Kaum läuft der Bohrer, reagiert die Umgebung.
33 MHz. 1,2 GHz. 1,6 GHz.
Alle drei Signale erschienen gleichzeitig auf den Spektrumanalysatoren – im Moment des Bohrstarts.
Nicht davor. Nicht danach.
Während die Bohrung lief, maß Archäologe Chris Roberts die frischen Kernproben mit einem Gammastrahlendetektor.
Bei 2,5 Metern Tiefe zeigte das Gerät 117 counts per minute – etwa zehnmal über dem Normalwert für Sandstein.
Dieselben erhöhten Strahlungswerte hatte die Typ-A-Keramik aus dem Vorjahr.
Dass es diesmal so nah an der Oberfläche auftrat, hatte niemand erwartet.
Zusätzlich wurde ein Ground Penetrating Radar durch das 30 Meter tiefe Bohrloch gezogen – ein sogenannter Pull-Through-Scan, der Anomalien im Gestein abbilden soll.
Die Auswertung läuft noch.
