heise.de – ESA registriert über 40.000 Asteroiden in Erdumlaufbahn

Die Zahl bekannter erdnaher Asteroiden hat die 40.000-Marke überschritten.

Während der erste erst 1898 entdeckt wurde, beschleunigte sich die Fundrate deutlich: Von 20.000 im Jahr 2019 auf die aktuelle Zahl in nur fünf Jahren.

Davon klassifizieren etwa 2.500 als „potenziell gefährlich“, da sie sich der Erde auf bis zu 7,5 Millionen Kilometer nähern und mindestens 140 Meter groß sind.

Der Großteil der erfassten Objekte ist jedoch kleiner und würde bei Einschlägen nur regionale Auswirkungen verursachen.

Das kommende Vera C. Rubin Observatory in Chile wird die Entdeckungsrate voraussichtlich weiter steigern.

heise.de – NASA veröffentlicht neue Aufnahmen des interstellaren Kometen 3I/ATLAS

Die NASA hat nach Ende der Haushaltssperre neue Aufnahmen des interstellaren Kometen 3I/ATLAS veröffentlicht.

Zwölf Sonden beobachteten den Himmelskörper auf seinem Weg durch das Sonnensystem, darunter STEREO, SOHO und die Mars-Sonden MRO und MAVEN aus 30 Millionen Kilometern Entfernung.

Selbst der Rover Perseverance fotografierte den Kometen, während die NASA-Sonde PUNCH erstmals den Schweif abbildete.

Der stellvertretende NASA-Direktor Amit Kshatrya betonte: „Dieses Objekt ist ein Komet. Es sieht aus wie ein Komet, verhält sich wie ein Komet.“

LPIndie – 3I/Atlas: Avi Loebs erzeugte überzogene Erwartungen für die HiRISE Aufnahmen

Das kürzlich veröffentlichte HiRISE-Bild des interstellaren Kometen 3I/Atlas enttäuschte viele Beobachter.

Diese Reaktion geht maßgeblich auf überzogene Erwartungen zurück, die durch Avi Loebs Vorabkommunikation entstanden.

Die Aufnahme zeigt zwar lediglich einen unscharfen Lichtball, entspricht jedoch den technischen Möglichkeiten der Kamera.

Kritisch sieht LPIndie Loebs subtile Andeutungen, die hohe Nickel-Konzentration könne auf Besonderheiten hindeuten.

Tatsächlich handelt es sich um ein bekanntes Kometenphänomen ohne Anhaltspunkte für künstlichen Ursprung.

Ein aktuelles Amateurfoto zeigte hingegen die Möglichkeiten erdgebundener Teleskope.

Die NASA hätte diese Aufnahmen in ihrer Pressekonferenz einbeziehen können, um die HiRISE-Daten in Kontext zu setzen und das öffentliche Interesse besser zu bedienen.

LPIndie – Mars Reconnaissance Orbiter fotografierte mit seiner HiRISE-Kamera den Kometen 3I/Atlas

Der Mars Reconnaissance Orbiter hat mit seiner HiRISE-Kamera erstmals den interstellaren Kometen 3I/Atlas fotografiert.

Das am 2. Oktober aufgenommene Bild zeigt den Kometen in etwa 30 Millionen Kilometern Entfernung vom Mars.

Die Aufnahme entspricht den Erwartungen bei dieser Distanz.

Bereits 2014 fotografierte HiRISE einen anderen Kometen C/2013 A1 aus 18 Millionen Kilometern mit ähnlicher Qualität.

Zukünftige Spektralanalysen von Hubble und erdgebundenen Teleskopen sollen nun die chemische Zusammensetzung des Kometenkerns entschlüsseln.

LPIndie – Neue Aufnahme des Kometen 3I/Atlas zeigt detaillierte Strukturen im Schweif

Der interstellare Komet 3I/Atlas zeigt detaillierte Strukturen in Koma und Schweif.

Trotz der großen Entfernung zur Sonne ist der Schweif fast 4 Millionen Kilometer lang.

Die Koma mit 50.000–60.000 km Durchmesser weist helle Bereiche auf, die auf unterschiedliche Materialien hindeuten.

Zukünftige Spektralanalysen können nun die chemische Zusammensetzung dieses Objekts aus einem anderen Sternsystem entschlüsseln.

Die Aufnahme übertrifft frühere Bilder deutlich und zeigt im Hintergrund eine ferne Galaxie.

heise.de – Neue Studie: Unser Sonnensystem ist viel zu schnell!

Eine neue Studie der Universität Bielefeld stellt das Standardmodell der Kosmologie in Frage.

Die Analyse der Verteilung von Radiogalaxien ergab ein Ungleichgewicht, das 3,7-mal stärker ist als theoretisch vorhergesagt.

Dies deutet darauf hin, dass sich das Sonnensystem deutlich schneller bewegt als angenommen.

Bereits eine frühere Analyse von Quasaren im infraroten Spektrum zeigte ähnliche Abweichungen.

Diese unabhängige Bestätigung spricht gegen einen Messfehler und deutet auf ein reales Phänomen hin.

LPIndie – Zerfall von Komet C/2025 K1 Atlas

Neue Aufnahmen von 3I/Atlas zeigen erstmals detaillierte Staubstrukturen des interstellaren Kometen. Mittels Rotfilteraufnahmen wurde der grünbläuliche Ionisationsschweif ausgeblendet, sodass nur der sonnenzugewandte Staubschweif sichtbar bleibt.

Parallel dokumentierte ein Zuschauer den Zerfall des Kometen C/2025 K1 Atlas. Die Aufnahmen zeigen drei Fragmente, nachdem der Komet seine Sonnenannäherung nicht überstand. Es handelt sich um ein Objekt aus der Oortschen Wolke, nicht um interstellarer Herkunft.

GreWi – Acht Höhlen auf dem Mars entdeckt. Ehemals Lebensraum für Mikroorganismen?

Wissenschaftler haben auf dem Mars erstmals Höhlen entdeckt, die durch Wassererosion entstanden sind. Bisher galten alle bekannten Mars-Höhlen als vulkanischen Ursprungs.

Als ehemalige geschützte Lebensräume sind sie vielversprechende Ziele für die Suche nach biologischen Spuren und könnten auch künftigen Astronauten als Schutz vor Strahlung dienen.

GreWi – Enceladus: Saturnmond hat global Wärmesystem im Ozean

Der Saturnmond Enceladus besitzt ein stabiles inneres Wärmesystem, wie neue Forschungsergebnisse zeigen.

Erstmals wurden am Nordpol Wärmeströme gemessen, die zeigen, dass die geothermische Aktivität global ist und nicht nur auf den Südpol beschränkt.

Die Eisdicke beträgt 20–23 Kilometer am Nordpol und 25–28 Kilometer global.

Enceladus ist eines der aussichtsreichsten Ziele für die Suche nach außerirdischem Leben.

LPIndie – 3I/Atlas zeigt sich ohne Schweif, trotz intensiver Ausgasung

Das interstellare Objekt 3I/Atlas zeigt ein ungewöhnliches Verhalten:

Trotz großer Sonnennähe und starker Ausgasung ist kein Schweif erkennbar.

Aufnahmen des Astrofotografen Ray belegen eine riesige Koma mit stark fluktuierender Form und Helligkeitsschwankungen innerhalb weniger Stunden.

Diese Beobachtungen widersprechen dem typischen Kometenmodell.

Mögliche Ursachen sind eine ungewöhnliche Zusammensetzung, Fragmentierung oder Taumelbewegung des Objekts.

Die NASA hält unterdessen aktuelle HiRISE-Aufnahmen zurück, was die Analyse erschwert.

Hobbyastronomen liefern hier wertvolle Daten, während institutionelle Forschung ausbleibt.

PSO – Neuer Komet C/2025 V1 Borisov

Ein neu entdeckter Komet namens C/2025 V1 Borisov durchquert derzeit das Sonnensystem.

Am 11. November 2025 erreicht er mit 103 Millionen Kilometern seine größte Erdnähe – für Beobachter sicher, aber nahe genug für interessante Beobachtungen.

Auffällig ist das Fehlen eines sichtbaren Schweifs, was im Internet bereits Spekulationen auslöst.

Astronomen führen dies jedoch auf die aktuelle Sonnenentfernung und Zusammensetzung zurück.

Der Komet ist mit einer Helligkeit von 13,8 Magnituden nur mit Teleskop im Sternbild Jungfrau sichtbar.

Seine Bahn deutet auf eine Herkunft aus der Oortschen Wolke hin.

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