PSO – Ein sonnenwärts gerichteter Jet von 3I/ATLAS
LPIndie – US-Regierungs-Shutdown blockiert Veröffentlichung von Daten zum interstellaren Kometen 3I/Atlas
Der Komet ist von der Erde aus nicht sichtbar, da er momentan hinter der Sonne ist.
Dort ist allerdings gerade der Mars.
Die Mars-Sonde HIRISE befand sich am 3. Oktober in optimaler Position für Detailaufnahmen.
Aufgrund des aktuellen US-Regierungs-Shutdowns zeigen NASA-Webseiten und Helio Viewer keine neuen Updates an.
Die Veröffentlichung hochauflösender HIRISE-Aufnahmen des interstellaren Kometen 3I/Atlas vom Mars Reconnaissance Orbiter ist dadurch verzögert.
Roland M. Horn – 3I/ATLAS erreicht am 29. Oktober 2025 seinen sonnennähsten Punkt
3I/ATLAS nähert sich am 29. Oktober 2025 seinem sonnennächsten Punkt. Er ist momentan von der Erde aus nicht sichtbar, weil er sich hinter der Sonne befinde.
Der Mars ist auch auf der anderen Seite der Sonne und dessen Marsorbiter und Teleskope fanden keine Nachweise für Begleitobjekte.
Selbst die detailliertesten Aufnahmen der ExoMars-Mission zeigen lediglich rauschbedingte Strukturen.
Forscher erwarten nun mögliche Fragmentierung: Kometen wie 67P/Churyumov-Gerasimenko weisen brüchige, schlecht zementierte Strukturen auf, die bei Sonnennähe durch Ausgasung zerbrechen können.
Alternativ könnte das Objekt technologischen Ursprungs sein und gezielt kleine Sonden ausschleusen, die energieeffizient mehrere Ziele gleichzeitig erkunden.
Ab November bieten ESA’s Jupiter-Mission Juice und irdische Observatorien die Chance, diese Frage zu klären.
GreWi – Mars-Rätsel gelöst: CO₂-Eisblöcke formen Rinnen in Kraterwänden
GreWi – Neue Studie: Kosmischer Staub könnte Leben auf der Erde ausgelöst haben
PSO – Runder Komet 3I/Atlas: Neue Aufnahmen von Gemini-North-Teleskop
Die Aufnahmen zeigen eine rundliche Form des Kometen mit aktiver Gaswolke, aber ohne Schweifbildung.
Interessant ist die Wasserfreisetzung in kalten Regionen des Sonnensystems.
Mit 1,3 × 10^27 Molekülen pro Sekunde übertrifft die Ausgasung alle vergleichbaren Kometen.
Harvard-Astrophysiker Avi Loeb schätzt die Wahrscheinlichkeit für ein künstliches Objekt auf 30-40%.
heise.de – Interstellarer Komet 3I/ATLAS: Mars-Orbiter und Perseverance-Rover liefern neue Aufnahmen
Der ESA-Orbiter TGO fotografierte ihn mit seinem CaSSIS-Instrument aus dem Marsorbit.
Der Komet erscheint lediglich als kleiner Punkt.
GreWi – ESA-Mars-Sonde hat Kometen 3I/ATLAS fotografiert
LPIndie – ESA-Sonde ExoMars Trace Gas Orbiter fotografiert 3I/ATLAS vom Marsorbit heraus
Die Bilder bestätigen den vorherberechneten Flugpfad des Kometen und zeigen bisher keine unerwarteten Abweichungen.
heise.de – Interstellarer Komet 3I/ATLAS wird von Mars-Rovern, ESA- und NASA-Sonden untersucht
Der interstellare Komet 3I/ATLAS hat den Mars passiert und befindet sich nun in einer Position, die Beobachtungen von der Erde aus unmöglich macht.
Daher übernehmen zahlreiche Raumsonden die Untersuchung des dritten interstellaren Besuchers unseres Sonnensystems.
Die ESA plant Beobachtungen mit Mars Express und TGO am 3. Oktober, während die NASA ihre Rover Perseverance und Curiosity einsetzt.
Zur Perihel-Passage Ende des Monats soll sogar die Jupitersonde Juice Messungen durchführen.
Insgesamt sind über ein Dutzend Missionen beteiligt.
Erste Analysen deuten darauf hin, dass 3I/ATLAS aus den Randbereichen der Milchstraße stammt und älter als unser Sonnensystem sein könnte.
LPIndie – Marsrover Perseverance fotografiert den interstellaren Kometen 3I/Atlas
Der Marsrover Perseverance hat aus dem Jezero-Krater heraus Aufnahmen des interstellaren Kometen 3I/Atlas gemacht.
Obwohl der Rover für Bodenuntersuchungen konzipiert ist, gelangen mit seinen Navigationskameras bei Langzeitbelichtungen Aufnahmen der Kometenbahn.
Durch Kombination mehrerer Einzelbilder und spezieller Bildbearbeitung wurde die schwache Spur des Kometen sichtbar gemacht.
Für schärfere Aufnahmen wird auf den HiRISE-Orbiter gehofft
PSO – Komet 3I/Atlas: Kein Zylinder, sondern runder Komet!
Ein Bild des Kometen 3I/ATLAS sorgt für Verwirrung: Es zeigt das interstellare Objekt als angeblichen Zylinder.
Tatsächlich handelt es sich um einen Langzeitbelichtungseffekt der Mastcam-Z des Perseverance Rovers.
Durch die Bewegung des Kometen während der Aufnahme entstanden überlagerte Streifen – ähnlich wie Lichtspuren bei Nachtfotografie.
Hubble-Aufnahmen aus dem Juli 2025 belegen bereits die runde Form.
heise.de – La-Ola-Welle durch die Milchstraße
Diese Struktur erstreckt sich über zwei Drittel des Galaxiendurchmessers und ähnelt einer La-Ola-Welle im Stadion.
Die Ursache bleibt unklar – möglicherweise ein Zusammenstoß mit einer Zwerggalaxie oder eine Verbindung zur kleineren Radcliffe-Welle.
GreWi – Planet Mars ist nun am nächsten zum Kometen 3I/ATLAS
GreWi – Enceladus: Leben im Ozean des Saturnmondes ist nicht unmöglich
Fast zwei Jahrzehnte nach der Cassini-Mission haben Forscher der Freien Universität Berlin in alten Daten neue Hinweise auf außerirdisches Leben entdeckt.
Bei der Analyse von Eispartikeln aus den Fontänen des Saturnmondes Enceladus fanden sie komplexe organische Moleküle.
Diese „frischen“ Proben wurden 2008 direkt beim Austritt aus dem Eismeer gesammelt.
Die Moleküle ähneln irdischen Bausteinen des Lebens.
Die ESA plant bereits eine Folgemission mit Landung am Südpol.
heise.de – Virtueller Flug über den Mars – DLR veröffentlicht beeindruckendes Video
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat ein neues Video veröffentlicht, das einen virtuellen Überflug über die Marsregion Xanthe Terra zeigt.
Die Aufnahmen basieren auf Daten der ESA-Sonde Mars Express.
Der Flug beginnt im kraterreichen Hochland am Marsäquator und folgt dem über 1.300 Kilometer langen Ausflusskanal Shalbatana Vallis.
Die gezeigten Täler entstanden vermutlich durch gewaltige Flutkatastrophen, als vulkanische Aktivität Untergrundeis schmolz.
scinexx – Uranusmond Ariel hat(te) einen Ozean unter der Oberfläche
Computer-Modellierungen zufolge heizte Gezeitenreibung das Innere des Mondes auf und leiß einen über 170 Kilometer mächtigen Ozean unter der Eiskruste entstehen.
Die beobachteten Grabenbrüche auf Ariel unterstützen diese These.
Damit häufen sich die Indizien für Ozeane im Uranussystem – ähnliche Ergebnisse liegen bereits für den Mond Miranda vor.
Ob die Ozeane noch flüssig sind, ist unbekannt und erfordert weitere Erkundungsmissionen.
heise.de – NASA warnt: Asteroid 2024 YR4 könnte 2028 auf dem Mond einschlagen – Vorbereitungen seinen notwendig!
Der Einschlag auf dem Mond würde massive Meteoritenschauer auslösen, mit geschätzt 100.000 Tonnen Mondmaterial im All.
Ein Zehntel davon würde binnen Tagen die Erdumlaufbahn erreichen und Satelliten, Raumstationen und Raumschiffe bedrohen.
LPIndie – Komet 3I/Atlas: Aktuelle Beobachtungen
Der interstellare Komet 3I/Atlas ist von der Erde aus beobachtbar.
Aktuelle Aufnahmen zeigen einen schwachen Schweif ohne spektakuläre Veränderungen.
Mit etwa 5 km Durchmesser handelt es sich um ein unerwartet massereiches Objekt.
