Daniele Fargion von der Universität La Sapienza schlägt eine neue Ursache für die großen Massenaussterben der letzten 600 Millionen Jahre vor: Planeten- oder zwergplanetengroße Objekte aus dem äußeren Sonnensystem.
Bei einem nahen Vorbeiflug erzeugen diese durch ihre Gravitation extreme Gezeitenkräfte, die Tsunamis, langanhaltende Vulkanausbrüche, Meeresregressionen und starke Klimastörungen auslösen können.
Solche Körper, vergleichbar mit Pluto, bewegten sich vermutlich auf sehr elliptischen Bahnen und wurden gelegentlich ins innere Sonnensystem gelenkt.
Ihre Wirkung könnte gleichzeitig mehrere bekannte Begleiterscheinungen erklären – von Meteorschauern bis hin zu globalen Meeresspiegelschwankungen.
