Andreas Müller forscht seit Jahrzehnten an den Rändern der Wissenschaft.
Er begann mit Kornkreisen.
Inzwischen beschäftigt er sich hauptsächlich mit UAP – weil er dort mehr Material findet.
Sein erster Blick in behördliche Akten war aufschlussreich:
Als erster Journalist überhaupt erhielt Müller Einsicht in BND-Unterlagen aus den 1980er Jahren.
Darin: UAP-Sichtungen an der innerdeutschen Grenze – dokumentiert von der Spionageabwehr.
Warum meldet dann kein Radar UAPs?
Weil Radarsysteme so eingestellt sind, dass sie es nicht können.
Systeme wie die österreichische Goldhaube filtern unkonventionelle Bewegungen automatisch heraus:
Vogelflug, Störsignale, alles außerhalb des Erwartungshorizonts wird ignoriert.
Nach dem China-Ballon-Vorfall 2023 wurden diese Filter kurzfristig angepasst.
Plötzlich tauchten Objekte auf, die vorher unsichtbar waren.
Von allen UAP-Meldungen weltweit lassen sich 95 bis 98 Prozent konventionell erklären.
Flugzeuge, Satelliten, Wetterereignisse.
Die restlichen ein bis drei Prozent nicht.
Das klingt nach wenig – ergibt aber hunderte Fälle pro Jahr.
