GreWi – Harvard Prof. Avi Loeb plant systematische Suche nach Kugelobjekten

Das Galileo Project der Harvard University plant mit dem „Orb Imager“ ein Observatorium zur Untersuchung leuchtender, meist kugelförmiger UAP.

Mit kombiniertem Radar-, Teleskop- und Spektrometer-System sollen rätselhafte Kugelobjekte erstmals systematisch erfasst werden – statt zufälliger Zeugenvideos.

PURSUE-Akten zeigen Fälle mit Mach-1,7-Geschwindigkeiten und auffällig geringer Wärmesignatur.

Eine Hubschrauberbesatzung berichtete von einem Schwarm solcher Objekte, darunter zwei ovale Orbs mit weißem oder gelbem Zentrum sowie eine schwarze Kugel auf Infrarotaufnahmen.

Mehrere Orbs sollen trotz sichtbarer oder radarisch festgestellter Bewegung nur eine sehr geringe Wärmesignatur gezeigt haben.

Im September 2021 sollen sich außerdem rund 25 thermisch kaum erkennbare Orbs bewegt haben, wobei zwei Objekte laut Bericht innerhalb von 15 Sekunden auf Waffenfeuer reagierten.

Weitere Aufnahmen zeigen orangefarbene Orbs vor einem Berg, eine Formation über dem Persischen Golf und einen schnell über eine Stadt fliegenden Orb aus dem Jahr 2025.

GreWi weist darauf hin, dass „Orb“ im UAP-Kontext zunächst nur die Form beschreibt und nicht automatisch eine außerirdische Herkunft bedeutet.

Die unscharfen Lichtkreise esoterischer Orb-Fotos entstehen dagegen wahrscheinlich meist durch Staub, Insekten, Wassertröpfchen oder Reflexionen nahe der Kamera.

Loeb schlägt ein System aus einer ganzhimmelüberwachenden Radarstation und einem optischen Teleskop mit etwa einem Meter Spiegeldurchmesser vor.

Ein vom Radar erkanntes Objekt soll automatisch vom Teleskop verfolgt und hochauflösend fotografiert werden.

GreWi hält Loebs Konzept für einen sinnvollen wissenschaftlichen Ansatz, stellt aber klar, dass rätselhafte Bewegungen und geringe Wärmesignaturen allein noch keinen Beweis für außerirdische Besucher darstellen.

ALIEN.DE