Die Mesa blocktiert den GPR-Scanner aktiv.
Jan Francke hat zwei Scans durchgeführt – durch das Bohrloch und entlang der Oberfläche.
Beide Male hatte es dasselbe Ergebnis: Die Signale kommen nicht durch.
Eine ungewöhnlich starke Interferenz überlagert alles ab etwa 45 Meter Tiefe.
Sandstein macht das nicht.
Francke sagt, er kennt solche Störungen nur von Militär- oder Flughafenradars.
Das Team zieht eine naheliegende Schlussfolgerung: Das Objekt, das der GPR-Scan bereits geortet hat, könnte aktiv stören.
Es müsste dafür sehr leistungsstark sein.
Als nächstes kommt ein Verschlüsselter-Sequence-Radar zum Einsatz – ein Gerät aus dem Militärbereich, das hoffentlich gegen Interferenzen immun ist.
Francke bringt es in einigen Wochen persönlich mit.
