GreWi – Merkur hat eisige Krater. Ist Merkur doch lebensfreundlich?

Die ESA und JAXA haben neue Bilder des Merkurs. Aufgenommen von der Sonde BepiColombo.

Auf dem Merkur, in dessen immer dunklen Kratern, könnte gefrorenes Wasser versteckt sein.

Es gibt Hinweise auf Salzgletscher, die den gesamten Planeten durchziehen könnten.

Diese könnten unterirdische Bereiche schaffen, die lebensfreundlicher sind als die raue Oberfläche.

Wissenschaftler spekulieren sogar, dass der frühe Merkur einfache Lebensformen gehabt haben könnte.

LPIndie – Seltsame Aufnahmen von SOHO-Satellit: Mikrometeoriteneinschlag vermutet

Die plausibelste Erklärung für diese Aufnahme ist der Einschlag eines Mikrometeoriten auf den Satelliten.

Trümmerteile wurden wahrscheinlich die durch den Einschlag herausgeschlagen.

Die Aufnahmen von SOHO haben eine Belichtungszeit von 20 Sekunden, was die Streifen erklärt, die durch bewegende Objekte erzeugt werden.

Die Kugeln in der Aufnahme sind wahrscheinlich Reflektionen von internen Bauteilen, die durch das Licht der Trümmern angeleuchtet wurden.

Diese Trümmer könnten also Licht in das Gehäuse des Satelliten reflektiert haben, das dann von Bauteilen wieder reflektiert wurde, die sich relative zur Kamera nicht bewegten.

GreWi – Zwei erdgroße, aber heiße Exoplaneten um 41,7 Lichtjahre entfernten Stern entdeckt

Astronomen haben um den 41,7 Lichtjahre entfernten Stern „HD 101581“ zwei erdgroße Planeten entdeckt, die als „HD 101581 b“ und „HD 101581 c“ bezeichnet werden.

Diese Entdeckung gelang mit Hilfe des NASA-Weltraumteleskops „TESS“, das nach Transitereignissen sucht.

Ein Transit tritt auf, wenn ein Planet vor seinem Stern vorbeizieht und dabei dessen Licht blockiert, was es ermöglicht, einige Merkmale des Planeten zu bestimmen.

Beide Planeten sind jedoch zu heiß, um Leben, wie wir es kennen, zu beherbergen.

„HD 101581 b“ hat einen Radius von etwa 0,956 Erdradien und eine geschätzte Gleichgewichtstemperatur von rund 560 Grad Celsius.

Er umkreist seinen Stern alle 4,47 Tage.

„HD 101581 c“ ist fast so groß wie die Erde mit einem Radius von 0,99 Erdradien und hat eine Temperatur von etwa 473 Grad Celsius. Seine Umlaufzeit beträgt 6,21 Tage.

GreWi – Die Existenz Dunkler Energie wird in Frage gestellt: Timescape-Modell als neuer Erklärungsversuch

Eine neue Studie stellt das Konzept der Dunklen Energie, einer hypothetischen Kraft, die für die beschleunigte Expansion des Universums verantwortlich sein soll, infrage.

Die Forscher um Professor David Wiltshire von der Universität Canterbury argumentieren, dass die Dunkle Energie möglicherweise gar nicht existiert.

Das sogenannte „Timescape-Modell“ benötigt für die beschleunigte Ausbreitung des Universums keine Dunkle Energie.

Dieses Modell berücksichtigt, dass Gravitation die Zeit verlangsamt, sodass Uhren im leeren Raum schneller laufen als innerhalb einer Galaxie.

Die Studie beschreibt die Dunkle Energie als eine Fehlinterpretation von Variationen in der kinetischen Energie der Expansion in einem klumpigen Universum.

GreWi – Atmosphäre auf Trappist-1 b in 40 Lichtjahren Entfernung

Trappist-1 b ist der innerste von sieben erdähnlichen Planeten, die einen ultrakühlen roten Zwergstern umkreisen.

Trappist-1 b, ist nur 40 Lichtjahre entfernt.

Die neuesten Messungen mit dem James Webb Weltraumteleskop (JWST) lassen eine dicke Atmosphäre reich an Kohlendioxid (CO2) vermuten, begleitet von Dunst aus Kohlenwasserstoffverbindungen in der Hochatmosphäre.

Um genauere Daten zu erhalten, sind weitere Beobachtungen nötig.

Sagenhaft und Sonderbar – Leben im Vakuum: Neue Ideen in der Astrobiologie

Wissenschaftler Robin Wordsworth und Charles Cockell stellen die traditionelle Vorstellung infrage, dass Leben an Planeten gebunden sein muss.

Lebewesen können auch im Vakuum des Weltraums existieren.

Diese Theorie besagt, dass Organismen biologisch erzeugte Strukturen entwickeln könnten, die Licht für die Photosynthese durchlassen und gleichzeitig schädliche UV-Strahlung abblocken.

Diese Strukturen könnten auch den Druck und die Temperatur aufrechterhalten, die erforderlich sind, damit Wasser flüssig bleibt, selbst im Weltall.

Ein Beispiel aus der Natur sind Zyanobakterien, die bereits in extremen Umgebungen auf der Erde gedeihen können.

Genause ist es mit Diatomeen, die mikroskopische Algen sind und Siliziumstrukturen produzieren, die Schutz vor Strahlung bieten.

Solche natürlichen Materialien könnten als Grundlage für die Entwicklung von biologischen Habitatwänden dienen, die das Überleben im Weltraum ermöglichen.

Das könnte die Suche nach extraterrestrischem Leben verändern, indem sie den Fokus nicht nur auf Planeten oder Monde legt.

GreWi – Forscher schlagen vor, Dyson-Ringe um Pulsare

Die Forscher wollen die Lichtkurven von Pulsaren untersuchen: Wenn der Pulsarstrahl auf einen Dyson-Ring trifft, könnten spezielle Signaturen entstehen. Diese Effekte könnten ähnlich sein wie bei Staubringen, die von Pulsarstrahlung beleuchtet werden.

Dyson-Strukturen, wie die berühmten Dyson-Sphären, könnten von Super-Zivilisationen genutzt werden, um Energie von einem ganzen Stern zu gewinnen. Diese Idee basiert auf der Kardaschow-Skala, die Zivilisationen nach ihrem Energieverbrauch einteilt: Typ I (wie unsere), Typ II (Sterne nutzend) und Typ III (eine ganze Galaxis nutzend).

heise.de – Fortschritte beim Bau des größten Teleskops der Welt: ELT-Kuppel nimmt Form an

Die Kuppel des Extremely Large Telescopes (ELT), das bald größte Teleskop der Welt, nimmt immer mehr Gestalt an.

Die Europäische Südsternwarte (ESO) hat aktuelle Fotos der Baustelle in der chilenischen Atacama-Wüste veröffentlicht.

Das ELT wird auf dem Cerro Armazones errichtet, einem etwa 3000 Meter hohen Berg, dessen Gipfel für den Bau abgetragen wurde.

Das Teleskop soll 2028 in Betrieb gehen.

GreWi – Webb-Weltraumteleskop entdeckt potenziell lebensfreundlichen Planeten Kepler-51e

Das Webb-Weltraumteleskop hat einen neuen Planeten in der lebensfreundlichen Zone des Sterns Kepler-51 entdeckt.

Das Kepler-51-System war bereits für seine drei Exo-Planeten bekannt. Diese haben etwa die Größe des Saturn.

Der neu entdeckte vierte Planet wurde indirekt nachgewiesen. Er befindet sich in der Zone, wo flüssiges Wasser existieren könnte.

Roland M. Horn – Edelgase auf dem Mond: Neue Beweise für die Giant Impact-Theorie?

Forschende der ETH Zürich haben erstmals bewiesen, dass der Mond Edelgase wie Helium und Neon vom urzeitlichen Erdmantel geerbt hat.

Diese Entdeckung stützt die Giant Impact-Theorie, die besagt, dass der Mond durch den Zusammenstoß der Proto-Erde mit einem marsgroßen Körper namens Theia entstanden ist.

Die Edelgase wurden in Mondmeteoriten gefunden, die in der Antarktis entdeckt wurden, und helfen zu verstehen, wie der Mond und möglicherweise auch die Erde entstanden sind.

scinexx – Analysen eines Marsmeteoriten: Es gab heiße Quellen auf dem Mars vor über 4 Milliarden Jahren

Analysen eines Marsmeteoriten, bekannt als NWA7034, deuten darauf hin, dass es auf dem Mars einst heiße Quellen gegeben haben könnte.

Diese hydrothermalen Systeme in Vulkangebieten könnten potenzielle Ursprungsorte für Leben auf dem Mars gewesen sein.

Der Marsmeteorit, der 4,4 Milliarden Jahre alte Minerale enthält, fungiert als Zeitkapsel des Roten Planeten.

Die Analyse seiner Zirkonkörnchen zeigt eine auffällige Anreicherung von Elementen wie Eisen, Aluminium und Natrium sowie Magnet-Einschlüsse, die typisch für heiße Fluide sind.

Diese Hinweise deuten darauf hin, dass es auf dem frühen Mars heiße Quellen gab, die als Wiege des Lebens gelten könnten.

Die lebensfreundliche Ära des Mars endete jedoch vor etwa 3,5 Milliarden Jahren.

LPIndie – Rätselhafte Himmelslichter über Deutschland

Über Deutschland war eine Leuchterscheinung am Himmel, die wahrscheinlich außerhalb der Atmosphäre war.

Die genaue Ursache ist noch unklar, aber es handelt sich definitiv nicht um einen Kondensstreife.

Sie wurde auch auf Webcams in Amrum und Salzburg gesichtet, war jedoch nur kurz zu sehen.

Eine Möglichkeit ist, dass Treibstoff im Orbit abgelassen wurde. Alternativ könnte eine Rakete im Orbit beschleunigt haben.

Die Erscheinung war sehr beeindruckend und hat viele sprachlos gemacht.

heise.de – China plant den Bau des größten voll beweglichen Radioteleskops der Welt mit 120 Metern Durchmesser

Damit übertrifft China das bisherige Rekordteleskop in West Virginia, USA, um 10 Meter und das Radioteleskop in Effelsberg, Deutschland, um 20 Meter.

Der Bau soll in der Nähe der Stadt Huadian in der Provinz Jilin stattfinden, wo bereits erste Vorbereitungen laufen.

China betreibt bereits das größte Radioteleskop der Welt, das FAST, und plant, dieses mit 24 weiteren beweglichen Radioteleskopen zu ergänzen.

heise.de – Unsere Milchstraße ist kein typisches Beispiel für Galaxien. Unterscheidet sich in der Anzahl der Satellitengalaxien

Eine neue Studie der Stanford University zeigt, dass unsere Milchstraße nicht so gewöhnlich ist wie bisher angenommen. Feine Unterschiede zu über 100 ähnlichen Galaxien wurden entdeckt.

Die Forscher untersuchten Satellitengalaxien – kleinere Begleiter um große Galaxien wie die Milchstraße. Dabei stellten sie fest, dass sich die Entwicklungsgeschichte der Milchstraße von anderen vergleichbaren Galaxien unterscheidet.

Die Anzahl der Satellitengalaxien variiert zwischen 0 und 13, wobei die Milchstraße mit vier im Mittelfeld liegt. Allerdings ist sie ein „Ausreißer“, da Galaxien mit großen Satelliten wie unseren Magellanschen Wolken normalerweise insgesamt mehr Satelliten haben.

Vortrag von Peter Grosse-Hering auf der ALIEN.DE Konferenz 2024 – Verbindung zwischen Quantenphysik und Bewusstsein

Ein zentrales Thema ist der Einfluss des Bewusstseins auf die physikalische Welt.

Die Quantenmechanik legt nahe, dass der bewusste Beobachter die Realität beeinflussen kann.

In der Psychologie gibt es ähnliche Phänomene, wie Telekinese und Präkognition, die diesen Einfluss verdeutlichen.

Grosse-Hering zieht Parallelen zwischen Quantenphysik und Bewusstsein, indem er zeigt, dass beide Bereiche unsere traditionellen Vorstellungen von Raum, Zeit und Kausalität herausfordern.

Der Beobachter spielt eine aktive Rolle in der Gestaltung der Realität.

Er erklärte, wie Licht sowohl Wellen- als auch Teilchencharakter besitzt und sich je nach Beobachtung unterschiedlich verhält.

Grosse-Hering sprach auch über Phänomene wie Quantenverschränkung, bei der verbundene Teilchen unabhängig von ihrer Entfernung instantan aufeinander reagieren.

Solche Effekte stellen unser klassisches Verständnis von Raum und Zeit in Frage.

In all diesen Bereichen scheint der Beobachter eine aktive Rolle bei der Gestaltung der Realität zu spielen.

LPIndie – Wow-Signal wurde erneut empfangen

Das berühmte WOW-Signal, das 1977 empfangen wurde, sorgte damals für Aufsehen, da es als mögliches Signal von Außerirdischen galt.

Es wurde in einem Radioband empfangen, das auch von Menschen genutzt wird, und sein beeindruckendes Stärke-Muster führte zur Bezeichnung „WOW“.

Wissenschaftler versuchen bis heute, die Ursache des Signals zu klären, wobei es viele Theorien gibt, darunter auch Störungen durch menschliche Geräte.

Im Jahr 2020 empfing das Arecibo-Teleskop ein ähnliches Signal. Eine aktuelle Studie vermutet, dass solche Signale durch seltene kosmische Phänomene verursacht werden.

Dazu gehören ein Magnetar, der Ausbrüche verursacht, Mikrowellenstrahlung (Maser) und eine Wasserstoffwolke.

Die Studie legt nahe, dass das WOW-Signal möglicherweise ein solches natürliches Phänomen war und nicht von Außerirdischen stammt.

Das Muster des neuen Signals ähnelt dem WOW-Signal stark, was diese Theorie unterstützen könnte.

Allerdings ist es schwer, dies endgültig zu bestätigen, da das WOW-Signal schon lange zurückliegt und nicht mehr direkt untersucht werden kann.

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