Siebte Tranche der US-UFO-Akten veröffentlicht: 28 Dokumente, darunter eine lange vermisste Akte zur rätselhaften Sichtung roter Lichter über Berlin-Tempelhof 1953. Die Akte war bislang in den Project-Blue-Book-Beständen übersehen worden.
Was veröffentlicht wurde: Am 23. Oktober 2026 veröffentlichte das US-Kriegsministerium die siebte Tranche seiner UFO-Akten – 28 Akteneinheiten (u. a. Verteidigungsministerium, Präsidialamt, FBI). Videos sind diesmal nicht enthalten.
Darunter ist eine interessante Akte zur rätselhaften Sichtung roter Lichter über Berlin-Tempelhof 1953.
BEA-Piloten meldeten damals „rote Raketen“ bzw. ein rotes Licht, das auch sowjetische Stellen nicht erklären konnten.
Die Akte war bislang in den Project-Blue-Book-Beständen übersehen worden.
Historische Akten (Project Blue Book): Viele Dokumente sind neu eingescannte, teils bereits bekannte Blue-Book-Fälle, darunter Sichtungen über Catalina Island und nahe Sassari (Sardinien, 1952).
Bergungsprogramme: Zwei Akten behandeln Überlegungen aus den 1960ern zur Bergung von Weltraumtrümmern (u. a. sowjetischer). Dieser NASA-Vorschlag stieß auf Ablehnung. Ein direkter UFO-Bezug ist laut GreWi nicht erkennbar – trotz heutiger Debatten um geheime Bergungsprogramme (Grusch, Stratton).
Neuere Pentagon-Akten (AAWSAP/BAASS): Enthalten sind u. a. Unterlagen zur „Utah Ranch“ (2010, Skinwalker-Ranch-Kontext), die bekannte späte eidesstattliche Erklärung von Roswell-Pressesprecher Walter G. Haut (Objekt und Körper gesehen, Trümmer ausgetauscht) sowie weitere BAASS-Berichte.
FBI-Akte: Zwei Agenten beobachteten 2026 ein großes, tiefschwarzes Dreieck (geschätzt 9–15 Fuß Spannweite) über einer Sicherheitseinrichtung, u. a. per Wärmebildgerät mit gleichmäßiger Wärmesignatur, ohne Geräusche oder Abgase. Die Sichtung dauerte nur rund drei Sekunden; viele Angaben sind geschwärzt.
