Pieter Bruegel der Ältere malte 1562 das Gemälde „Der Selbstmord Sauls“, das heute im Kunsthistorischen Museum Wien hängt.
Es zeigt die biblische Schlacht am Berg Gilboa, in der sich König Saul nach einer Niederlage in sein Schwert stürzt.
Im Gewimmel der fliehenden Truppen fallen im Hintergrund drei seltsame Reittiere auf: Sie besitzen extrem lange Hälse, einen Buckel und ähneln verblüffend Sauropoden-Dinosauriern.
Ob Bruegel damit Kamele stilisiert darstellen wollte oder auf ein „Geheimwissen“ anspielte, bleibt Spekulation.
Die Bibel selbst erwähnt mit „Behemot“ und „Leviathan“ gewaltige Kreaturen, die von manchen als Dinosaurier gedeutet werden.
Ohne weitere Belege lässt sich nicht klären, ob hier künstlerische Freiheit, Fossilienfunde oder sogar eine kolportierte Koexistenz von Menschen und Dinosauriern eingeflossen sind.
