Hangar18b – Frank Heudorf sucht den realen „Hades“ bei Neapel – Ralf Ruppert interviewt ihn dazu

Frank Heudorf vermutet bei Neapel ein unterirdisches Totenorakel, das die griechischen Hades-Mythen inspirierte. Ein 170-Meter-Gang, fossile Wasserwege und akustische Effekte sprechen für eine rituelle Nutzung – doch Beweis steht noch aus. Mehr im neuen Vortrag für den Mysterien-Kongress 2026.

Ralf Ruppert stellt Frank Heudorf als Referenten für den „Mysterien der Vergangenheit“-Kongress 2026 vor.

Im Mittelpunkt steht seine persönliche Überzeugung, dass die griechische Unterwelt teilweise auf realen Kultorten beruhen könnte.

Besonders die Schilderungen in Homers *Odyssee* und Vergils *Aeneis* hält er für geografisch und baulich auffallend konkret.

Bei Cumae und Baiae westlich von Neapel vermutet er deshalb das Totenorakel des Odysseus.

Die Zuordnung ist allerdings seine eigene Hypothese und keine bestätigte archäologische Lehrmeinung.

Das ebenfalls bei Cumae gelegene Sibyllenorakel ist dagegen als antike Orakelstätte weithin anerkannt.

Die Phlegräischen Felder mit Vulkanen, heißen Dämpfen und giftigen Gasen könnten den Besuchern den Eindruck einer wirklichen Unterwelt vermittelt haben.

Ein kuppelartiger Eingang führte nach Heudorfs Darstellung in einen rund 170 Meter langen Gang aus vulkanischem Tuff.

Ein verschütteter unterirdischer Wasserlauf wird von ihm mit dem Styx gleichgesetzt (Totenfluss im Totenreich).

Dazu kommen Räume mit ungewöhnlicher Akustik, in denen unsichtbare Stimmen oder Cerberus-ähnliche Geräusche erzeugt worden sein könnten.

Römische Umbauten, die Flottenanlagen des Agrippa und spätere Verfüllungen könnten die ursprüngliche Struktur stark verändert haben.

Lars A. Fischinger – Gizeh-Rätsel: Rätselhafter Kleinstollen südlich der Cheops-Pyramide

Der sogenannte Geheimgang liegt nicht in der Cheops-Pyramide, sondern südlich außerhalb des Bauwerks.

Der nur etwa 4,30 Meter lange und knapp einen Meter hohe Stollen führt in eine winzige Kammer.

Dort kann ein erwachsener Mensch nicht aufrecht stehen; für einen Sarkophag wäre der Raum ebenfalls zu klein.

Die Kammer ist ungefähr 1,50 mal 1,20 Metern bei einer Höhe von lediglich 80 Zentimetern.

Der Zugang liegt direkt neben der Pyramide im Bereich einer Reihe von Mastabas.

In der archäologischen Literatur wird die Anlage offenbar als mögliche „Nebenpyramide“ bezeichnet – sichtbare Reste einer solchen Pyramide fehlen jedoch.

Lars A. Fischinger hält deshalb mehrere Erklärungen für denkbar:

1) eine aufgegebene Planung,

2) ein später abgetragenes Bauwerk oder

3) eine ältere Anlage, deren Zweck bereits in der Antike vergessen wurde.

EineGrabkammer scheidet wegen der geringen Größe eher aus.

Fischinger bezeichnet den Stollen nicht als weltbewegende Sensation, sondern als kleines, bislang ungeklärtes Rätsel.

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