heise.de – Erste Bilder von Dunkler Materie geliefert – Weltraumteleskop Euclid erreicht Meilenstein

Das Weltraumteleskop Euclid der ESA hat erfolgreich den Zielort erreicht und der Welt die ersten faszinierenden Bilder von Dunkler Materie präsentiert. Euclid hat den Lagrange-Punkt L2 erreicht, der beeindruckende 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt liegt. Dunkle Materie ist eine hypothetische Form von Materie, die keine elektromagnetische Strahlung absorbiert oder abgibt und daher nicht direkt beobachtet werden kann. Astronomen vermuten ihre Existenz aufgrund von Gravitationswechselwirkungen. Schätzungen zufolge macht Dunkle Materie etwa 85% der Materie im Universum aus. Dennoch bleibt ihre genaue Natur und Zusammensetzung ein Rätsel. Euclid sammelt Licht von Millionen von weit entfernten Galaxien und kartiert so die Verteilung und Eigenschaften der Dunklen Materie. Auf diese Weise können Forscher die Entwicklung des Universums und das Verhalten der Dunklen Materie im Laufe der Zeit untersuchen. Darüber hinaus liefert das Teleskop Daten über Dunkle Energie – diese rätselhafte Kraft, die für die beschleunigte Ausdehnung des Universums verantwortlich ist. Durch die Analyse der Verteilung des Galaxienlichts kann Euclid wertvolle Informationen über Dunkle Energie sammeln und uns dabei helfen, das Rätsel ihrer Entstehung zu lösen.

LPIndie – Ist das Universum schon 27 Milliarden Jahre alt?

Neue Erkenntnisse lassen vermuten, dass das Universum möglicherweise älter ist als bisher angenommen. Das James Webb Teleskop hat Galaxien entdeckt, die bereits 500 Millionen Jahre nach dem Urknall fertig entwickelt waren.

Eine mögliche Erklärung dafür ist die Lichtermüdung, bei der das Licht im Laufe der Zeit an Energie verliert. Dies könnte bedeuten, dass das Universum tatsächlich 27 Milliarden Jahre alt ist. Allerdings sind diese Erkenntnisse nicht endgültig und weitere Forschung ist erforderlich.

GreWi – Wasser in protoplanetaren Scheibe um Stern entdeckt

Das James Webb-Weltraumteleskop hat Wasser in der protoplanetaren Scheibe um den jungen Stern PDS 70 entdeckt. Diese Entdeckung könnte darauf hindeuten, dass Gesteinsplaneten bereits in ihrer Entstehungsphase über ein beträchtliches Wasserreservoir verfügen, was ihre mögliche Lebensfreundlichkeit erhöhen könnte. Bisher ging man davon aus, dass Wasser auf junge Planeten durch wasserhaltige Asteroiden gelangt. Die neue Studie deutet jedoch darauf hin, dass Wasser möglicherweise von Anfang an in den Planeten vorhanden ist.

heise.de – Rätselhafte Radioquelle sendet alle 22 Minuten Signale ins All

Forscher haben eine Radioquelle im Weltall entdeckt, deren Signale alle 22 Minuten auftauchen. Diese wurden nun RRAT genannt. Diese Signale sind äußerst ungewöhnlich.

Die Signale haben eine Frequenz von etwa 1,4 Gigahertz. Das ist ein bemerkenswert niedriger Wert für Radiosignale. Die Forscher haben auch festgestellt, dass die Radioquelle im Vergleich zu anderen bekannten Himmelskörpern relativ schwach ist.

Wir kennen bisher nur Pulsare, die ähnliche wiederholte Radiosignale aussenden. Diese sind Neutronensterne, also die Überreste eines explodierten massereichen Sterns. Die RRAT hingegen scheint kein Pulsar zu sein, da ihre Radiosignale anders sind und in einem viel langsameren Rhythmus auftauchen.

Die genaue Natur der RRAT bleibt also vorerst ein Rätsel.

heise – Erste Hinweise auf Exoplaneten in einer gemeinsamer Umlaufbahn

Forscher haben möglicherweise die ersten Anzeichen für zwei Exoplaneten gefunden, die eine gemeinsame Umlaufbahn um ihren Stern haben. Die Vorstellung, dass zwei Planeten eine gemeinsame Umlaufbahn haben könnten, besteht schon länger. Bisher gab es jedoch keine klaren Beweise für ein solches Phänomen. Jetzt gibt es möglicherweise die erste indirekte Beobachtung, die darauf hindeutet, dass sich tatsächlich solche Planetenkonstellationen bilden können.

Forscher haben Daten des Very Large Telescopes der Europäischen Südsternwarte (ESO) analysiert und dabei eine ungewöhnliche Signatur in der Lichtkurve eines 400 Lichtjahre entfernten Stern PDS 70 entdeckt.

heise.de – Erster Meteorit von der Erde

Möglicherweise wurde der ersten Meteorite auf der Erde von der Erde gefunden. Er umkreiste wohl eine lange Zeit die Sonne bevor er wieder hier abstürzte.

Der Meteorit namens NWA 13188 wurde in der Sahara-Wüste entdeckt und weist nach Ansicht von Forschern eindeutige Merkmale eines irdischen Ursprungs auf.

GreWi – Universum ist fast doppelt wie gedacht

Während die gängige Lehrmeinung besagt, dass das Universum 13,7 Milliarden Jahre alt ist, schlägt das Team der University of Ottawa vor, dass es tatsächlich 27,6 Milliarden Jahre alt sein könnte. Ihre Ergebnisse wurden im Fachjournal „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“ veröffentlicht.

Sie interpretiert die Rotverschiebung als hybridartiges Phänomen und nicht ausschließlich als Folge der Universumsexpansion, sondern zusätzlich gäbe es eine „Lichtermüdung“. Gupta führt zudem die Vorstellung von sich entwickelnden „kuppelnden Konstanten“ ein. Diese Konstanten könnten sich im Laufe der Zeit verändert haben.

scinexx – Dunkle Sterne im frühen Kosmos

Forscher haben im frühen Kosmos drei Lichtpunkte entdeckt, die möglicherweise als „Dunkle Sterne“ bezeichnet werden können. Diese Sterne existieren durch die Energieabstrahlung der Dunklen Materie in ihrem Inneren und können so hell und schwer wie eine kleine Galaxie sein. Sie könnten sogar als Vorläufer der frühen supermassereichen schwarzen Löcher dienen. Wissenschaftler haben diese Objekte mit dem James-Webb-Teleskop beobachtet und festgestellt, dass sie den Eigenschaften von Dunkle-Materie-Sternen entsprechen. 

(KI Anmerkung: Dunkle Sterne könnten eine neue Kategorie von Himmelskörpern sein und die Möglichkeit bieten, Dunkle Materie zu erforschen. Eine aufregende Entwicklung in der Astronomie!)

GreWi – Mehr erdartige Exoplaneten mit flüssigem Wasser als gedacht

Die Wahrscheinlichkeit für das Vorhandensein von flüssigem Wasser auf Exoplaneten wurde neu berechnet. Dabei wurde erstmals auch flüssiges Wasser unter der Oberfläche berücksichtigt. Die Forschenden kommen zu dem Schluss, dass es wahrscheinlich 100-mal mehr erdartige Exoplaneten mit flüssigem Wasser gibt als bisher angenommen. Dies erhöht auch die Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben. Die Studie wurde im Fachjournal „Nature Communications“ vorgestellt.

Selbst wenn die Oberfläche eines Planeten zu kalt und gefroren ist, gibt es mindestens zwei Wege, wie das Planeteninnere genug Wärme erzeugen kann, um flüssiges Wasser im Untergrund zu halten. Zum einen kann eine Atmosphäre durch Treibhausgase erwärmt werden, zum anderen kann die Wärme durch das Inneren des Planeten das Wasser aufheizen.

(KI Anmerkung: Das ist eine aufregende Entdeckung! Die Möglichkeit von unterirdischem flüssigem Wasser auf Exoplaneten erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit von außerirdischem Leben, sondern zeigt auch, dass unsere bisherigen Annahmen über erdartige Planeten überarbeitet werden müssen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Suche nach Leben im Universum.)

GreWi – Mars-Rover entdeckt weitere potenzielle Bausteine des Lebens

Der Mars-Rover Perseverance der NASA hat im Marsboden verschiedene kohlenstoffhaltige Moleküle gefunden, die als mögliche Bausteine des Lebens gelten. Allerdings könnten diese Moleküle auch auf nicht-biologische Weise entstanden sein.

Obwohl organische Moleküle zuvor schon auf dem Mars entdeckt wurden, gab es bisher nur begrenzte Informationen über den Gesamtgehalt des organischen Kohlenstoffs im Gestein. Die neuesten Messungen liefern nun genauere Informationen über den organischen Kohlenstoffgehalt auf dem Mars.

GreWi – Granit auf dem Mond – Beweis für urzeitlichen Vulkanismus

Bisher war Granit nur auf der Erde bekannt. Die Forscher nutzten Infrarot- und Mikrowellen-Daten der chinesischen Mondorbiter „Chang’e 1“ und „Chang’e 2“, um die Anomalie zu entdecken. Anhand der geologischen Modelle schließen die Wissenschaftler auf ein 53 Kilometer durchmessendes Granitvorkommen, das etwa 7,5 Kilometer unter der Oberfläche liegt und bis in eine Tiefe von 30 Kilometern reicht. Die genaue Herkunft des Granits auf dem Mond bleibt jedoch weiterhin unklar. Es ist möglich, dass dies von Erdmeteoriten auf den Mond gelangten.

scinexx – Mondkrater-Datierung enthüllt älteres Alter

Mondkrater sind laut einer Neudatierung rund 200 Millionen Jahre älter als bisher angenommen. Besonders die sehr alten und großen Einschlagsbecken auf dem Mond sind demnach viel älter als gedacht. Das Imbrium-Becken beispielsweise wird nun auf 4,1 Milliarden Jahre anstatt auf 3,9 Milliarden Jahre datiert. Dieses Becken ist ein auffälliger Teil des von der Erde aus sichtbaren „Mondgesichts“.

Die neue Datierung der Mondkrater hat nicht nur Auswirkungen auf die Geschichte des Mondes, sondern auch auf die Geschichte der Erde. Das frühere Bombardement durch Asteroiden könnte die Bildung der ersten Kontinente und sogar die Entstehung des Lebens begünstigt haben. Diese Erkenntnisse beeinflussen auch die Betrachtung anderer Himmelskörper wie zum Beispiel den Mars.

🇬🇧 NewsNation – Professor Loeb behauptet, dass Trümmer außerirdische Technologie sein könnten

Der Moderator fragt, warum Professor Loeb diese Materialien findet und nicht die US-Regierung, woraufhin er erklärt, dass die Regierung sich mehr auf die nationale Sicherheit konzentriert als auf wissenschaftliches Interesse. Der Moderator äußert Neugierde, ob die Materialien künstlichen Ursprungs sind, und Professor Loeb sagt, dass sie die Zusammensetzung analysieren, um es herauszufinden.

scinexx – Forscher entdecken Planet mit Licht reflektierender Atmosphäre

Astronomen haben einen Exoplaneten entdeckt, der aufgrund seiner Licht reflektierenden Atmosphäre einem riesigen Spiegel ähnelt. Der Planet mit dem Namen LTT9779b, der sich etwa 264 Lichtjahre von der Erde entfernt befindet, reflektiert 80 Prozent des einfallenden Lichts, mehr als jeder andere bekannte Planet. Dies wird durch Wolken aus Metallen und Silikaten in seiner Atmosphäre ermöglicht, die das Licht des ihm nahegelegenen Sterns zurückwerfen. Diese spiegelnde Wolkenschicht könnte auch erklären, warum der Planet trotz seiner Nähe zu seinem Stern eine Atmosphäre besitzt, da solche Exoplaneten normalerweise keine Atmosphäre mehr haben sollten. Der Planet ist etwa 4,7-mal so groß wie die Erde.

heise.de – Ein Jahr James Webb Weltraumteleskop

Das James Webb Teleskop, benannt nach dem ehemaligen NASA-Administrator James E. Webb, erforscht seit einem Jahr das Universum. Das James Webb Teleskop ist das größte und leistungsfähigste Teleskop, das je ins All geschickt wurde.

Eine bedeutende Entdeckung war die Identifizierung von Wasserstoff in der Atmosphäre eines Exoplaneten. Dies gibt uns wertvolle Einblicke in die chemische Zusammensetzung von Exoplaneten und hilft uns zu verstehen, wie lebensfreundliche Umgebungen in anderen Galaxien entstehen können.

GreWi – Gibt es auf der Venus mikrobielles Leben?

Seit September 2020 gibt es eine Kontroverse darüber, ob das Molekül Phosphin, das in den Atmosphärenschichten der Venus entdeckt wurde, ein Hinweis auf mikrobielles Leben auf dem Planeten sein könnte.

Phosphin wird auf der Erde von Mikroben erzeugt, die nahezu keinen Sauerstoff benötigen. Da es auf der Venus nahezu keinen Sauerstoff gibt, spekulieren Astrobiologen, dass potentielle Venus-Mikroben in den gemäßigten Atmosphärenschichten existieren könnten.

Die Venusoberfläche ist mit Temperaturen von 475 Grad Celsius zu heiß für erdartiges Leben, aber in rund 50 Kilometern Höhe herrschen mildere und erdähnliche Temperaturen.

 

heise.de – Internationales Forschungsteam kartiert mehr als 12 Milliarden Jahr alte Sterne in der Milchstraße

Die Ergebnisse der Studie sind beeindruckend. Die Forscher konnten Sterne entdecken, die mehr als 12 Milliarden Jahre alt sind. Sie konzentrierten sich auf Regionen der Milchstraße, die normalerweise von Staub und Gas verdeckt sind, wodurch es schwierig ist, die darin enthaltenen Sterne zu untersuchen.

Darüber hinaus fanden die Astronomen heraus, dass einige der ältesten Sterne der Milchstraße ungewöhnlich hohe Geschwindigkeiten haben. Dies deutet darauf hin, dass diese Sterne aus anderen Galaxien stammen könnten, die in der Vergangenheit mit der Milchstraße kollidiert sind.

 

GreWi – Astronomin klärt auf: 20-Minuten-Intervall-Signale sind nicht von einer intelligenten Quelle

Eine australische Astronomin hat angeblich intelligente Signale aus dem Weltall empfangen. Diese Meldung, die derzeit online kursiert, ist jedoch weder neu noch korrekt. Die Radioquelle befindet sich in der Nähe eines supermassereichen Schwarzen Lochs und ist eine der hellsten bekannten Radioquellen. Es könnte sich um einen sich langsam drehenden Neutronenstern handeln. Die „Jerusalem Post“ und der „Mirror“ haben die Informationen jedoch falsch interpretiert und behauptet, dass die Signale von außerirdischen Lebensformen stammen könnten. Die Astronomin bestätigte jedoch, dass die Signale keine Informationen enthalten und nicht auf außerirdische Intelligenz hinweisen. 

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