GreWi – Möglicher erdgroßer Planet im Kuipergürtel

Japanische Sternenforscher untersuchen Bahnen von Objekten weit draußen im Kuipergürtel. Ihre Ergebnisse zeigen: Es könnte dort einen Planeten geben, der die Sonne von sehr weit weg umkreist – zwischen 250 und 500 Mal so weit wie die Erde von der Sonne entfernt ist. Zum Vergleich: Der Planet Neptun ist nur etwa 30 Mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde.

Nicht zu verwechseln ist dieser mit „Planeten Neun“, der viel massereicher und weiter draußen wäre.

Bis jetzt sind der neue Planet und „Planet Neun“ nur Spekulationen. Wissenschaftler haben sie noch nicht sehen können.

heise.de – Indischer Forschungssatellit Aditya-L1 auf den Weg zur Sonne

Zum ersten Mal ist Indien nicht nur ins All sondern auf den Weg zur Sonne gestartet. Der Forschungssatellit „Aditya-L1“ hat die Erde verlassen. Sein Ziel: Der Langrange-Punkt 1. Dieser Punkt ist 1,5 Millionen Kilometer von unserem Planeten entfernt. Dort wird der Satellit fünf Jahre verbringen und die Sonne genau unter die Lupe nehmen.

Der Satellit hat viele nützliche Werkzeuge an Bord. Dazu gehört ein Sonnenkoronograph. Damit lässt sich die Sonnenkorona feststellen. Das ist die äußere Hülle der Sonne. Sie ist entscheidend für Sonnenflecken und koronale Massenauswürfe.

Ein anderes Tool auf dem Satellit ist ein Spektrometer. Es kann die extreme UV-Strahlung der Sonne messen. Diese Strahlung ist gefährlich für unsere Erde und kann elektronische Systeme stören.

scinexx – Pulsars J1023 (4.000 Lj entfern) wechselte zwischen Radiopulsen und zwei Röntgenzuständen hin und her.

Ein internationales Team hat das Rätsel um den Pulsar J1023 gelöst. Der Pulsar ist rund 4400 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er zeigte ein seltsames Verhalten: Er wechselte zwischen Radiopulsen und zwei Röntgenzuständen hin und her. Die Forschenden fanden heraus: Schuld ist die Wechselwirkung zwischen Pulsarwind und Materie. Eine Materiescheibe umkreist den Neutronenstern. J1023 wurde vor über zehn Jahren als Radiopulsar entdeckt. 2013 änderte sich das: Er strahlte auf einmal Gamma- und Röntgenstrahlen aus. Seitdem wechselt er regelmäßig seine Zustände. Im einen Modus pulsiert Röntgenlicht, im anderen nimmt die Strahlung ab. Die Radiostrahlung wird dann stärker. Der Wechsel erfolgt durchschnittlich alle paar Minuten. Schon 2013 vermuteten Forschende: Der Begleitstern des Pulsars spielt eine Rolle. Er zieht Materie ab, die sich um den Pulsar ansammelt. Im einen Modus lenkt das Magnetfeld des Pulsars die Materie um. Im anderen strömt mehr Materie vom Begleitstern ein. Der Pulsarwind heizt sie auf – es entstehen Strahlen. Die Wechsel geschehen, wenn der Pulsarwind die Materie wegbläst. Kurze Strahlungsausbrüche zeigen das an. Interessant: Das Verhalten ähnelt dem von supermassereichen Schwarzen Löchern. Auch sie wechselwirken mit Magnetfeldern und Materie.

LPIndie – Avi Loeb – Interstellares Objekt IM1 – Unerwartete Zusammensetzung

Der Youtuber LPIndie berichtet in einem neuen Video über ein interstellares Objekt namens IM1. Dieses Objekt verglühte 2014 über dem Pazifik. Seitdem analysierte die NASA es genauer. Eine Expedition von Avi Loeb im Pazifischen Ozean sammelte sogar Material von IM1. Die Analyse der gefundenen Kügelchen zeigte: Ihre Zusammensetzung weicht stark von der in unserem Sonnensystem ab. Besonders hohe Anteile von Beryllium, Lanthan und Uran wurden gefunden. Das deutet darauf hin, dass das Objekt von außerhalb unseres Sonnensystems stammt.

GreWi – Dirk Schulze-Makuch (TU Berlin): Wurden vor 50 Jahren Mars-Mikroben versehentlich ertränkt, anstatt sie nachzuweisen?

In den 1970er Jahren suchte die NASA mit der Viking-Mission auf dem Mars nach Leben. Ohne Erfolg. Nun hat ein deutscher Forscher eine Idee: Das zugegebene Wasser könnte mögliches Mars-Leben ertränkt haben. Dirk Schulze-Makuch von der TU Berlin sagt: Die Viking-Experimente zeigten zuerst Hinweise auf Leben. Doch man fand auch Erd-Verunreinigungen. Später fand die NASA organische Stoffe auf dem Mars. Ob die von Leben stammen, ist unklar. Laut Schulze-Makuch könnte das hinzugefügte Wasser Mars-Mikroben abgetötet haben. Auch das Erhitzen der Proben könnte Leben zerstört haben. Der Forscher sagt: Zukünftige Mars-Missionen müssen das bedenken. Es bleibt spannend, wie die Wissenschaft damit umgeht.

GreWi – Avi Loeb bestätigt, die Kügelchen sind nicht aus unserem Sonnensystem

Avi Loeb und sein Galileo Projekt haben im Pazifik kleine Kügelchen gefunden. Die stammen von einem Meteoriten, der von ausserhalb unseres Sonnensystems kam. Die Kügelchen haben eine sehr besondere Zusammensetzung. Zum Beispiel viel Beryllium und Uran. Das zeigt, dass der Meteorit wirklich von ausserhalb unseres Sonnensystems stammt. Loeb und sein Team untersuchen die Kügelchen jetzt genauer. Denn so können wir mehr über Objekte ausserhalb unseres Sonnensystems lernen.

heise.de – Komet Nishimura: Bald mit bloßem Auge sichtbar

Der Komet Nishimura, auch bekannt als C/2023 P1, wird in den nächsten Tagen voraussichtlich hell genug sein, um ihn mit bloßem Auge am Himmel sehen zu können. Doch nicht nur seine Helligkeit, sondern auch seine außergewöhnliche Umlaufbahn sorgen bei Astronomen für Spekulationen. Die genaue Herkunft des Kometen ist bisher unklar, da seine ungewöhnliche Umlaufbahn einige Fragen aufwirft. Einige Astronomen spekulieren, dass es sich bei Nishimura um einen Kometen handeln könnte, der aus einem anderen Sternensystem stammt.

🇬🇧 NewsNation – Michio Kaku fordert Rohdaten zu UFO-Sichtungen

Nun, ich bin Physiker und deshalb betrachten wir diese Videos Bild für Bild. Wir wissen zum Beispiel, dass diese Objekte […] 20 Mal schneller als der Schall […] hin und her fliegen und haben dabei G-Kräfte im dreistelligen Bereich überstehen. Sie können innerhalb weniger Sekunden 880.000 Fuß fallen. […] Nach meinem Wissen besitzt die Menschheit diese Technologie nicht. […] Diese Objekte können auch ins Wasser eintauchen. Wir haben nichts Vergleichbares. […] Wir haben nichts auf diesem technologischen Niveau. Aber deshalb benötigen wir mehr Daten, mehr Anhörungen dazu, um einmal für alle Zeiten zu klären. Wenn uns die Wrackteile gegeben werden, könnten wir Physiker die Metallurgie, die Chips, die Technologie analysieren und endgültig feststellen, woher dieses Objekt stammt. Und wie ich meinen Freunden sage, wenn ihr das nächste Mal von einem Fliegenden Untertassen entführt werdet, um Himmels willen, klaut etwas. Nichts spricht dagegen, etwas von einer außerirdischen Zivilisation zu stehlen. Wir brauchen die harten Daten. Dafür leben und sterben wir Physiker. Die harten Daten.

Mach dich schlau – Kontroverse um Avi Loeb

Harvard-Professor Avi Loeb sorgt in der Wissenschaftsgemeinschaft für Kontroversen mit seinen Theorien über die Herkunft der Menschheit und dass es außerirdische Raumschiffe auf der Erde gibt und dass Aliens möglicherweise in der Lage sind, Babyuniversen im Labor zu erschaffen.

Des Weiteren spekuliert er über eine Art gottähnlicher Intelligenz, die das gesamte Universum erschaffen haben könnte.

1973 stellte der amerikanische Radioastronom John Paul die sogenannte Weltraumzoo-Hypothese auf, die besagt, dass außerirdische Wesen die Erde bevölkern könnten.

🇬🇧 UAMN TV – ContactInTheDesert Vortrag: Holografischen Realität

Vortrag der Veranstaltung Contact in the desert: Enthüllung der holografischen Realität

Die Erkenntnisse aus der Quantenmechanik und Kosmologie werden diskutiert, die darauf hindeuten, dass das Universum eine holografische Natur aufweist. Des Weiteren werden veränderte Bewusstseinszustände wie Nahtoderfahrungen, außerkörperliche Erfahrungen, Erfahrungen mit DMT/Ayahuasca und Begegnungen mit außerirdischen Wesen thematisiert.

Später wird auf die unbekannte Quelle des idiopathischen Wissens hingewiesen. Als Beispiel wird das Buch von Rosenberg und Reuben genannt, das die Beziehung zwischen Bewusstsein und Physik behandelt.

Des Weiteren wird das Konzept von Wellen und Teilchen erklärt und wie Licht sowohl eine Welle als auch ein Teilchen sein kann je nachdem, ob es jemand beobachtet, oder nicht.

Das Video befasst sich außerdem mit der Idee der quantenmechanischen Unsterblichkeit, bei der jede Entscheidung zu einem Paralleluniversum führt, in dem andere Entscheidungen getroffen wurden.

scinexx – Herzbrecher Stern

Astronomen haben ein bisher unbekanntes Phänomen auf einem massereichen Stern beobachtet und ihn daher als „Herzbrecher“-Stern bezeichnet. Auf diesem Stern entstehen gigantische Plasmawellen, die ähnlich wie Meereswellen brechen und dann zusammenstürzen.

Jede dieser Plasmawellen ist dreimal so groß wie unsere Sonne und formt den gesamten Stern.

Helligkeitsschwankungen ähneln einem Elektrokardiogramm (EKG). Daher tragen solche Doppelsterne den Namen „Herzschlag“-Sterne.

Es gibt insgesamt 20 weitere Herzschlag-Sterne unter den bisher bekannten, die außergewöhnlich große Helligkeitsschwankungen zeigen.

LPIndie – Lebensform vor 1,5 Milliarden Jahre

LPIndie spricht über die Lebensformen, die vor 1,5 bis 1,8 Milliarden Jahren existierten. Diese sensationellen Funde wurden in einem Quarzkristall entdeckt, der aus einem längst erloschenen Geysir stammt. Diese erstaunlichen Organismen sind die ältesten bekannten Lebensformen. Manche scheinen einzellig zu sein, andere mehrzellig und primitive Pilze. Die Frage, ob das Leben möglicherweise im Inneren der Erde entstanden und später an die Oberfläche gelangt ist, wirft auch ein interessantes Licht auf die Erforschung von Exoplaneten und anderen Planeten in unserem Sonnensystem. Besonders faszinierend ist auch ein Objekt, das im Video gezeigt wird. Es handelt sich um eine Lebensform mit einer Art Haken, der möglicherweise eine Fortbewegung im Gelände oder im Wasser ermöglichte.

🇬🇧 UAMN TV – Vortrag – Die Veränderung der Realität

Vortrag zu ungewöhnlichen Phänomenen auf der Erde und wie diese möglicherweise mit UFO-Sichtungen, mysteriösen Verschwinden, paranormalen Aktivitäten und Kryptiden zusammenhängen könnten. Es wird darüber diskutiert, ob UFOs wirklich außerirdische Raumschiffe sind oder ob es eine andere, mysteriösere Erklärung gibt. Es wird auch auf die Verbindung zwischen antiken Stätten, dem Erdenergienetz und unterirdischen Höhlensystemen eingegangen.

GreWi – Der Mars hatte gute Klimabedingungen für Leben

Es wurden sechseckige Muster von Trockenrissen im Schlamm entdeckt, die auf wiederkehrende feucht-trockene Bedingungen hinweisen. Diese Bedingungen traten über längere Zeiträume auf und repräsentieren verschiedene Epochen in der Geschichte des Kraters. Im Schlamm des Marskraters Gale wurden die Spuren gefunden, die möglicherweise auf Schwankungen der Feuchtigkeit hindeuten. Diese Spuren könnten darauf hinweisen, dass es auf dem Mars in der Vergangenheit mikrobielles Leben gegeben haben könnte.

LPIndie – Earendel – Unser ältester bekannter Stern enthüllt neue Rätsel

LPIndie spricht über den bisher ältesten Stern, den wir kennen. Es wird vermutet, dass Earendel ein Teil eines Doppelsternsystems sein könnte, mit einem heißeren, massereicheren und helleren Stern, und einem möglichen roten Zwergstern.

Die Erforschung der ersten Sterne der sogenannten Population-3-Generation, einiger davon möglicherweise schwarze Löcher, interessiert die Forscher besonders.

Gravitationslinsen spielen eine wichtige Rolle bei der Suche nach entfernten Sternen oder solchen, die in der Vergangenheit liegen.

scinexx – Europa war vor 1,1 Millionen Jahren menschenleer

Forscher haben herausgefunden, dass Europa vor etwa 1,1 Millionen Jahren eine extrem kalte Zeit erlebte. Diese machte den Kontinent fast unbewohnbar, sogar der Mittelmeerraum kühlte sich stark ab. Es gab dort nur noch eisige Kältesteppen. Diese eisige Phase dauerte insgesamt 31.000 Jahre, was länger ist als frühere Kälteperioden. Die Hominiden konnten zu dieser Zeit Feuer entzünden und das Tragen warmer Kleidung oder den Bau von Unterkünften kannten sie noch nicht. Daher war Europa für sie etwa 10.000 Jahre lang unzugänglich.

scinexx – Perseiden: Optimaler Sternschnuppen-Blick am 12. und 13. August

Jedes Jahr erreichen sie in der Nacht vom 12. auf den 13. August ihren Höhepunkt und machen den nächtlichen Himmel mit über hundert Sternschnuppen pro Stunde zu einem spektakulären Schauspiel. Doch dieses Jahr sind die Bedingungen besonders günstig: Der Mond ist nur dünn zu sehen und das Wetter könnte mitspielen. Die Perseiden sind bekannt für ihre beeindruckenden „Feuerbälle“ und haben ihren Ursprung im Sternbild Perseus. Allerdings stammt der glitzernde Staub, der für dieses Naturspektakel verantwortlich ist, von einem Kometen namens 109P/Swift-Tuttle. Dieser kommt alle 133 Jahre der Erde nahe und hinterlässt dabei Staubteilchen, die in der Atmosphäre verglühen und leuchtende Spuren am Himmel hinterlassen.

GreWi – Mögliche fünfte Grundkraft der Physik

Wissenschaftler der TU Dresden haben zusammen mit einer internationalen Forschergruppe neue Erkenntnisse veröffentlicht, die auf das Vorhandensein einer möglichen neuen Grundkraft in der Physik hinweisen.

Die Ergebnisse zeigen ein unerwartetes Verhalten der Myonen Teilchen, welches nicht mit dem etablierten physikalischen Standardmodell übereinstimmt. Durch eine verbesserte Messgenauigkeit fanden sie nicht erklärbare Abweichungen.

Die Forscher vermuten, dass die festgestellten Abweichungen auf bislang unbekannte Teilchen der dunklen Materie oder zusätzliche Higgs-Teilchen zurückzuführen sein könnten.

scinexx – Der Mars dreht sich immer schneller

Die NASA-Marssonde InSight hat überraschende Messergebnisse geliefert: Der Mars dreht sich immer schneller. Jedes Jahr verkürzt sich der Marstag um etwa 0,76 Mikrosekunden. Die genaue Ursache für dieses Phänomen ist noch unbekannt. Forscher spekulieren jedoch über Veränderungen in den polaren Eiskappen, der Atmosphäre oder internen Prozessen des Roten Planeten. Die Erde dagegen verlangsamt sich bei ihrer Rotation aufgrund der Anziehungskraft des Mondes, was zu längeren Tagen führt. Beim Mars hingegen ist das Gegenteil der Fall.

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