🇬🇧 Erich von Däniken – Die Bundeslade war ägyptischen Ursprungs – nicht hebräisch

Jordan Maxwell vertritt die Ansicht, dass die biblische Bundeslade ursprünglich kein hebräisches, sondern ein ägyptisches Kultobjekt gewesen sei.

Er verweist auf tragbare, kostbar verzierte Schreine, die in Ägypten von Priestern bei Prozessionen getragen wurden.

Darstellungen aus ägyptischen Tempeln, unter anderem in Abydos, erinnern ihn an die spätere Beschreibung der Bundeslade.

Lars A. Fischinger – 6.500 Jahre alte Kreisgrabenanlage in Tschechien ist älter als Stonehenge

Archäologen haben nahe Chleby in Tschechien eine bislang unbekannte neolithische Kreisgrabenanlage entdeckt.

Die Anlage ist nach bisheriger Datierung etwa 6.500 Jahre alt und besitzt einen Durchmesser von rund 230 Metern.

Sie bestand vermutlich aus einem bis zu 2,5 Meter tiefen Graben und mehreren hölzernen Palisaden.

Zwölf Eingänge sollen nicht zufällig angeordnet worden sein, sondern auf Sonnenwenden und bestimmte Mondpositionen weisen.

Möglicherweise wurde sogar der rund 18,6 Jahre dauernde Mondstillstandszyklus berücksichtigt.

Fischinger sieht darin einen Hinweis auf langfristige Himmelsbeobachtungen und ein über Generationen bewahrtes Wissen.

Er spricht von einem möglichen „tschechischen Stonehenge“, das nach der verwendeten Datierung ungefähr tausend Jahre älter als frühe Stonehenge-Bauphasen wäre.

Und er meint, sie als sensationell groß gewesen.

Auch Stierschädel und Hörner wurden gefunden; sie könnten Teil einer Toranlage oder ritueller Handlungen gewesen sein.

Ein sicherer Nachweis für einen Stierkult oder Menschenopfer liegt damit jedoch nicht vor.

In der Eisenzeit verlor der Ort offenbar seine ursprüngliche Bedeutung und wurde später als Siedlungsfläche genutzt.

Luftbildarchäologie machte die unterirdischen Strukturen sichtbar.

Wie die Anlage tatsächlich aussah und welche Rituale dort stattfanden, bleibt vorerst offen.

scinexx – 364-Tage-Kalender von Qumran war kurz praktisch im Einsatz – scheiterte aber an der Realität

Fast 20 Qumran-Schriftrollen befassen sich mit Kalendern oder Astronomie.

Der 364-Tage-Kalender regelte wahrscheinlich zunächst den religiösen Alltag und diente zugleich der Abgrenzung vom Jerusalemer Kalender.

Das Jahr war jedoch rund 1,25 Tage zu kurz.

Dadurch hatten sich die Festtage innerhalb von 20 Jahren um fast vier Wochen gegenüber den Jahreszeiten verschoben.

Ohne Schaltregel war eine dauerhafte praktische Nutzung nicht möglich.

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