GreWi – SETI: Statt nach bestimmten Molekülen zu suchen, werden Muster analysiert

Leben hinterlässt Muster – auch dann noch, wenn die Moleküle selbst verschwunden sind.

Astrobiologen suchen seit Jahrzehnten nach Biosignaturen, d.h. chemischen Spuren, die eindeutig auf Leben hinweisen.

Aber Fabian Klenner und sein Team an der University of California Riverside schauen nicht, *was* vorhanden ist, sondern *wie* es verteilt ist.

Statt nach bestimmten Molekülen zu suchen, werden statistische Muster in der Verteilung von Amino- und Fettsäuren analysiert.

Rund 100 Datensätze wurden ausgewertet – von lebenden Mikroben bis zu fossilisierten Dinosaurier-Eierschalen.

Die Methode könnte bei künftigen Missionen zu Mars, Europa oder Enceladus eingesetzt werden.

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