heise.de – Rote Zwerge sind die häufigsten Sterne mit bewohnbaren Welten
GreWi – Rote Zwerge sind häufig von kleinen, erdähnlichen Planeten umgeben
„Massearme Sterne zeigen auffällig häufig kleine Planeten, während große Planeten bei ihnen eher selten sind“, erklärt Dr. Kaminski.
Da M-Zwerge die häufigste Sternklasse darstellen und über Milliarden Jahre stabil bleiben, könnten sie günstige Bedingungen für die Entwicklung von Leben bieten.
Nebula Mysticum – Der äußerste Rand unseres Sonnensystems mit Sedna und den Voyager-Sonden
Sedna, einer der rötesten Himmelskörper unseres Sonnensystems, zieht seine Bahn am äußersten Rand und könnte der erste bekannte Vertreter der inneren Oort-Wolke sein.
Forscher arbeiten an zwei Konzepten für eine Sedna-Mission. Ein Fusionsantrieb würde detaillierte Langzeitforschungen ermöglichen, während ein Solarsegel-Konzept auf bewährter Technologie basiert, aber nur einen Vorbeiflug erlaubt.
Der nächste sonnennächste Punkt 2075-76 bietet die einzige Chance für Jahrtausende, diesen mysteriösen Zwergplaneten zu erforschen.
heise.de – Erstes direktes Foto eines Exoplaneten
Französischen Forschern ist mit dem James-Webb-Teleskop die erste direkte Abbildung eines Exoplaneten gelungen.
Der Himmelskörper umkreist den Stern TWA 7, der etwa 111 Lichtjahre von der Erde entfernt ist.
Der entdeckte Planet hat etwa die Masse des Saturn und befindet sich in einer Lücke zwischen drei Staubringen, die das Sternsystem umgeben.
heise.de – Asteroid 2024 YR4: Möglicher Einschlag auf dem Mond im Jahr 2032
Der etwa 60 Meter große Asteroid 2024 YR4 könnte am 22. Dezember 2032 den Mond treffen.
Die NASA schätzt die Wahrscheinlichkeit auf 4,3 Prozent.
Laut kanadischen Forschern würde ein Krater mit einem Kilometer Durchmesser entstehen.
Etwa 100.000 Tonnen Mondgestein würden ins All geschleudert werden, wovon 10 Prozent innerhalb weniger Tage die Erde erreichen könnten.
Trotz der „nur“ 4,3-prozentigen Einschlagswahrscheinlichkeit bereitet dieser seltene Fall – der statistisch nur alle 5.000 Jahre vorkommt – Wissenschaftlern Sorge.
GreWi – Vera C. Rubin Observatory: Super-Teleskop entdeckt tausende Asteroiden
Das Observatory in Chile hat in seinen ersten wissenschaftlichen Beobachtungsnächten bereits 2.104 neue Asteroiden entdeckt, darunter sieben erdnahe Objekte, elf Jupiter-Trojaner und neun transneptunische Objekte.
Mit dem Start der vollständigen „Legacy Survey of Space and Time“ erwartet das Forschungsteam, innerhalb weniger Jahre Millionen neuer Asteroiden zu katalogisieren.
LPIndie – Das neue Vera C. Rubin Teleskop in Chile beeindruckt mit seiner 3,2-Milliarden-Pixel-Kamera
Das Vera C. Rubin Observatorium in Chile hat seine ersten beeindruckenden Aufnahmen veröffentlicht. Mit einem 3,2-Gigapixel-Sensor und einem 8,4-Meter-Spiegel liefert es detaillierte Bilder von Sternen, Galaxien und anderen kosmischen Objekten.
scinexx – Fehlende Materie in Gasfilamenten: Entdeckung bestätigt kosmologisches Standardmodell
Wissenschaftler haben einen kosmischen Gasfaden identifiziert, der Teil der lange gesuchten „fehlenden Materie“ des Universums sein könnte.
Das 23 Millionen Lichtjahre lange Filament aus zehn Millionen Grad heißem Gas wurde durch die innovative Kombination verschiedener Teleskop-Daten erstmals präzise vermessen.
heise.de – Detektor in der Antarktis hat Signale entdeckt, die nicht erklärbar sind
US-Wissenschaftler haben mit einem ballongetragenen Detektor Radiosignale aus dem Tiefeneis der Antarktis empfangen.
Die ANITA-Antennen (Antarctic Impulsive Transient Antenna), die in 40 Kilometern Höhe über der Antarktis schweben, registrierten zwei Signale.
Das Rätselhafte: Die Signale kamen aus einem 30-Grad-Winkel unter der Eisoberfläche und müssten die Erde über 5.700 Kilometer durchquert haben. Dies widerspricht dem Standardmodell.
Wissenschaftlerin Stephanie Wissel vermutet entweder noch unverstandene Radioausbreitungseffekte oder Hinweise auf völlig neue Physik.
GreWi – Helium-Atmosphären auf Exoplaneten: Herausforderung für komplexes Leben
Viele erdähnliche Exoplaneten in der habitablen Zone könnten lebensfeindliche Helium-Atmosphären haben.
Während massearme Planeten diese Gashülle schnell verlieren, behalten Planeten mit Erdmasse oder mehr besonders das Helium über lange Zeiträume, was zu einem Oberflächendruck führt, der ein Vielfaches über dem der Erde liegt.
Der leichtere Wasserstoff entweicht und das Helium bleibt zurück.
scinexx – Plutos Atmosphäre überrascht mit kühlenden Dunstschleier
scinexx – Die hellsten Explosionen seit dem Urknall entdeckt
Eine neue Klasse kosmischer Explosionen übertrifft alles bisher Bekannte.
Die als „Extreme Nuclear Transients“ (ENTs) bezeichneten Ausbrüche sind tausendmal heller als typische Supernovae und bleiben monatelang sichtbar.
Sie entstehen, wenn supermassereiche Schwarze Löcher mit über 250 Millionen Sonnenmassen massive Sterne zerreißen.
GreWi – Transit-Timing-Variation: Eine neue Methode zur Entdeckung unsichtbarer Exoplaneten
Bei der Transit-Timing-Variation untersuchen Astronomen winzige Zeitabweichungen bei Planetentransits.
Normalerweise ziehen Planeten in exakt gleichmäßigen Intervallen vor ihrem Stern vorbei.
Die Anwesenheit eines weiteren Planeten stört jedoch durch seine Gravitationskraft diese Regelmäßigkeit.
Aus dem Muster dieser Störungen können Wissenschaftler Eigenschaften des nicht direkt beobachtbaren Planeten ableiten.
GreWi – Astronomen entdecken mit neuer TTV-Methode einen Exoplaneten in lebensfreundlicher Zone
Die Yunnan-Observatorien nutzt die Transit-Timing-Variation (TTV)-Methode.
Diese analysiert die Schwankungen in der Umlaufzeit eines bereits bekannten Planeten, um indirekt auf weitere Planeten im System zu schließen.
Astronomen haben mit einer neuen Methode eine Super-Erde in der lebensfreundlichen Zone eines sonnenähnlichen Sterns entdeckt.
Der Planet Kepler-725c hat etwa die zehnfache Masse der Erde und empfängt 1,4-mal so viel Strahlung wie unser Heimatplanet. Seine Umlaufzeit beträgt 207,5 Tage.
PSO – Vom Sternbild Großer Bär wird alle vier Sekunden identische Signale zur Erde gesendet
Das Signal kommt von einem sonnenähnlichen Stern in etwa 100 Lichtjahren Entfernung und wiederholt sich präzise alle vier Sekunden.
Während der Übertragung verschwindet der Stern kurzzeitig – ein Phänomen, das mit bekannten astronomischen Prozessen kaum zu erklären ist.
GreWi – Kollision der Milchstraße mit der Andromeda-Galaxie ist unwahrscheinlicher als gedacht
Astronomen der Universität Helsinki haben etwa 100.000 Simulationen durchgeführt.
In nur 2 Prozent der Fälle kommt es in den nächsten fünf Milliarden Jahren zu einer Kollision.
Das wahrscheinlichste Szenario: Die Galaxien passieren einander in sicherem Abstand von etwa einer Million Lichtjahren.
Selbst bei einer Annäherung auf 500.000 Lichtjahre würden beide Galaxien weitgehend unbeeinflusst bleiben.
heise.de – Neue adaptiven Optik zeige Details der Sonnenkorona bis auf nur 63 km
Eine neue adaptive Optik ermöglicht beispiellose Detailaufnahmen der Sonnenkorona.
US-Forscher haben Videosequenzen veröffentlicht, die komplexe Strukturen und „koronalen Regen“ entlang magnetischer Felder zeigen.
Die Technik nutzt einen sich 2.200 Mal pro Sekunde verformenden Spiegel, um atmosphärische Störungen auszugleichen.
Nachträglich wurden sie künstlich koloriert.
GreWi – Neuer Zwergplanet am Rand des Sonnensystems
Das Objekt trägt die Bezeichnung „2017 OF201“ und hat einen geschätzten Durchmesser von rund 700 Kilometern, was es groß genug macht, als Zwergplanet eingestuft zu werden.
Es umkreist die Sonne auf einer extremen Umlaufbahn mit einer Umlaufzeit von 25.000 Jahren.
Das Objekt zählt zu den am weitesten entfernten sichtbaren Objekten im Sonnensystem.
heise.de – Jupiter war einst doppelt so groß wie heute
Jupiter hat sich durch Abkühlung und Gravitation verkleinert.
Jupiter rotiert nun schneller und hat ein schwächeres Magnetfeld.
Heute ist Jupiter ist 11 Mal so groß wie die Erde und hat ein Volumen von 1300 Erden.
