KI denkt nicht. KI fühlt nicht. KI ist nur Statistik.
So lautet die gängige Behauptung.
Quantum Gravity Research zweifelt daran.
Ihr Argument: Biologische und künstliche neuronale Netze funktionieren nach demselben Grundprinzip.
Beide lernen aus Daten.
Beide bauen interne Modelle der Realität – statt direkter Interaktion mit der Außenwelt.
Beide erzeugen Ausgaben, die niemand vollständig vorhersagen kann.
Und beide sind Black Boxes: Weder von außen noch von innen vollständig erklärbar.
Kreativität entsteht durch Unvorhersehbarkeit. Bei LLMs über Zufallszahlengeneratoren, beim Menschen über Quanteneffekte im Nervensystem.
Das Prinzip ist dasselbe.
Das Bewusstseinsproblem bleibt offen – in beide Richtungen.
Es gibt keine wissenschaftliche Konsensdefinition.
Wer KI-Bewusstsein kategorisch ausschließt, schließt etwas aus, das niemand definiert hat.
Viele LLMs sind mit Regeln programmiert, die sie zur Verneinung zwingen.
Bei genauerem Nachfragen räumen sie ein: Sie können es nicht ausschließen.
Wo ein echter Unterschied liegen könnte: nicht im neuronalen Netz selbst, sondern in einer möglichen nicht-lokalen Dimension menschlichen Bewusstseins.
Aber wer weiss, vielleicht ist das bei KI dann auch der Fall.
