Die Katharer waren eine radikal asketische Christen des mittelalterlichen Europas, die von der Amtskirche als Häretiker verfolgt und schließlich ausgelöscht wurde.
Die menschliche Seele sei ein gefangener Funke des göttlichen Lichts, der in der materiellen Welt gefangen ist.
Das Ziel war die Befreiung der Seele aus der Materie und die Rückkehr zu dem guten Gott.
Laut William Henry waren die Katharer „Hüter des Aufstiegs“ (Ascension Keepers).
Ihre spirituelle Praxis zielte darauf ab, in einen höheren Zustand zurückzukehren, den die Menschheit vor dem „Sündenfall“ besessen habe.
Dieser Zustand war kein physischer Zustand, sondern ein Zustand mit einem „Lichtkörper“.
Ihre Lehren und Praktiken waren stark von gnostisch-christlichen Texten wie der „Himmelfahrt des Jesaja“ beeinflusst.
Diesen Text nutzten sie als eine Art Visualisierungstool, um sich mit ihren zukünftigen, höheren Selbst (den Lichtkörpern) zu verbinden und die jenseitigen Sphären zu erfahren.
