Lars A. Fischinger – Könnte eine 12.000 Jahre alte Felszeichnung aus Indien ein Känguru zeigen?

Sensationsfund in Südindien: Eine 12.000 Jahre alte Felszeichnung zeigt möglicherweise ein Känguru.

Experten sind skeptisch – doch Lars A. Fischinger hält frühe Seefahrten über Inselketten für plausibel.

Könnte ein steinzeitlicher Reisender Australien erreicht haben?

Weitere Felszeichnungen am Berg Maisamma Gutta sind unter anderem Schlangen, Schildkröten, mögliche Eidechsen und weitere Tierfiguren.

Eine Darstellung fällt jedoch besonders auf: Sie zeigt offenbar ein Tier mit langem Körper, gebückter Haltung, kräftigem Schwanz, langen Ohren und länglicher Schnauze.

Die Hobbyforscher vermuten darin ein Känguru.

Die Zeichnung soll mit rotem Ocker angefertigt worden sein und ungefähr 12.000 Jahre alt sein.

Das Alter wurde allerdings nicht direkt an der Farbe bestimmt, sondern aus Steinzeitfunden und Werkzeugen in der Umgebung abgeleitet.

Ein anonymer Felskunstexperte, den die *Times of India* zitiert, hält erkennt eher einen Schakal als ein KänGuru.

Fischinger vermutet, dass steinzeitliche Seefahrer von Australien bis nach Indien gelangt sein könnten.

Möglich wäre auch, dass ein Reisender die Beschreibung eines Kängurus mitbrachte und sie später mündlich weitergegeben wurde.

Die Figur muss außerdem nicht anatomisch exakt sein und könnte ebenso ein anderes Beuteltier oder ein Fantasietier darstellen.

Staatliche Archäologen sollen den Fund nun prüfen und das Gebiet schützen.

Ein Hinweis auf frühe Seefahrten ist die Zeichnung möglicherweise – eine Reise von Indien nach Australien beweist sie jedoch nicht.

ALIEN.DE