Das Fermi-Paradoxon beschreibt den Widerspruch zwischen der hohen Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens und dem Fehlen jeglicher Beweise dafür.
Angesichts von 100 Milliarden Sternen allein in unserer Galaxie bleibt die Frage: Warum ist es so still da draußen?
Eine Erklärung ist die „Dunkler Wald“-Theorie. Sie vergleicht den Kosmos mit einem gefährlichen Wald, in dem jede Zivilisation, die ihre Anwesenheit verrät, riskiert, von anderen entdeckt und möglicherweise ausgelöscht zu werden.
In solch einer Umgebung wäre Schweigen eine Überlebensstrategie.
Andere Erklärungen sind ebenso nachdenklich stimmend: Vielleicht zerstören sich fortgeschrittene Zivilisationen regelmäßig selbst durch Kriege, Umweltkatastrophen oder gefährliche Technologien.
Oder wir befinden uns in einem besonderen Moment der kosmischen Geschichte – entweder als eine der ersten intelligenten Arten oder als eine der letzten Überlebenden in einem weitgehend verlassenen Universum.
