus Straßen und Dämmen verbunden – ähnlich dem Straßennetz von Manhattan. Offenbar existierte diese Zivilisation von 500 vor bis 600 nach Christus und beherbergte vermutlich zwischen 10.000 bis 100.000 Menschen.

Sie war damit größer und komplexer als andere Hochkulturen Mittelamerikas. Allerdings baute man in Ecuador nicht aus Stein, sondern aus Lehm und Schlamm, weshalb kaum sichtbare Spuren verblieben.


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