Atlantisforscher Roland M. Horn vertritt die klassische Theorie: Atlantis lag im Atlantik nahe den Azoren, wie bereits Platon beschrieb. Seine Überzeugung festigte sich durch geologische Funde – Granitvorkommen um die vulkanischen Azoren deuten auf kontinentale Krustreste hin.
Als Untergangsursache hält Horn einen Asteroiden- oder Kometeneinschlag um 12.800 v. Chr. für plausibel. Dieser könnte in Verbindung mit gesellschaftlichem Verfall stand, was zeitgenössisch als „Götterzorn“ interpretiert wurde.
Andere versunkene Kontinente wie Lemurien im Indischen Ozean sind für Horn ebenfalls denkbar, gestützt auf kulturelle Überlieferungen und ozeanische Festlandreste. Theorien zu Schwingungsebenen hält er für interessant, aber nicht zwingend nötig.
